- 14.12.2012, 14:11:12
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FPK-Anton: Tourismusgesetz Neu steht auf wackligen Beinen
Klagenfurt (OTS) - Mit 01.01.2013 tritt das Tourismusgesetz Neu in
Kraft. Dieses Gesetz hat bereits in den vergangenen Wochen für
Aufregung in den Gemeinden und unter den Touristikern gesorgt,
erinnert heute FPK-Tourismussprecher LAbg. Hannes Anton, der auch
davor warnt, dass das von der ÖVP und der Wirtschaftskammer hoch
gelobte Gesetz einige ganz große Gefahren für die Verbände birgt.
So sei unter anderem mit diesem Gesetz die Finanzierung der neu
gegründeten Verbände für die ersten sechs Monate nicht geregelt. Die
Verbände müssen nun laut Tourismuslandesrat Waldner Kredite aufnehmen
und dafür auch Haftungen übernehmen. "Doch die viel größere Gefahr
für das Kippen des gesamten Tourismusgesetzes besteht durch einen
Paragrafen, der die Mittelverteilung in Gemeinden regelt, in denen
sich kein Tourismusverband gegründet hat", so Anton, der darauf
verweist, dass auf diese drohenden Probleme schon im Ausschuss des
Kärntner Landtages hohe Landesbeamte hingewiesen haben.
In der gestrigen Landtagssitzung versuchten die Abgeordneten der FPK
nochmals auf die Fehler aufmerksam zu machen, um damit ein drohendes
Scheitern durch die Einbringung eines Abänderungsantrages zu
verhindern. "Wir wollten auch nicht, wie gerne von der ÖVP behauptet,
in die bereits gegründeten 31 Verbände eingreifen. Uns geht es nicht
um ein Verhindern oder Behindern, wir wollten die bestehenden
Gesetzeslücken schließen und damit den Weg für einen erfolgreichen
Tourismus ebnen. Leider hat das die 'Linke Einheitspartei' von ÖVP,
SPÖ und Grünen nicht erkannt und wird damit den Kärntner Tourismus
keinen guten Dienst erweisen", ist Anton überzeugt.
Anton wirft dem Tourismuslandesrat Waldner auch vor, sich überhaupt
nicht um den Tourismus zu kümmern. "Waldner wird es auch nicht
interessieren, was in Zukunft mit dem Kärntner Tourismus passiert,
denn er wird ganz sicher nach dem 03. März 2013 wieder in den Schoß
der Bundeshauptstadt zurückkehren und bleibt dann Kärnten nur als
Tourist erhalten", schließt Anton.
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