ORF-Fernsehen im Jahr 2012: Höchste Tagesreichweite seit 2007, 41,4 Prozent Marktanteil in der Kernzone, Anstieg bei Senderfamilie

Wien (OTS) - Mehr Menschen denn je haben 2012 die TV-Programme des ORF genutzt - mit im Schnitt 3,656 Millionen Zuseherinnen und Zusehern erreichte das ORF-Fernsehen die höchste Tagesreichweite seit dem Jahr 2007. ORF eins erreichte dabei 2,218 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (2011: 2,210 Millionen) bei 14,1 Prozent Marktanteil (2011: 13,8 Prozent MA), ORF 2 erreichte 2,798 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (2011: 2,789 Millionen) bei 22,0 Prozent Marktanteil (22,6 Prozent im Jahr 2011).

Unangefochtene Marktführerschaft in allen Zielgruppen bei verschärftem Konkurrenzumfeld

Der Digitalisierungsgrad in den heimischen TV-Haushalten stieg 2012 weiter an: Nach 72 Prozent Ende 2011 verfügten Ende 2012 bereits 79 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher über digitalen TV-Empfang. Neben dem grundsätzlichen Anstieg der digitalen TV-Haushalte liegt die durchschnittliche Anzahl der empfangbaren Sender in Digi-Sat-Haushalten heute bei 136, davon sind 94 in deutscher Sprache. Die Zahl der KaSat-Haushalte liegt bei 94 Prozent. Trotz des weiter verschärften Konkurrenzumfelds war das ORF-Fernsehen sowohl mit ORF eins als auch mit ORF 2 auch im Jahr 2012 sowohl bei den jüngeren Zuseherinnen und Zusehern (12-49) als auch in der Zielgruppe 50+ überlegener Marktführer.
Das ORF-Fernsehen erreichte im Jahr 2012 einen Marktanteil von 36,0 Prozent und damit beinahe exakt den Wert des Vorjahres (36,4 Prozent). Auch in der wichtigen Programm-Kernzone 17.00 bis 23.00 Uhr erreichte das ORF-Fernsehen mit 41,4 Prozent Marktanteil nahezu den Wert des Vorjahres (41,6 Prozent). Im Dezember 2012 erreichte der ORF im Schnitt 3,651 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 35,5 Prozent. 14,5 Prozent (2,310 Millionen) entfielen dabei auf ORF eins und 21,0 Prozent (2,795 Millionen) auf ORF 2.

38,9 Prozent Marktanteil für ORF-Senderfamilie

Mit der gesamten Senderfamilie von ORF 2 Europe, den Spartensendern ORF III Kultur und Information, ORF SPORT + und 3sat erreichte der ORF im Jahr 2012 38,9 Prozent Marktanteil. Im europäischen Vergleich ist der ORF damit weiterhin einer der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Sender.

Spartensender ORF III und ORF SPORT + etabliert

Erfolgreich verlief das erste komplette Sende-Jahr der beiden ORF-Spartensender ORF III Kultur und Information und ORF SPORT +. Seit 26. Oktober 2011 on air, liegt die technische Reichweite von ORF III mittlerweile bei 93 Prozent, jene von ORF SPORT + (auf einer neuen Satellitenfrequenz) ist von 10 Prozent am Starttag mittlerweile auf mehr als 63 Prozent gestiegen, Tendenz weiter steigend. Die durchschnittliche Tagesreichweite von ORF III lag im Jahr 2012 bei 524.000, jene von ORF SPORT + bei 127.000.

13,4 Millionen Online-Video-Abrufe pro Monat im ORF.at-Netzwerk, ORF-TVthek weiter auf Erfolgskurs

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) wurden vom Publikum im Jahr 2012 so intensiv genutzt wie nie zuvor:
Mit einem Monatsschnitt von 12,0 Millionen Abrufen von Video-Files hat die Videoplattform ihren Erfolgskurs fortgesetzt und sich als wichtiges Zusatzservice zum linearen Fernsehen positioniert. Rekordmonat 2012 und gleichzeitig auch stärkster Monat seit dem Launch der ORF-TVthek im November 2009 insgesamt war der Oktober 2012 mit 14,0 Millionen Video-Abrufen. Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Videoangebote auf anderen Seiten wie sport.ORF.at, iptv.ORF.at, insider.ORF.at etc.) wurden 2012 durchschnittlich 13,4 Millionen Video-Abrufe pro Monat verzeichnet.

Reichweiten 2012: Stratos-Sprung, EM-Finale und Opernball-Top-3

Felix Baumgartners live übertragener Sprung aus der Stratosphäre war mit 2,301 Millionen Zuschauern nicht nur die meistgesehene ORF-Sendung im abgelaufenen Jahr, sondern auch jene mit dem Topwert seit dem Natascha-Kampusch-Interview im Jahr 2006. Mit 1,727 Millionen Zuseherinnen und Zusehern liegt das Finale der EURO 2012 zwischen Spanien und Italien auf Platz zwei des Jahresrankings, Platz drei geht an die Eröffnung des Opernballs 2012 mit 1,617 Millionen.

