- 04.01.2013, 11:18:19
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ORF III mit "Wie wir wurden, was wir sind" sowie "Schwanensee" und "Nussknacker" in Erinnerung an Rudolf Nurejew
Am 5. und 6. Jänner im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF
Utl.: Am 5. und 6. Jänner im Kultur- und Informations-Spartenkanal
des ORF =
Wien (OTS) - Mit der Erstbesteigung des Mount Everest im Mai 1953
galt Sir Edmund Hillary bereits zu Lebzeiten als alpine Legende.
Anlässlich seines bevorstehenden vierten Todestages erinnert "Land
der Berge" am Samstag, dem 5. Jänner 2013, um 19.30 Uhr an den
Neuseeländer und zeigt einen preisgekrönten französischen Film über
Leben und Sterben in den Bergen.
Im ORF-III-Hauptabend blickt der eigenproduzierte
ORF-III-Dokuvierteiler "Wie wir wurden, was wir sind" von Gerhard
Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker auf die prägendsten Momente der
Zweiten Republik. Die zweite Folge "Wir sind wieder wer" thematisiert
um 20.15 Uhr den Zeitraum zwischen 1961 und 1976. Der Fokus richtet
sich dabei auf ein Land, das sich bereits zum größten Teil vom Krieg
und seinen Folgen erholen konnte. Zeitzeugen wie Martha Kyrle,
Tochter des damaligen Bundespräsidenten, Hugo Portisch, Gerd Bacher,
Erika Pluhar, Karl Merkatz, Karl Schranz und Ernst Wallaschek
schildern die Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte. Zur Sprache
kommen dabei ebenso das Rundfunkvolksbegehren oder die Frauenbewegung
wie die schockierende Geiselnahme in der Wiener OPEC-Zentrale.
Die "zeit.geschichte"-Dokumentation "Die Feuernacht - Österreich und
die Südtirol-Bomben" erinnert um 21.05 Uhr an die rund 60
Sprengkörper, die am 11. Juni 1961 in Abständen von wenigen Minuten
Südtirol erschütterten und mehr als 20 Todesopfer forderten.
Freiheitskämpfer oder Terroristen? Ein halbes Jahrhundert nach der
Anschlagserie sprechen die Verantwortlichen über ihre Motive. Und:
Was wussten Österreichs Politiker davon?
Eine humorige "Bilanz des Jahres 1972" zieht "Kult.reloaded" um 21.55
Uhr mit Publikumslieblingen wie Maxi Böhm, Gerhard Steffen, Cissy
Kraner und Brigitte Neumeister.
Der Sonntag, der 6. Jänner, steht mit einem Künstlerporträt und zwei
Ballettinszenierungen ganz im Zeichen des legendären Tänzers und
Choreographen Rudolf Nurejew, der die ganze Welt mit seiner
Bühnenpräsenz, seiner Ausstrahlung und seinem ausdrucksstarken Tanz
zu verzaubern wusste. Einige Jahre lebte er in Wien und erhielt 1982
sogar die österreichische Staatsbürgerschaft. Er starb vor genau 20
Jahren am 6. Jänner 1993. "Rudolf Nurejew - Der Rebell aus Ufa"
schildert um 18.40 Uhr den Beginn seiner internationalen Karriere,
lässt den Ausnahmetänzer persönlich zu Wort kommen und zeigt
Ausschnitte seiner besten Ballettchoreographien.
Im Anschluss präsentiert Barbara Rett "Schwanensee" um 20.15 Uhr mit
dem Traumpaar des Balletts, Nurejew und Margot Fonteyn, aus der
Wiener Staatsoper in der legendären Choreographie von Nurejew; sowie
den "Nussknacker" in einer Inszenierung aus der Wiener Staatsoper
2012 um 22.05 Uhr, dessen Choreographie Nurejew in seiner Zeit als
Leiter des Balletts der Pariser Oper schuf. Manuel Legris, Direktor
des Wiener Staatsballetts, arbeitete in den 1980er Jahren in Paris
eng mit Nurejew zusammen und führte dessen
tänzerisch-choreographisches Erbe nach dessen Tod weiter.
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