- 03.01.2013, 10:46:08
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BMWF und ÖH bauen Maturant/innenberatung weiter aus - künftig flächendeckend in allen Bundesländern
Minister Töchterle und ÖH-Vorsitzender Schott unterzeichnen Vertrag - 40.000 Euro werden zusätzlich investiert

Utl.: Minister Töchterle und ÖH-Vorsitzender Schott unterzeichnen
Vertrag - 40.000 Euro werden zusätzlich investiert =
Wien (OTS) - Das Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) und
die Österreichische Hochschüler/innenschaft (ÖH) bauen die
Maturant/innenberatung weiter aus: Mit Jahresbeginn 2013 wird sie
erstmals auch in Kärnten und damit flächendeckend in allen
Bundesländern angeboten. "Die Vielfalt des Studienangebots ist vielen
angehenden Studierenden noch zu wenig bekannt. Mit dem weiteren
Ausbau des Beratungsangebots arbeiten wir gemeinsam daran, angehende
Studierende noch umfassender und gezielter zu informieren und
beraten", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle. "Das Interesse am Fach ist der wichtigste Grund bei der
Studienwahl. Um einen tatsächlich freien Hochschulzugang zu
ermöglichen ist daher auch ein uneingeschränktes Beratungsangebot an
allen Schulen notwendig", so Martin Schott vom ÖH-Vorsitzteam.
Mit dem Studienjahr 2011/12 wurde die in Wien, Niederösterreich,
Burgenland, Salzburg, Vorarlberg und Tirol durchgeführte
Maturant/innenberatung auch auf die Bundesländer Steiermark und
Oberösterreich ausgeweitet. Künftig wird diese - in Abstimmung mit
dem "Studienchecker" - zusätzlich in Kärnten angeboten. Der jüngst
dazu von Minister Töchterle und ÖH-Vorsitzendem Schott unterzeichnete
Vertrag sieht zusätzlich 40.000 Euro vor, somit stehen für die
Maturant/innenberatung künftig rund 294.000 Euro pro Jahr zur
Verfügung. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
(BMUKK) beteiligt sich auch an den Kosten. Mit der nun vorliegenden
Vereinbarung wird neben dem gezielten Ausbau auch das Ziel
verwirklicht, die Beratungstätigkeit der ÖH in das vom BMWF und BMUKK
gemeinsam initiierte und finanzierte Projekt "Studienchecker" zu
integrieren.
Das BMWF und die ÖH arbeiten gemeinsam an einer optimalen Beratung
von Maturant/innen und angehenden Studierenden. Durch eine möglichst
frühzeitige Beratung sollen angehende Studierende auf die
Herausforderungen des Studienalltags vorbereitet werden. Die
Unterstützung bei der Studienwahl soll ungewollte, nachträgliche
Studienwechsel und insbesondere Studienabbrüche vermeiden helfen. In
den vergangenen Jahren wurden seitens der ÖH jährlich
durchschnittlich 6.300 Schülerinnen und Schüler im Zuge von
Schulbesuchen vor Ort und weitere durchschnittlich 2.200 Personen
außerhalb dieser Schulbesuche persönlich, telefonisch oder
schriftlich beraten. Nach Ausweitung der Vereinbarung im Studienjahr
2011/12 wurden an Schulen 14.400 Schülerinnen und Schüler und weitere
2.600 Personen außerhalb dieser Schulbesuche beraten. Die
Maturant/innenberatung durch die ÖH ist ein ergänzendes und
vertiefendes Angebot im Rahmen des Projektes "Studienchecker". Sie
umfasst die von der ÖH organisierte Studienberatung von Schülerinnen
und Schülern der letzten und vorletzten Klassen von Schulen, welche
mit einer Reifeprüfung abschließen.
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