Die Reichweiten-Top-10 im Jahr 2012

"Stratos live" (14. Oktober)
2,301 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

EURO-Finale Spanien - Italien (1. Juli)
1,727 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

"Opernball 2012 - Eröffnung" (16. Februar)
1,617 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

Herren-Slalom Schladming (24. Jänner)
1,603 Millionen Zuschauer, 48 Prozent Marktanteil

"Bundesland heute" (1. Jänner)
1,480 Millionen Zuschauer, 57 Prozent Marktanteil

"Zeit im Bild" (15. Jänner)
1,454 Millionen Zuschauer, 52 Prozent Marktanteil

EURO: Deutschland - Italien (28. Juni)
1,404 Millionen Zuschauer, 51 Prozent Marktanteil

"Villacher Fasching" (21. Februar)
1,390 Millionen Zuschauer, 45 Prozent Marktanteil

EURO: Portugal - Spanien (27. Juni)
1,312 Millionen Zuschauer, 51 Prozent Marktanteil

EURO: England - Italien (24. Juni)
1,297 Millionen Zuschauer, 48 Prozent Marktanteil

Programm mit Mehrwert: Initiativen und Schwerpunkte

Anlässlich des "Internationalen Jahrs der erneuerbaren Energien für alle" präsentierte der ORF vom 4. bis 10. Februar den medienübergreifenden Programmschwerpunkt "Unser Klima - Es liegt in unserer Hand!": Mehr als 30 TV-Programmpunkte und 60 Radiosendungen brachten den ORF-Konsumentinnen und -Konsumenten das Thema "Energiewende" näher, beleuchteten die unterschiedlichen Aspekte und berichteten über Hintergründe, Hindernisse und Chancen. Insgesamt 3,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) waren zumindest kurz bei einem der ORF-TV-Programmpunkte mit dabei. Das entspricht 50 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung.

Unter dem Motto "Bewusst gesund: Österreich speckt ab" widmete sich der ORF vom 5. bis 11. Mai 2012 im Rahmen eines Programmschwerpunkts mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema Abnehmen. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen (weitester Seherkreis, d. h. zumindest eine Sendung kurz gesehen) 2,8 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht 40 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die höchste Reichweite erzielte dabei "Stöckl live" am 8. Mai mit 434.000 Zuschauern bei 17 Prozent Marktanteil.

Vom 22. September bis 2. Oktober widmete sich der ORF im Rahmen einer "Bewusst gesund"-Initiative unter dem Motto "So isst Österreich" mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema Ernährung. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen (weitester Seherkreis, d. h. zumindest eine Sendung kurz gesehen) 3,4 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht 48 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die höchsten Reichweiten erzielten dabei "Thema" am 24. September mit bis zu 602.000 Seherinnen und Sehern (im Schnitt:
555.000 Zuschauer) bei 21 Prozent Marktanteil und "Stöckl live" am 2. Oktober mit bis zu 507.000 Sehern (durchschnittlich 476.000 Zuschauer) bei 17 Prozent Marktanteil.

Vom 20. bis 26. Oktober widmete sich der ORF im Rahmen einer "Bewusst gesund"-Programminitiative unter dem Motto "ORF bewegt" mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema Bewegung. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen (weitester Seherkreis, d. h. zumindest eine Sendung kurz gesehen) 3,9 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht 54 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die höchste Reichweite erzielte dabei die "Promi-Millionenshow" mit Sportlerinnen und Sportlern am 22. Oktober mit durchschnittlich 822.000 Seherinnen und Sehern bei 30 Prozent Marktanteil.

Das Thema Armut in all seinen Facetten stand vom 24. bis 30. November im Fokus des ORF und anderer öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten Europas. Rund um den "Why Poverty?"-("Warum Armut?")-Tag am 29. November widmeten sich insgesamt 35 EBU-Mitglieder - darunter BBC, ARTE, ZDF, RAI oder Radio Vatikan - in hochklassigen Dokumentationen und Hintergrundberichten der Armut, ihrer Entstehung und ihrer möglichen Überwindung. Insgesamt sahen rund 3,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) zumindest kurz den ORF-Schwerpunkt, das entspricht 46 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Allein am "Why Poverty?"-Tag, am 29. November, sahen 1,2 Millionen (weitester Seherkreis) zumindest kurz einen der ORF-Beiträge, die von Danny Boyles Meisterwerk "Slumdog-Millionär" über das Magazin "Eco" bis hin zur Dokumentation "Afrika, der ausgeraubte Kontinent" reichten.

Aktuelle Berichterstattung: Tägliche Information mit "heute"-Familie erfolgreich ausgebaut

Nachdem die im September erstmals auf Sendung gegangene "heute"-Familie in ORF 2 regelmäßig Rekordwerte erzielt hat, konnten Reichweiten und Marktanteile stetig gesteigert werden. Am 6. November erreichte "heute mittag" mit 194.000 Zuseherinnen und Zusehern (28 Prozent Marktanteil) seinen Bestwert. "heute leben" schaffte mit 440.000 Zuschauern (bei 36 Prozent Marktanteil) am 10. Dezember seinen Bestwert, "heute konkret" kam am 6. November auf mehr als eine halbe Million Seherinnen und Seher (502.000, 32 Prozent Marktanteil). Den bisherigen Top-Marktanteil erreichte "heute leben" am 27. November (35 Prozent). Die Höhepunkte vom "Klimaschutzpreis 2012" im Rahmen eines "heute konkret spezial" sahen am 15. November 131.000 Zuseher (Marktanteil 10 Prozent).

