- 04.01.2013, 14:33:39
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Asyl: Orden fordern verbesserte Grundversorgung
Vertreter der Männerorden, P. Voith: "Auf dem Rücken der Asylwerber werden viel zu lange Verfahren abgewickelt und diese in teilweise beschämenden Notquartieren abgestellt"
Utl.: Vertreter der Männerorden, P. Voith: "Auf dem Rücken der
Asylwerber werden viel zu lange Verfahren abgewickelt und
diese in teilweise
beschämenden Notquartieren abgestellt" =
Wien, 04.01.13 (KAP) "Sichtbare Bewegung und konkrete Taten im
Bereich der Grundversorgung und der dortigen Standards" ist nach den
Worten von P. Lorenz Voith als Vertreter der Männerorden in
Österreich angesichts der Situation in der Votivkirche erforderlich.
Der Redemptoristen-Provinzial und zweite Vorsitzender der
Superiorenkonferenz der Männerorden unterstrich in einer Aussendung
am Freitag, den in der Kirche protestierenden Flüchtlingen gehe es
nicht um eine "Totalopposition zum Asylwesen in Österreich". Sie
wollten vielmehr auf ihre individuelle Situation, "die sie als
perspektivlos einschätzen", aufmerksam machen.
Die Lage der Asylwerber in Österreich bezeichnete P. Voith als
"unzureichend". Viele der Forderungen der Votivkirchenflüchtlinge
würden von sozialen und humanitären Organisationen geteilt. "Auf dem
Rücken der Asylwerber werden viel zu lange Verfahren abgewickelt und
diese in teilweise beschämenden Notquartieren 'abgestellt'", so der
Redemptorist.
Erleichterungen forderte Voith beim Zugang zum Arbeitsmarkt, hier
gelte es "Barrieren abzubauen". Ein monate- bis jahrelanger
"Stillstand" sei für die Flüchtlinge "unwürdig und drängt sie in die
nie gewollte passive Opferrolle".
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