KURIER: Justiz will Gernot Rumpold jetzt klagen

Rumpold droht demnächst Strafprozess / Grünes Licht für Vorhabensbericht der StA Wien wegen Untreue und falscher Zeugenaussage

Wien (OTS) - Ermittelt wurde gegen Gernot Rumpold wegen des Verdachts der Untreue und der falschen Zeugenaussage im U-Ausschuss. Das Gesetz (§ 153 StGB) sieht bei Untreue und einem Schaden von mehr als 50.000 Euro eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren vor.

Rumpold hatte 2004 über seine Agentur mediaConnection von der Telekom Austria 500.000 Euro für vier verfasste Konzepte erhalten. Zugleich verzichtete er gegenüber der FPÖ aber auf eine Forderung in der Höhe von etwa 764.000 Euro, wie die Steuerbehörden herausfanden. Aufgrund der Qualität der Konzepte, die Rumpold selbst als "Prä-Konzepte" bezeichnet hat, hegt die Justiz den konkreten Verdacht, dass die Telekom via Werber Rumpold Geld zurück an die FPÖ ausschüttete.

Rumpold selbst hatte die Vorwürfe immer bestrtitten, auch im U-Ausschuss im Parlament wies er jeglichen Zahlungsfluss von der Telekom an die FPÖ zurück.

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