Auf großes Publikumsinteresse stieß am 31. Jänner das ORF-"Bürgerforum": Einen Tag nach dem EU-Gipfel in Brüssel und kurz vor Bekanntgabe des Sparpakets durch die Regierung verfolgten bis zu 776.000 Seherinnen und Seher um 20.15 Uhr in ORF 2 die Diskussionen von Betroffenen, Experten und Entscheidungsträgern über Befürchtungen, Sorgen und Forderungen angesichts der bevorstehenden Budgetsanierung. Im Schnitt erreichte die von Peter Resetarits und Münire Inam präsentierte Sendung "Zur Kassa, bitte - wer zahlt drauf?" 682.000 Seherinnen und Seher bei einem Marktanteil von 23 Prozent und erzielte damit die beste Reichweite für ein "Bürgerforum" seit Jänner 2011.

Anlässlich der Schicksalswahl für den Euro stand am 17. Juni ab 21.45 Uhr der gesamte Abend von ORF 2 im Zeichen Griechenlands. Neben Spezialausgaben der "ZiB" (320.000 Reichweite, 11 Prozent Marktanteil um 21.45 Uhr) waren auch ein "im ZENTRUM spezial" (250.000 Reichweite, 11 Prozent Marktanteil) und die "Menschen & Mächte"-Doku "Die Griechenlandlüge" (221.000 Reichweite, 19 Prozent Marktanteil) den Wahlen gewidmet. Abgerundet wurde die Berichterstattung von einem "Report spezial" am 18. Juni, den durchschnittlich 262.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten (Marktanteil: 10 Prozent).

Felix Baumgartners epochaler Stratos-Sprung hielt am 14. Oktober die Welt in Atem. Nicht weniger als 2,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher hielten dem Salzburger die Daumen und waren bei der ORF-Live-Übertragung des Sprungs dabei. Der Marktanteil lag bei 59 Prozent, in der Zielgruppe der 12- bis 29-Jährigen sogar bei 61 Prozent. Damit wurde mit Stratos im ORF die höchste Reichweite seit dem Interview mit Natascha Kampusch nach ihrer Flucht erreicht (6. September 2006 mit 2,55 Millionen). Die Zeitspanne zwischen Aufstieg und Landung (17.29 bis 20.23 Uhr) verfolgten im Schnitt 1,213 Millionen (Marktanteil 43 Prozent). Zwischen 14.00 und 21.35 Uhr waren im Schnitt (ohne die in Stratos-Pausen ausgestrahlten Sendungen) 814.000 Zuseherinnen und Zuseher in ORF eins mit dabei (Marktanteil 35 Prozent). Insgesamt verfolgten 3,675 Millionen in ORF eins zumindest kurz die Stratos-Übertragung, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 51 Prozent. Bis zu 776.000 Zuseherinnen und Zuseher waren fünf Tage davor beim abgebrochenen ersten Versuch live via ORF eins dabei.

Hohe Reichweiten und Marktanteile für ORF-Magazine und Diskussionssendungen

Das Info-Magazin "Thema" erreichte am 30. Juli (nach den "Liebesg'schichten") 808.000 Zuschauer bei 30 Prozent Marktanteil, das ist die höchste Zuschauerzahl seit dem Jahr 2008. Ebenfalls mit einem Topwert kann "im ZENTRUM" aufwarten: Die Diskussionsrunde zum Thema Kampusch verfolgten am 4. März 510.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 25 Prozent Marktanteil - so viele wie seit mehr als einem Jahr nicht.

Insgesamt erreichten die heurigen "Sommergespräche" 2,574 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis), das entspricht 36 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Im Schnitt sahen 695.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 27 Prozent Marktanteil die fünf Ausgaben, in der jungen Zielgruppe 12-49 Jahre lag der Marktanteil bei 18 Prozent.

Großes Publikumsinteresse für "Universum" und Zeitgeschichte

Den Auftakt des "Universum"-Sechsteilers "Unbekanntes China" sahen im Schnitt 747.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 24 Prozent Marktanteil. Die Naturdokumentation war damit die meistgesehene Ausgabe seit 2009.

Als echter Publikumsrenner erwiesen sich im Sommer die erlesenen Austro-"Universen" unter dem Titel "Wunderbares Österreich": Mit 610.000 Zuschauern bei 25 Prozent Marktanteil erreichte etwa der Film "Weinviertel - Weites Land" am 16. August den Topwert im Jahr 2012. Insgesamt verfolgten die sommerliche Dokureihe 540.000 Zuschauer bei 23 Prozent Marktanteil. Damit nicht genug "Universum": Der zweite Teil ("Ein Meer von Vulkanen") des "Südpazifik"-Fünfteilers am 21. August erreichte mit 26 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-29 Jahre den Bestwert seit 2006.

