- 16.12.2012, 11:15:15
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Wann besucht Fekters Spekulationstroika Niederösterreich?
Fekter scheucht Ratingagenturen selbst auf - Faymanns Engelsgeduld mit Fekters Verbalausritten
Utl.: Fekter scheucht Ratingagenturen selbst auf - Faymanns
Engelsgeduld mit Fekters Verbalausritten =
Linz (OTS) - Bekanntlich hat sich die VP-Finanzministerin im
Zusammenhang mit der Frage der Übernahme von Finanzgeschäften
Salzburgs erneut ordentlich daneben benommen. Das sorgt nun für
prägnante Kritik aus Oberösterreich.
"Dass sich VP-Finanzministerin Maria Fekter verbal immer wieder
daneben benimmt, ist seit dem unsäglichen Holocaust-Vergleich im
Zusammenhang mit Bankern, begangen ausgerechnet in Polen, und den
Ausrutschern gegenüber Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker sattsam
bekannt. Nun hat sie sich mit der Verwendung des Begriffs Troika
gegenüber Salzburg erneut zu einem unzulässigen Vergleich hinreißen
lassen. In Oberösterreich wundert man sich über die Engelsgeduld von
Bundeskanzler Werner Faymann im Zusammenhang mit den untragbaren
Äußerungen von Fekter. Die wenig stilsichere Art der Finanzministerin
lenkt immer wieder die falsche internationale Aufmerksamkeit auf
Österreich", stellt Christian Horner, Landesgeschäftsführer der SPÖ
Oberösterreich, fest. Horner hatte Fekter anlässlich des
Holocaust-Vergleichs auch zum Rücktritt aufgefordert.
Wenn sich Fekter nun schon dazu berufen fühle im Zusammenhang mit dem
Salzburger Spekulationskriminalfall eine 'Troika' zu bilden und damit
ihre heißgeliebten Ratingagenturen aufscheuche, dann könne sie diese
auf der Fahrt nach Salzburg gleich einmal in St. Pölten abbiegen
lassen. "Wie immer ist die Finanzministerin aber auf ihren beiden
VP-Augen völlig blind. In Erwin Prölls Niederösterreich pfeifen es
die Spatzen von allen Dächern, dass das Spekulationsduo Pröll und
Sobotka seit Jahren mit Landesgeldern auf den Finanzmärkten zockt. Im
Pröll-Land ist man sich auch nicht zu blöd ständig darauf
hinzuweisen, dass man mit dieser Steuergeld-Zockerei angeblich
insgesamt noch immer im Plus sei. In einem Interview spricht Pröll
sogar von 824 schmutzigen Zockermillionen. Offensichtlich will er
über das Wahljahr 2013 mit dreisten Ansagen kommen. Spätestens danach
folgt mit Sicherheit das böse Erwachen", macht Horner auf die
Zusammenhänge aufmerksam.
VP-Finanzministerin Maria Fekter sei alles andere als ein
Aushängeschild für unser Land. Vielmehr bringe sie mit ihren Sagern
Österreich ständig in Verruf. Das sei auch beim Troika-Sager der
Fall. "Von einer ernsthaften Finanzministerin könnte man erwarten,
dass sie auf den internationalen Ruf Österreichs Bedacht nimmt und
nie und nimmer von der Notwendigkeit einer 'Troika' spricht. Solche
unzulässigen und verantwortungslosen Sager schrecken die von ihr so
hofierten Ratingagenturen auf. Gleiches gilt für konservative
Metaphern wie dem Ansetzen von Daumenschrauben, die bestenfalls in NÖ
vielleicht Wirkung erzielen würden. Aber eine reflektierte Sichtweise
ist Fekter offenbar völlig fremd, was auch die Tatsache beweist, dass
sie keinen Genierer hatte ausgerechnet in Polen einen untragbaren
Holocaust-Vergleich abzusondern", kritisiert der SP
OÖ-Landesgeschäftsführer die Finanzministerin scharf.
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