- 17.12.2012, 12:49:16
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FP-Gudenus: Faymann soll Wiener Oberspekulanten Häupl und Brauner an Kandare nehmen
Bundeskanzler kann mit Spekulationsverbot gleich in seiner Wiener Landespartei beginnen
Utl.: Bundeskanzler kann mit Spekulationsverbot gleich in seiner
Wiener Landespartei beginnen =
Wien (OTS/fpd) - Begrüßenswert findet Wiens FPÖ-Klubchef und
stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus die
Forderung nach strengeren Regeln für die Veranlagung von öffentlichem
Geld und einem Spekulationsverbot. "Wo bitte war denn der Herr
Bundeskanzler in der Zeit, in der in Wien ungeniert gegen Währungen
spekuliert wurde und in der Häupl-Stiftung AVZ 1,5 Milliarden Euro
mit Aktien-Deals verzockt wurden", fragt Gudenus. Und, siehe da,
Faymann war in dieser Zeit nicht als Taxifahrer unterwegs, sondern
saß in der Wiener Stadtregierung. Gudenus: "Wenn er von den
Spekulationen, von Franken-Krediten, SWAPs, Cross-Border-Leasing &
Co. nichts gewusst hat, dann wirft das ein höchst schlechtes Licht
auf ihn. Wenn ihm das aber sehr wohl bekannt war, er jetzt aber
endlich die Gefahr sieht und diese Zockerei unterbinden will, dann
kommt das zwar spät, aber er erweist sich wenigstens als lernfähig.
Es ist zu hoffen, dass er mit seinem Vorstoß gleich bei seinen
Genossen in Wien, den Oberspekulanten Häupl und Brauner, ansetzt und
hier endlich für ein seriöses Wirtschaften sorgt." Die Wiener
Finanzgebarung ist nämlich dermaßen intransparent, dass der
Gemeinderat in Wirklichkeit keine finanziellen Entscheidungen treffen
kann, die den Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns entsprechen.
Dazu kommt, dass durch Auslagerungen Milliarden-Summen der Kontrolle
des Gemeinderats vollständig entzogen sind. (Schluss)
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