Topwerte für den am 22. November mit den 70er Jahren zu Ende gegangenen und von Andreas Novak konzipierten ORF-Dreiteiler "Jahrzehnte in Rot-Weiß-Rot": Insgesamt 1,8 Millionen waren am 8. (50er Jahre von Wolfgang Stickler), 15. (60er von Robert Gokl) und 22. November via ORF 2 dabei (weitester Seherkreis), das sind 25 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die Topreichweite erzielte dabei die Abschlussfolge, gestaltet von Peter Liska, mit bis zu 734.000 Zuseherinnen und Zusehern (im Schnitt: 640.000 bei 23 Prozent Marktanteil, 16 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre). Im Schnitt erreichten die drei "Menschen & Mächte"-Folgen 541.000 Zuschauer bei 20 Prozent Marktanteil (13 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre).

Sport mit EURO, Olympia und Nachtslalom top

Die ORF-Skiübertragungen brachen 2012 alle Rekorde: Bis zu 1,890 Millionen Zuseherinnen und Zuseher sahen am 24. Jänner den alles entscheidenden zweiten Durchgang des Nachtslaloms in Schladming. Mit einem Schnitt von 1,603 Millionen Zuschauern bei 48 Prozent Marktanteil (45 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) war das Nightrace vom 24. Jänner nicht nur das meistgesehene seit 2003, sondern auch das bestgenutzte Skirennen überhaupt seit dem Jahr 2006. Mit 905.000 Zuschauern bei 45 Prozent Marktanteil (40 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) erzielte auch der erste Durchgang einen Schladming-Rekord seit dem Jahr 2005.

Insgesamt 3,341 Millionen Skifans sahen die ORF-Berichterstattung zu den Rennen in Kitzbühel (zumindest eine Minute durchgängig gesehen), das sind 47 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren -damit wurde der Vorjahreswert (3,256 Millionen) übertroffen. Apropos übertroffen: Der zweite Slalom-Durchgang erreichte eine Zuseherspitze von 1,271 Millionen, das ist der Höchstwert seit dem Jahr 2008.

Die EURO 2012 in Polen und in der Ukraine wird als eine der erfolgreichsten in die des ORF eingehen: Das Finale Spanien - Italien erreichte am 1. Juli in der zweiten Halbzeit im ORF eine Reichweitenspitze von 1,795 Millionen. In der ersten Spielhälfte waren im Schnitt 1,647 Millionen Fußballfans bei 52 Prozent Marktanteil (62 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen und 63 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen) via ORF eins live dabei. Die zweite Halbzeit sahen im Schnitt 1,727 Millionen bei 59 Prozent Marktanteil (65 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen, 67 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen). Damit war das EURO-Finale nicht nur das meistgesehene Spiel dieser EM, sondern auch - abgesehen vom Stratos-Sprung - die reichweitenstärkste ORF-Sendung seit 2008 und damit stärker genutzt als das WM-Finale 2010.

Insgesamt erreichte der ORF mit den Spielen der EURO einen weitesten Seherkreis von 5,7 Millionen Zuschauern, das entspricht knapp vier Fünftel der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Elf der 31 EM-Spiele erreichten im ORF im Schnitt mehr als eine Million Zuschauer. 81 Prozent der Männer und 78 Prozent der Frauen in Österreich haben die EURO (zumindest einmal) im ORF gesehen. Der durchschnittliche Anteil weiblicher Seher lag pro EM-Match bei 39 Prozent.

Bis zu 1,242 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen am 11. September die zweite Hälfte des WM-Qualifikationsspiels Österreich -Deutschland. Im Schnitt waren in Halbzeit zwei 1,192 Millionen Fußballfans via ORF eins live dabei, bei einem Marktanteil von 44 Prozent. In den jungen Zielgruppen lag der Marktanteil sogar bei 49 Prozent (12-49 Jahre) bzw. 54 Prozent (12-29 Jahre). Damit war dieses Match das meistgesehene Qualifikationsspiel einer österreichischen Nationalmannschaft seit 2001 (Play-off-Spiel gegen die Türkei). ORF eins berichtete rund um den Fußball-Klassiker mehr als fünfeinhalb Stunden - insgesamt sahen dabei 2,6 Millionen Zuseherinnen und Zuseher zumindest kurz den langen Fußballabend (weitester Seherkreis), das entspricht 36 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Die Olympischen Spiele London 2012 bescherten den österreichischen Athletinnen und Athleten wenige Erfolgserlebnisse, dem großen Interesse an der umfassenden Olympia-Berichterstattung des ORF tat dies jedoch keinen Abbruch: Insgesamt 5,6 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis, zumindest eine Minute gesehen) sahen Olympia im ORF, das entspricht 78 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Zugpferd Nummer eins war dabei wieder einmal das 100-m-Finale der Herren am 5. August mit 624.000 Zuschauern bei 35 Prozent Marktanteil (42 bzw. 43 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre). Mit bis zu 898.000 Zuseherinnen und Zusehern erreichte die olympische Eröffnungsfeier am 27. Juli den absoluten Topwert. Den Bestwert für einen Bewerb mit österreichischer Beteiligung hält Beate Schrott mit ihrem 100-m-Hürden-Finale am 7. August mit 577.000 Zuschauern bei 26 Prozent Marktanteil (28 bzw. 35 Prozent MA in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) vor Dinko Jukic - 511.000 Schwimmfans (bei 21 Prozent Marktanteil, 26 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) ließen sich am 31. Juli das 200-m-Delfin-Finale mit "Blech" für Österreich nicht entgehen. Bis zu 198.000 Zuschauer sahen zudem die "Chili extra London"-Reportagen.

