Einsatz für Österreich: Grundsatzentscheidung für unser Land

Weitere prominente Stimmen für Pro-Wehrpflichtkomitee

Wien (OTS) - Am 20. Jänner sind die Österreicherinnen und Österreicher aufgerufen, eine gesellschaftspolitische Grundsatzentscheidung zu treffen. Die Frage ist, ob wir das bewährte System aus Wehrpflicht und Zivildienst erhalten wollen - oder aber ob ein Berufsheer eingeführt werden soll. Am Spiel steht die Zukunft der Sicherheit unseres Landes. Wir vom unabhängigen Komitee "Einsatz für Österreich" sind überzeugt, dass die bewährte Sicherheit Österreichs nur gewährleistet werden kann, wenn Wehrpflicht und Zivildienst erhalten bleiben. Eine Reihe prominenter Unterstützer begleitet uns bereits. Heute hat sich unsere Initiative, die sich bereits über mehr als 20.000 Unterstützern freuen kann, weiter vergrößert: Mit Gen.Lt. Prof. Johann Culik, Dr. Hans Georg Heinke, Prof. Rotraud Perner, Präs. Willibald Sauer und Franz Stocher haben sich weitere prominente Mitglieder der Initiative "Einsatz für Österreich" angeschlossen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger hat jeder seine persönlichen Beweggründe dargelegt, warum die allgemeine Wehrpflicht und der Zivildienst die richtige Entscheidung sind.

"Ein Berufsheer ist zu teuer und im Notfall zu klein", betont der ehemalige niederösterreichische Militärkommandant, Johann Culik. Er erteilt den Berufsheer-Ideen von Verteidigungsminister Darabos eine klare Absage: "Das vorgeschlagene Berufsheermodell kann nicht dasselbe leisten wie das derzeitige Bundesheer mit der Wehrpflicht. Dies spiegelt sich vor allem im Katastrophenschutz wider". Der ehemalige "Zeit im Bild"-Moderator Hans Georg Heinke erklärte seine Beweggründe, sich der Initiative anzuschließen: "Die allgemeine Wehrpflicht hat sich über Jahrzehnte bewährt und sichert ein Heer aus dem Volk für das Volk. Wir müssen Bewährtes verbessern, statt etwas Unbekanntes zu riskieren". In dieselbe Kerbe schlägt die ehemalige SPÖ-Mandatarin und Universitätsprofessorin Rotraud Perner. Sie sieht vor allem die "Durchmischung der Bevölkerung" im Heer garantiert und stellt die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute in den Vordergrund. "Landesverteidigung ist vor allem solidarisches Mitdenken und Mittun von allen!", so Perner. "Eines muss klar sein:
Ohne die Wehrpflicht gibt es auch keinen Zivildienst! Unser Gesundheits- und Sozialsystem funktioniert derzeit mit Hilfe von Zivildienern. Dieses System ist erprobt und lässt sich nicht von heute auf morgen ersetzen", stellt der Präsident des niederösterreichischen Roten Kreuzes, Willibald Sauer, fest. Der berühmte österreichische Bahn-Radrennfahrer Franz Stocher unterstreicht die Wichtigkeit der Mannstärke des heutigen Bundesheeres in Katastrophenfällen wie 2002 und warnt auch gleichzeitig vor einem Berufsheer: "Ein Berufsheer ist für diejenigen, für die in der Gesellschaft kein Platz mehr ist. Man muss sich fragen, wem man da eine Waffe in die Hand drückt!" Bevor die Initiative den ersten TV-Spot präsentierte, ergriff Vizekanzler Michael Spindelegger das Wort und betonte: "Die Wehrpflicht ist die Sicherheitsschule der Republik. Junge Menschen lernen hier den Umgang mit der Waffe, die Landesverteidigung und Schutz. Es sind nicht sechs verlorene Monate, sondern sechs gewonnene! Die Frage, ob die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft werden soll oder nicht, ist und bleibt eine Grundsatzentscheidung."

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