• 21.12.2012, 11:33:58
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FPK-Darmann: SPÖ-Spekulationsaffäre in Velden wird für Vouk zum politischen Bumerang

Klagenfurt (OTS) - Als "politischer Bumerang" scheint sich die
Veldener Spekulationsaffäre für SPÖ-Bürgermeister und
Gemeindebundpräsident Ferdinand Vouk zu entwickeln. "Seine Ausflüchte
fliegen ihm nunmehr selbst um die Ohren", verweist heute
FPK-Klubobmann Gernot Darmann darauf, dass sich Veldens Bürgermeister
in immer widersprüchlichere Ausreden verstrickt. Denn auch die
Ausrede man habe um die Risiken nicht Bescheid gewusst, gehe doppelt
ins Leere. Einerseits bestehe die Bank darauf, korrekt beraten zu
haben, was wohl kaum eine Schadensübernahme durch die Bank zur Folge
haben kann, auf der anderen Seite sei zu Tage getreten, dass der
damalige für Finanzen zuständige SPÖ-Vizebürgermeister und nunmehrige
Amtsleiter ein hochrangiger Finanzbeamter war, der sich wohl kaum auf
ein fehlendes Verständnis in Spekulations- und Steuergeldfragen
herausreden kann. "Das tunliche Verschweigen auch dieser Tatsache,
spricht für sich", meint Darmann.

Nachdem Vouk bereits auf Grund eines ORF-Interviews der Falschaussage
überführt wurde, da er in seiner Funktion als Gemeindebundchef
Spekulationsverluste in Gemeinden kategorisch in Abrede stellte, in
Wahrheit aber seine eigene Gemeinde hohe Summen an Steuergeld
verspekulierte, es laut Bericht der Tageszeitung "Österreich" auch
keine, wie ständig behauptet wird, Einigung gibt, und sein zum
Zeitpunkt der Spekulation für Finanzen zuständiger Parteifreund und
nunmehriger Amtsleiter ein "Finanzexperte" ist, habe Vouk wohl jede
Glaubwürdigkeit verloren. "Pinocchio lässt grüßen", so Darmann.

"SPÖ-Chef Kaiser, der im Wahlkampf in großen Lettern mit
"Verantwortung" wirbt, steht jetzt wohl in der Pflicht seinen
Parteifreund Vouk zu entsprechenden Konsequenzen zu drängen, wenn er
es damit ernst meint", bekräftigt Darmann einmal mehr. "Denn ein
Gemeindebundpräsident, der sich so gebärdet, hat wohl jegliches
Vertrauen verspielt", so Darmann.

Abschließend stellt Darmann eine für die Öffentlichkeit sehr
wesentliche Frage, die sich mit den Steuergeldspekulationen in Velden
geradezu aufdrängt: "Wer hat Provisionen für dieses Millionengeschäft
gezahlt und wer hat sie eingesteckt?" (Schluss)

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