Insgesamt 32 Sportlerinnen und Sportler des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC) nahmen an den XIV. Sommer-Paralympics vom 29. August bis 9. September 2012 in London teil - und das mit 13 Medaillen überaus erfolgreich. ORF eins und ORF SPORT + rückten die Paralympics London 2012 mit insgesamt mehr als 23 Stunden Berichterstattung so ausführlich wie noch nie ins Rampenlicht. Insgesamt sahen 3,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) - das entspricht 52 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren - die ORF-Berichterstattung. Den Topwert erzielte dabei die ORF-eins-Übertragung von der Rückkehr der Sportlerinnen und Sportler mit 154.000 Zuschauern bei 19 Prozent Marktanteil (22 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre).

Ein starkes (Festspiel-)Jahr für die ORF-TV-Kultur

Mit dem traditionellen - und in diesem Jahr besonders umjubelten -"Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker" starteten am 1. Jänner bis zu 1.211.000 Österreicherinnen und Österreicher in ORF 2 beschwingt in das neue Jahr. Die 54. ORF-Übertragung des Konzerts der Konzerte aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, das zum zweiten Mal von Mariss Jansons geleitet wurde, erreichte mit durchschnittlich 1,061 Millionen Zuseherinnen und Zusehern den besten Wert seit 2006 - auch damals stand Jansons am Dirigentenpult.

Mehr als 50 Programmstunden allein von den Salzburger Festspielen im ORF-Fernsehen, insgesamt 3,384 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) sahen zumindest kurz eine der zahlreichen ORF-Übertragungen aus Salzburg, Bregenz, Mörbisch und St. Margarethen.
In Salzburg fand mit der Neuinszenierung von Puccinis "La Bohème" am 1. August "die" Opernpremiere der diesjährigen Festspielsaison statt. Ab 20.15 Uhr nutzte in ORF 2 rund eine halbe Million Zuseherinnen und Zuseher das Privileg, mit Anna Netrebko und Piotr Beczala live (anfangs zeitversetzt) dabei zu sein. Bis zu 491.000 Operninteressierte (durchschnittlich 20 Prozent Marktanteil) begleiteten das Liebespaar Mimi und Rodolfo auf ihrem tragischen Schicksalsweg, der Durchschnittswert der Sendung lag bei 405.000. Damit ist die von Regisseur Brian Large in Szene gesetzte Übertragung nach der erfolgreichen "La Traviata" aus dem Jahr 2005 - ebenfalls mit Anna Netrebko - die meistgesehene ORF-Opernproduktion aus Salzburg.

Hochgelobt und viel geschaut: Die "dok.film"-Reihe über Wiener Bezirke von Chiko Klein erreichte im August und September Rekordreichweiten. War etwa "Mein Ottakring" vom 26. August mit 292.000 Zuschauern (25 Prozent Marktanteil) der bisher meistgesehene "dok.film", erreichte "Mein Favoriten" in der Zweitspielung (!) am 2. September mit 275.000 Zuschauern (23 Prozent Marktanteil) Platz zwei im "dok.film"-Reichweiten-Ranking.

Elizabeth T. Spira, kein bisschen müde im 16. Jahr

Für Topquoten sorgte dieses Jahr auch die eigenproduzierte Kultreihe "Liebesg'schichten und Heiratssachen". Das Staffelfinale am 8. Oktober verfolgten im Schnitt 1,077 Millionen Österreicherinnen und Österreicher bei einem Marktanteil von 36 Prozent. Insgesamt 3,7 Millionen TV-Seherinnen und -Seher verfolgten zumindest kurz eine "Liebesg'schichte" der 16. Staffel - das entspricht 51,0 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis). Mit der Ausgabe am 30. Juli (1,09 Millionen Zuseherinnen und Zuseher) erreichte die Reihe den Bestwert seit 2006.

Großes Interesse an großen (Show-)Events

Bis zu 1.698.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am 16. Februar die ORF-2-Übertragung des Wiener Opernballs 2012 nicht entgehen lassen. "Die Eröffnung" um 21.45 Uhr verfolgten im Schnitt 1.617.000 bei einem Marktanteil von 59 Prozent und bescherten ihr die beste Reichweite seit 2007. Groß war das Interesse auch beim jungen Publikum (12 bis 49), hier lag der Marktanteil bei 44 Prozent. Doch nicht nur die glanzvolle Eröffnung konnte einen Rekordwert erzielen:
1,071 Millionen bei Lisbeth Bischoffs Doku "Walzer, Glamour und Skandale" um 20.15 Uhr (36 Prozent Marktanteil) waren der beste Wert seit 2005, 1.363.000 Zuschauerinnen und Zuschauer beim "Red Carpet" um 21.15 Uhr bedeuten den besten Wert seit 2003 und 838.000 beim Fest um 23.15 Uhr den besten seit 2007 für die jeweiligen Sendeplätze. Insgesamt erreichte der Opernballabend von ORF 2 2,703 Millionen Zuschauer (weitester Seherkreis), das entspricht 38 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

