• 18.12.2012, 18:40:59
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  • OTS0249 OTW0249

KURIER: Justiz will Gernot Rumpold jetzt klagen

Rumpold droht demnächst Strafprozess / Grünes Licht für Vorhabensbericht der StA Wien wegen Untreue und falscher Zeugenaussage

Utl.: Rumpold droht demnächst Strafprozess / Grünes Licht für
Vorhabensbericht der StA Wien wegen Untreue und falscher
Zeugenaussage =

Wien (OTS) - Ermittelt wurde gegen Gernot Rumpold wegen des Verdachts
der Untreue und der falschen Zeugenaussage im U-Ausschuss. Das Gesetz
(§ 153 StGB) sieht bei Untreue und einem Schaden von mehr als
50.000 Euro eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren vor.

Rumpold hatte 2004 über seine Agentur mediaConnection von der Telekom
Austria 500.000 Euro für vier verfasste Konzepte erhalten. Zugleich
verzichtete er gegenüber der FPÖ aber auf eine Forderung in der Höhe
von etwa 764.000 Euro, wie die Steuerbehörden herausfanden.
Aufgrund der Qualität der Konzepte, die Rumpold selbst als
"Prä-Konzepte" bezeichnet hat, hegt die Justiz den konkreten
Verdacht, dass die Telekom via Werber Rumpold Geld zurück an die FPÖ
ausschüttete.

Rumpold selbst hatte die Vorwürfe immer bestrtitten, auch im
U-Ausschuss im Parlament wies er jeglichen Zahlungsfluss von der
Telekom an die FPÖ zurück.

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