• 18.12.2012, 19:01:17
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KURIER: Salzburg zeigt Fekters Troika die kalte Schulter

Land ruft im Spekulationsskandal nur nach Rechnungshof und Finanzierungsagentur. Fekters Beamte sind unerwünscht.

Utl.: Land ruft im Spekulationsskandal nur nach Rechnungshof und
Finanzierungsagentur. Fekters Beamte sind unerwünscht. =

Wien (OTS) - In die Aufarbeitung des Salzburger Finanzskandals kommt
Bewegung: Dienstagabend langte im Finanzministerium ein
Hilfeersuchen des Landes Salzburg ein. Es ist die Antwort auf ein
Schreiben von Finanzministerin Fekter an Salzburgs Landeshauptfrau
Gabi Burgstaller. Fekter hatte Hilfe von Rechnungshof,
Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) und Finanzministerium in Aussicht
gestellt - mit dem Begriff "Troika" aber die Salzburger vergrämt.

Die Finanzministerin hatte wiederholt betont, man könne rasch Hilfe
senden - warte aber noch auf das Ansuchen der Landesregierung. Nun
heißt es gegenüber dem KURIER: "Das Schreiben ist da. Wir stimmen
uns nun mit der ÖBFA über die weitere Vorgangsweise ab." Die
Mitarbeiter von Fekter sind in Salzburg aber offenbar nicht
erwünscht. Im Schreiben wird nur um Unterstützung von Rechnungshof
und ÖBFA ersucht. Laut Fekters Brief hätten die Experten des
Finanzministeriums den Ausweis von Wertpapier-Verlusten im Budget
ebenso prüfen sollen wie mögliche Haftungen.

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