20 Jahre Life Ball - ganz im Zeichen des Feuers und unter dem Motto "Fight the Flames of Ignorance" verwandelte sich das Wiener Rathaus am 19. Mai in eine der wohl schillerndsten Ballbühnen der Welt. Und so widmete sich im Jubiläumsjahr auch ORF 2 live vom Rathausplatz Europas größtem Aids- und HIV-Charity-Event. Insgesamt 1,4 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bzw. 20 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis, d. h. mindestens eine Minute durchgängig genutzt) ließen sich das Spektakel in den heimischen Wohnzimmern nicht entgehen. "Die Eröffnung" mit Nicholas Ofczarek und Ben Becker verfolgten um 21.30 Uhr bis zu 514.000 und durchschnittlich 327.000 Seher. Bei Erwachsenen 12+ erreichte dieser Teil 14 Prozent Marktanteil, bei 12-49 zwölf und bei der jungen Zielgruppe 12-29 zehn Prozent.

Im Februar 2012 hat sich der ORF die Übertragungsrechte für den "Villacher Fasching" bis ins Jahr 2017 gesichert, die "Villacher Fasching"-Fans dankten es am 21. Februar mit einer Rekordreichweite:
Bis zu 1,528 Millionen waren bei der mehr als zweistündigen Faschingssitzung via ORF 2 dabei, im Schnitt erreichte der "Villacher Fasching" 1,390 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 45 Prozent Marktanteil. Das ist der Topwert seit dem Jahr 2007. Groß war auch das Interesse bei den jungen Zuschauern - 25 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-49 Jahre, 18 Prozent in der Zielgruppe 12-29 Jahre.

Bis zu 960.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am Freitag, dem 9. November, das Finale von "Die große Chance" nicht entgehen lassen. Mit durchschnittlich 811.000 und 31 Prozent Marktanteil bei "Die große Chance - Das Finale" und durchschnittlich 845.000 und 40 Prozent Marktanteil bei "Die große Chance - Die Entscheidung" wurden an diesem Tag auch die höchsten Reichweiten der zweiten Staffel erzielt. Besonders groß war das Interesse beim jungen Publikum: "Das Finale" und "Die Entscheidung" erreichten bei den 12-bis 29-Jährigen einen Marktanteil von 42 bzw. 48 Prozent. Bei den 12- bis 49-Jährigen waren es 37 bzw. 44 Prozent. Nicht weniger als 55 Prozent der jungen Frauen (12-29), die zur Sendezeit fernsahen, verfolgten die Entscheidung. Insgesamt waren beim Finalabend von "Die große Chance" 1,6 Millionen Personen zumindest kurz dabei. Insgesamt erreichte die zweite Staffel des ORF-eins-Events mit 4,6 Millionen sogar mehr Zuseherinnen und Zuseher als die erste Staffel.

Der neue Mittwoch ist rot-weiß-rot

Eigenproduziert und österreichisch, so präsentiert sich seit 17. Oktober der "Neue Mittwoch" in ORF eins. Der Austro-Serie "Soko Donau" folgen darin mit Armin Assingers "EINSER TEAM" (im Schnitt 307.000 Zuschauer bei 12 Prozent Marktanteil, 12 Prozent auch in der Zielgruppe 12-49 Jahre), der Versteckten-Kamera-Show "Hast du Nerven?" mit Mirjam Weichselbraun (im Schnitt 188.000 Zuschauer bei 10 Prozent Marktanteil, 12 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) und "Mein Leben - Die Reportage mit Mari Lang" (92.000 Zuschauer bei 7 Prozent Marktanteil, 9 Prozent bei den 12-49-Jährigen) gleich drei neue ORF-Formate.

"DIE.NACHT" garantiert Comedy-Erfolge, die große Comedy Chance auch

Die stärkste "Soko Kitzbühel"-Folge seit März 2008, ein Millionenpublikum für "Braunschlag" und die zweithöchste Reichweite für "Willkommen Österreich" seit Bestehen der Sendung - mit einem durch und durch rot-weiß-roten Programm punktete ORF eins 2012 mit "DIE.NACHT" beim Publikum. Eine neue Ausgabe der ORF-Krimireihe "Soko Kitzbühel" am 9. November - im Schnitt 807.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (27 Prozent Marktanteil, 22 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen) bescherte Kristina Sprenger und Co. die beste Reichweite seit März 2008. Mit bis zu 1.015.000 und durchschnittlich 989.000 Seherinnen und Sehern startete "Braunschlag". "Willkommen Österreich" erzielte am 11. Dezember (mit Jeanette Biedermann und Moneyboy) am neuen Dienstag-Sendeplatz um 22.00 Uhr in ORF eins mit 363.000 Zuschauerinnen und Zuschauern die beste Reichweite in seiner Sendungsgeschichte (Marktanteil 18 Prozent - 23 Prozent bei den 12-bis 49-Jährigen). Mit im Schnitt 215.000 Zuschauern bei 16 Prozent Marktanteil (21 Prozent bei 12-49 Jahre) war die dienstägliche Staffel von "Wir Staatskünstler" ebenso erfolgreich wie die wiederauferstandene "Sendung ohne Namen" mit im Schnitt 133.000 Zuseherinnen und Zusehern bei 13 Prozent Marktanteil (17 Prozent bei den 12-49-Jährigen).

