Verdiente Persönlichkeiten aus dem Sicherheitsbereich geehrt

Alwin Denz erhielt Großes Verdienstzeichen - Sicherheitsmedaillen für Walter Neuner, Günther Diethelm Broger, Kurt Mayer und Theodor Gritsch

Bregenz (OTS/VLK) - Beim traditionellen Neujahrsempfang der Einsatzkräfte von Polizei, Stadt- und Gemeindesicherheitswachen sowie Bundesheer am Freitag (4. Jänner 2013) im Landhaus hat Landeshauptmann Markus Wallner fünf verdiente Persönlichkeiten aus dem Sicherheitsbereich für ihr langjähriges Engagement geehrt. Zugleich bedankte sich Wallner für die enorme Leistungsbereitschaft und die hohe Motivation, die von den Frauen und Männern aus dem Sicherheitsbereich das gesamte letzte Jahr über an den Tag gelegt wurde.

Mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg würdigte der Landeshauptmann das langjährige Wirken von Alwin Denz, der seit 30 Jahren auf Orts-, Landes- und Bundesebene im Kameradschaftsbund sowie als Milizoffizier des Bundesheeres in Führungsfunktionen tätig ist. Fast 20 Jahre ist Denz Präsident des Vorarlberger Landeskameradschaftsbundes. Unter seiner Führung hat die Organisation im Land eine bemerkenswerte Entwicklung verzeichnet. In den 50 Orts-und angeschlossenen Landesverbänden sind heute rund 5.000 Mitglieder organisiert. Zum vielfältigen Tätigkeitsspektrum zählen soziale und karitative Aufgaben ebenso wie die pietätvolle Erinnerungs- und Gedenkkultur mit Pflege der Gefallenengedenkstätten sowie die Durchführung von Volkskultur- und Sportveranstaltungen. Die Beschäftigung mit der gesellschaftlich wichtigen Friedens- und Sicherheitsarbeit und die seriöse Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte sind weitere Eckpunkte der Vereinsarbeit. Denz, der in Bezau lebt und im Vorarlberger Landesdienst tätig ist, hat mit großer Einsatzbereitschaft dazu beigetragen, dass die Kameradschaftsbünde im örtlichen und regionalen Leben auch in Zukunft verankert bleiben und weiterhin eine Plattform bilden, in der sich Freiwillige mit Herz, Hirn und Verstand für die Erhaltung von Frieden, Freiheit und Solidarität einsetzen.

Vier Sicherheitsmedaillen überreicht

Für überdurchschnittlichen Einsatz in Sachen Sicherheit überreichte Landeshauptmann Wallner darüber hinaus vier Sicherheitsmedaillen. Die Ehrenzeichen gingen an Walter Neuner, Günther Diethelm Broger, Kurt Mayer und Theodor Gritsch.

- Chefinspektor Walter Neuner ist Justizwachkommandant in der Justizanstalt Feldkirch. Seit Oktober 2008 ist er außerdem drittes Mitglied der Vollzugskammer beim Oberlandesgericht Innsbruck. In den Justiz-Wachdienst trat Neuner im April 1980 ein. Er bekleidete mehrere Funktionen, ehe er mit der Kommandantenfunktion betraut wurde. Mehr als zwei Jahre lang war Neuner zudem stellvertretender Anstaltsleiter.

- Gruppeninspektor Günther Diethelm Broger trat 1971 in den damaligen Gendarmeriedienst ein. Zunächst war Broger in Hard eingesetzt. Seit 1974 verrichtet er in der Polizeiinspektion Kleinwalsertal seinen Dienst. Bemerkenswerte Erfolge konnte er nicht nur im Kriminaldienst sondern auch bei der Überwachung des Straßenverkehrs erzielen. Ende Februar 2013 wird sich Broger in den verdienten Ruhestand verabschieden.

- Gruppeninspektor Kurt Mayer absolvierte seine Grundausbildung beim Gendarmerieposten Kennelbach. Station machte Mayer in der Folge für drei Jahre in Klaus, ehe er 1978 zum Posten nach Altach wechselte. Dort ist er seit nunmehr 35 Jahren tätig. Mayer absolvierte erfolgreich die Ausbildung zum Polizeidiensthundeführer und erlangte danach die Qualifikation zum Ausbildner. Später wurde er zum Landesausbildner für Polizeidiensthundeführer ernannt. In dieser Funktion gab er viele Jahre sein umfangreiches Wissen an junge Kollegen weiter.

- Vizeleutnant Theodor Gritsch absolvierte 1985 seinen Grundwehrdienst und entschied sich in der Folge für eine Karriere beim Bundesheer. Im Jahr 1989 wurde Gritsch nach Vorarlberg zum damaligen Landwehrstammregiment 91 versetzt. Seit Jänner 2000 versieht er seinen Dienst als ausgebildeter Pionier in verschiedensten Funktionen beim Militärkommando Vorarlberg. Federführend beteiligt war Gritsch unter anderem etwa beim Brückenbau in der Rappenlochschlucht vor zwei Jahren.

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