ORF III mit "Wie wir wurden, was wir sind" sowie "Schwanensee" und "Nussknacker" in Erinnerung an Rudolf Nurejew

Am 5. und 6. Jänner im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Mit der Erstbesteigung des Mount Everest im Mai 1953 galt Sir Edmund Hillary bereits zu Lebzeiten als alpine Legende. Anlässlich seines bevorstehenden vierten Todestages erinnert "Land der Berge" am Samstag, dem 5. Jänner 2013, um 19.30 Uhr an den Neuseeländer und zeigt einen preisgekrönten französischen Film über Leben und Sterben in den Bergen.

Im ORF-III-Hauptabend blickt der eigenproduzierte ORF-III-Dokuvierteiler "Wie wir wurden, was wir sind" von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker auf die prägendsten Momente der Zweiten Republik. Die zweite Folge "Wir sind wieder wer" thematisiert um 20.15 Uhr den Zeitraum zwischen 1961 und 1976. Der Fokus richtet sich dabei auf ein Land, das sich bereits zum größten Teil vom Krieg und seinen Folgen erholen konnte. Zeitzeugen wie Martha Kyrle, Tochter des damaligen Bundespräsidenten, Hugo Portisch, Gerd Bacher, Erika Pluhar, Karl Merkatz, Karl Schranz und Ernst Wallaschek schildern die Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte. Zur Sprache kommen dabei ebenso das Rundfunkvolksbegehren oder die Frauenbewegung wie die schockierende Geiselnahme in der Wiener OPEC-Zentrale.

Die "zeit.geschichte"-Dokumentation "Die Feuernacht - Österreich und die Südtirol-Bomben" erinnert um 21.05 Uhr an die rund 60 Sprengkörper, die am 11. Juni 1961 in Abständen von wenigen Minuten Südtirol erschütterten und mehr als 20 Todesopfer forderten. Freiheitskämpfer oder Terroristen? Ein halbes Jahrhundert nach der Anschlagserie sprechen die Verantwortlichen über ihre Motive. Und:
Was wussten Österreichs Politiker davon?

Eine humorige "Bilanz des Jahres 1972" zieht "Kult.reloaded" um 21.55 Uhr mit Publikumslieblingen wie Maxi Böhm, Gerhard Steffen, Cissy Kraner und Brigitte Neumeister.

Der Sonntag, der 6. Jänner, steht mit einem Künstlerporträt und zwei Ballettinszenierungen ganz im Zeichen des legendären Tänzers und Choreographen Rudolf Nurejew, der die ganze Welt mit seiner Bühnenpräsenz, seiner Ausstrahlung und seinem ausdrucksstarken Tanz zu verzaubern wusste. Einige Jahre lebte er in Wien und erhielt 1982 sogar die österreichische Staatsbürgerschaft. Er starb vor genau 20 Jahren am 6. Jänner 1993. "Rudolf Nurejew - Der Rebell aus Ufa" schildert um 18.40 Uhr den Beginn seiner internationalen Karriere, lässt den Ausnahmetänzer persönlich zu Wort kommen und zeigt Ausschnitte seiner besten Ballettchoreographien.

Im Anschluss präsentiert Barbara Rett "Schwanensee" um 20.15 Uhr mit dem Traumpaar des Balletts, Nurejew und Margot Fonteyn, aus der Wiener Staatsoper in der legendären Choreographie von Nurejew; sowie den "Nussknacker" in einer Inszenierung aus der Wiener Staatsoper 2012 um 22.05 Uhr, dessen Choreographie Nurejew in seiner Zeit als Leiter des Balletts der Pariser Oper schuf. Manuel Legris, Direktor des Wiener Staatsballetts, arbeitete in den 1980er Jahren in Paris eng mit Nurejew zusammen und führte dessen tänzerisch-choreographisches Erbe nach dessen Tod weiter.

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