Bis zu 748.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am 23. November das Finale von "Die große Comedy Chance" nicht entgehen lassen. Mit durchschnittlich 634.000 Seherinnen und Sehern und 25 Prozent Marktanteil bei "Die große Comedy Chance - Das Finale" und durchschnittlich 626.000 und 32 Prozent Marktanteil bei der Entscheidung wurde der "Comedy Star 2012" gekürt. Besonders groß war auch bei diesem Format das Interesse beim jungen Publikum: "Das Finale" und "Die Entscheidung" erreichten bei den 12- bis 29-Jährigen einen Marktanteil von 29 bzw. 32 Prozent. Bei den 12- bis 49-Jährigen waren es 32 bzw. 34 Prozent. Durchschnittlich 683.000 (25 Prozent Marktanteil) Zuschauerinnen und Zuschauer waren beim Halbfinale am 16. November dabei. Auch diese Sendung war beim jüngeren Zielpublikum erfolgreich: In der Altersgruppe der 12- bis 29-Jährigen erreichte die von Andi Knoll moderierte Show einen Marktanteil von 30 Prozent.

Evergreen "Millionenshow"

Weiter hoch im Kurs: Im ORF-2-Hauptabend sahen am 12. März 913.000 Assinger-Fans "Die Millionenshow" (Marktanteil: 30 Prozent) - das ist der höchste Wert für eine reguläre "Millionenshow"-Ausgabe seit 2009 (nach jener Folge am 31. Oktober 2011, in der die Millionenfrage gestellt worden war).
Bis zu 1.176.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren am 27. Februar dabei, als Barbara Karlich, Katharina Straßer, Andreas Gabalier und Nicholas Ofczarek mit ihrem Wissen und gezieltem Einsatz den Joker bei Armin Assingers "Promi-Millionenshow", insgesamt 170.000 Euro, für die ORF-Aktion "Licht ins Dunkel" erspielten. Im Durchschnitt verfolgten 1.036.000 Seherinnen und Seher die Show bei einem Marktanteil von 36 Prozent. Somit war die aktuelle Ausgabe die reichweitenstärkste "Promi-Millionenshow" seit Februar 2007.

Serienweise Reichweitenerfolge für Fiction made in Austria

Durchschnittlich 1.007.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (33 Prozent Marktanteil) verfolgten am 18. Jänner den berührenden ORF/ZDF-Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten". Das von Andreas Prochaska in Szene gesetzte Drama mit Ken Duken, Julia Koschitz, Juergen Maurer und Gerti Drassl sahen bis zu 1.088.000 Seherinnen und Seher.

Ausgezeichnet mit dem Austria Ticket als einer der drei erfolgreichsten österreichischen Kinospielfilme 2010/11, international anerkannt durch den "chinesischen Oscar" ("Bester ausländischer Film" 2011) - und jetzt ein Millionenpublikum im ORF:
Bis zu 1,185 Millionen Zuseherinnen und Zuseher waren am 6. Jänner bei der ORF-Premiere von Reinhold Bilgeris Bestsellerverfilmung "Der Atem des Himmels" dabei. Im Schnitt sahen 1,094 Millionen das mit Hilfe von ORF und ZDF fertiggestellte Katastrophendrama. Der Marktanteil lag bei 37 Prozent (27 Prozent bei 12-49, 19 Prozent bei 12-29). Die anschließende "Menschen & Mächte"-Spezialausgabe "Tod im Schnee - Die größte Lawinenkatastrophe der Welt" (22.25 Uhr) sahen im Schnitt 629.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (30 Prozent Marktanteil).

Topquoten für den ersten Austro-"Tatort" in Frauenhand! Eine Million Zuseherinnen und Zuseher (bis zu 1.001.000) waren mit dabei, als Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser unter der erstmaligen Regie von Mehrfachpreisträgerin Sabine Derflinger am 25. März tief in die illegalen Geschäfte der chinesischen Mafia eintauchten. Mit durchschnittlich 964.000 Sehern erzielte die Episode "Falsch verpackt" die beste Reichweite seit der erfolgreichen Premiere des Ermittlerduos Harald Krassnitzer / Adele Neuhauser im März 2011 und ist damit der zweitbeste Fall des Ermittlerduos. Der Marktanteil war mit 29 Prozent der beste Wert seit August 2011.

Der 10. April bescherte dem vorerst letzten Fall von Ursula Strauss und ihrem "Schnell ermittelt"-Team jede Menge Rekordwerte. Bis zu 1.005.000 Seherinnen und Seher waren beim großen Finale mit dabei. Mit durchschnittlich 970.000 Sehern erzielte die Folge "Lucy Haller" die beste Reichweite seit Serienstart und Spitzenwerte bei den Marktanteilen in allen Zielgruppen (32 Prozent Marktanteil bei E12+; 34 Prozent bei E-49; 30 Prozent Marktanteil bei E-29). Insgesamt 3,064 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bzw. 43 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis, d. h. mindestens eine Minute konsekutiv genutzt) waren bei den insgesamt zwölf Folgen der nunmehr vierten Staffel (seit 10. Jänner 2012) der ORF-Serie mit dabei. Mit durchschnittlich 832.000 Sehern ist die vierte Staffel die reichweitenstärkste und erzielte mit einem Marktanteil von 28 Prozent den besten Wert seit Start der Serie im April 2009.
"Schnell ermittelt" wieder - und bis zu 877.000 Zuseherinnen und Zuseher ließen sich das Comeback der ORF-Kult-Kommissarin am 11. Dezember nicht entgehen. Durchschnittlich 832.000 Seher waren mit dabei, als Ursula Strauss gemeinsam mit Wolf Bachofner, Andreas Lust und Katharina Straßer um 20.15 Uhr in ORF eins im ersten "Schnell ermittelt"-Spielfilm "Schuld" gleich 90 Minuten auf Spurensuche ging. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum und bei den 12- bis 49-Jährigen betrug jeweils 29 Prozent.

