KURIER: Salzburg zeigt Fekters Troika die kalte Schulter

Land ruft im Spekulationsskandal nur nach Rechnungshof und Finanzierungsagentur. Fekters Beamte sind unerwünscht.

Wien (OTS) - In die Aufarbeitung des Salzburger Finanzskandals kommt Bewegung: Dienstagabend langte im Finanzministerium ein Hilfeersuchen des Landes Salzburg ein. Es ist die Antwort auf ein Schreiben von Finanzministerin Fekter an Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Fekter hatte Hilfe von Rechnungshof, Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) und Finanzministerium in Aussicht gestellt - mit dem Begriff "Troika" aber die Salzburger vergrämt.

Die Finanzministerin hatte wiederholt betont, man könne rasch Hilfe senden - warte aber noch auf das Ansuchen der Landesregierung. Nun heißt es gegenüber dem KURIER: "Das Schreiben ist da. Wir stimmen uns nun mit der ÖBFA über die weitere Vorgangsweise ab." Die Mitarbeiter von Fekter sind in Salzburg aber offenbar nicht erwünscht. Im Schreiben wird nur um Unterstützung von Rechnungshof und ÖBFA ersucht. Laut Fekters Brief hätten die Experten des Finanzministeriums den Ausweis von Wertpapier-Verlusten im Budget ebenso prüfen sollen wie mögliche Haftungen.

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