Keine Nulllohnrunde

Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im Krankenanstaltenverbund schließt Unterschriftenaktion gegen Nulllohnrunde erfolgreich ab.

Wien (OTS) - Innerhalb von nur 3 Wochen haben die PersonalvertreterInnen der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen, Hauptgruppe II mehr als 9000 Unterschriften im Wiener Krankenanstaltenverbund gegen eine Nulllohnrunde 2013 gesammelt. Für Felber Kurt, Fraktionsvorsitzender der HGII und Personalvertreter im Donauspital ist die Nulllohnrunde damit vom Tisch. "Dank der Geschlossenheit der Belegschaft wird es 2013 keine Null geben. Die ersten Verhandlungsgespräche laufen bereits."

Auf einen möglichen Abschluss hin befragt, erklärt Felber, er wolle sich noch nicht auf Zahlenspiele einlassen. Allerdings könne man auf prominente Unterstützung vertrauen: "Die Verhandlungen werden schwierig. Aber Bürgermeister Dr. Häupl hat sich selbst immer gegen eine Nulllohnrunde für Gemeindebedienstete ausgesprochen. Wir wissen daher unseren Landeshauptmann klar hinter uns." Felber rechnet bereits im Februar mit einem Verhandlungsergebnis. "Der Vorsitzende der GdG-KMSfB Christian Meidlinger arbeitet mit Hochdruck an der Lösung. Allerdings muss er auch die Bundessituation der Gemeindebediensteten im Auge behalten. Die Aufforderung an die Stadt zur Aufnahme von Gehaltsverhandlungen ist aber bereits erfolgt", zeigt sich der Fraktionsvorsitzende erfreut.

"Die Belegschaft soll wissen, dass wir sie nicht im Stich lassen. Sie haben sich keine Null verdient und werden 2013 auch keine bekommen. Gerade die Spitals- und Geriatriebediensteten haben in den letzten Jahren genug und umfassend zur Kostendämpfung in dieser Stadt beigetragen.", bekräftigt Kurt Felber abschließend.

Hauptgruppe II (HG II)

Die HG II ist ein Teil der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten/KMSfB und vertritt mehr als 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Unternehmung KAV (Krankenanstaltenverbund). Die Aufgaben der HG II sind unter anderem die Kontrolle und Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen und das Prüfen neuer Managementkonzepte. Nebst Beratungen in Dienst-, Pensions-, Besoldungsrechtlichen oder berufsspezifischen Fragen ermöglicht der enge Kontakt zu den KollegInnen der Dienststellen- und Personalgruppenausschüsse einen tiefgreifenden Einblick in die Arbeitsbedingungen der einzelnen Spitäler und Pflegewohnhäuser.

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