Mit Rekordwerten ging es am 10. April auch bei der skurrilen ORF-Serie "Vier Frauen und ein Todesfall" weiter: Mit durchschnittlich 795.000 Sehern erzielte die vorerst letzte Folge die beste Reichweite sowie mit 30 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-49 Jahre den besten Wert seit 2005. Die Finalfolge sahen bis zu 841.000 Seherinnen und Seher. Insgesamt 2,272 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bzw. 33 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis, d. h. mindestens eine Minute konsekutiv genutzt) waren bei der vierten Staffel der skurrilen ORF-Serie mit dabei. Mit durchschnittlich 734.000 Sehern und einem Marktanteil von 26 Prozent belegt die aktuelle Staffel den zweiten Platz.

Grund zur Freude im April auch für "Soko Kitzbühel": Mit 712.000 Zuseherinnen und Zusehern bei 26 Prozent Marktanteil erreichte das 90-Minuten-Special zur 150. Folge am 6. April die höchste Reichweite für eine Ausgabe in Filmlänge seit 2008; die reguläre Ausgabe vom 9. Oktober war die meistgesehene Folge seit 2008 (siehe "DIE.NACHT").

Bis zu 902.000 Zuseherinnen und Zuseher waren am 18. Oktober dabei, als Elfriede Ott mehr oder weniger unabsichtlich entführt wurde. Durchschnittlich 846.000 Seher ließen sich Andreas Prochaskas mehrfach preisgekrönten Komödienhit, der 2010 als bestbesuchter österreichischer Film die Kinoklassen klingeln ließ, und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens gefördert wurde, nicht entgehen. Mit 31 Prozent Marktanteil war das auch der meistgenutzte ORF-eins-Film seit Oktober 2010. Der Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen betrug sogar 34 Prozent und beim jungen Publikum (E 12-29) 36 Prozent.

Am 6. November ging "Braunschlag", der Serienhit mit Robert Palfrader und Nicholas Ofczarek, ins Finale. Bei den acht Folgen waren im Durchschnitt 845.000 Zuschauer dabei (31 Prozent Marktanteil, 35 Prozent bei 12-49), die meistgesehene Episode - Folge 1 am 18. September - verfolgten bis zu 1,015 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (989.000 im Durchschnitt, 37 Prozent Marktanteil).

Wenn Christiane Hörbiger Philippa Schöne zur "kleinen Lady" macht, lassen sich das die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht entgehen. Bei der ORF-Premiere der weihnachtlichen ORF/ZDF-Koproduktion am 12. Dezember waren bis zu 940.000 Seherinnen und Seher dabei. Durchschnittlich 825.000 sahen die Verfilmung in Anlehnung an den Klassiker "Der kleine Lord" mit Christiane Hörbiger, Veronica Ferres, Philippa Schöne und Xaver Hutter in den Hauptrollen. Der Marktanteil lag bei 30 Prozent.

Musikalische Höchstwerte

Das "Wenn die Musi spielt - Winter-Open-Air" am 21. Jänner aus Bad Kleinkirchheim erreichte im Schnitt 705.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 26 Prozent Marktanteil - das ist der Topwert seit dem Jahr 2008.
Im Juli lag im ORF viel Musik in der (Frei-)Luft: Das "Wenn die Musi spielt"-Open-Air am 21. Juli sahen 688.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 30 Prozent Marktanteil. Die "Starnacht am Wörthersee" am 14. Juli erreichte 501.000 Schlagerfans bei 23 Prozent Marktanteil. 483.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 24 Prozent Marktanteil folgten am 7. Juli Hansi Hinterseer ins "Traumhafte Seenland im Salzkammergut".
Längst ein Evergreen ist der "Musikantenstadl", der auch 2012 mit im Schnitt 626.000 Stadl-Fans bei 25 Prozent Reichweite ("Silvesterstadl": 549.000 / 29 Prozent MA) Spitzenwerte erreicht hat.

Blockbuster

Ein Tag im Zeichen der Apokalypse: Bis zu 990.000 Seherinnen und Seher verfolgten am 8. Jänner Roland Emmerichs ultimatives Katastrophenspektakel "2012". Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 906.000 Zusehern belegt der Film damit den ersten Platz im ORF-eins-Blockbuster-Ranking seit der ORF-Premiere von "Der Teufel trägt Prada" im Jahr 2009.

Quelle: AGTT / GfK Austria / TELETEST, Basis: Erwachsene 12+ Jahre, alle Ebenen, mindestens eine Minute durchgehend gesehen.

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