Wiener Stadtwerke zu "Presse"-Artikel: Niemals Verluste durch Cross Border Leasing

Kein Zusammenhang von US-Devisentermingeschäft und USD-Kredit

Wien (OTS) - Zum heute Freitag in der Tageszeitung "Die Presse" erschienenen Artikel "Auch im Rathaus wird spekuliert" halten wir fest: Die Wiener Stadtwerke haben zu keinem Zeitpunkt Verluste aus den ab 1998 abgeschlossenen Lease-In-Lease-Out-Transaktionen (Cross Border Leasing, kurz CBL) erlitten. Vielmehr konnten die Wiener Linien als 100%-Tochter der Wiener Stadtwerke in Summe rund 100 Mio. Euro lukrieren, die wieder in die Infrastruktur der Stadt investiert wurden. Mit diesen Mitteln wurde durch den Einbau von Aufzügen das gesamte U-Bahn-Netz barrierefrei gestaltet und die Linie U6 mit Niederflurfahrzeugen ausgestattet. In einem umfassenden Prüfbericht stellte das Kontrollamt der Stadt Wien 2009 fest, dass die CBL-Verträge der Wiener Linien "im internationalen Vergleich bei den für Leasingnehmerinnen vorteilhaftesten zu finden sind".

Das Kontrollamt weiter: "Es wurde ua. auch Transaktionsbücher ausverhandelt, um den Prozess optimal begleiten zu können." Die Wiener Stadtwerke und ihre Konzernbereiche denken nicht daran, neue CBL-Transaktionen zu starten. Einige Tranchen der CBL-Verträge wurden in den vergangenen Jahren restrukturiert bzw. vorzeitig aufgelöst, vor allem im Jahr 2009. Alle Details zu diesen Transaktionen finden sich transparent dargestellt in unserem Geschäftsbericht 2011
(http://www.wienerstadtwerke.at/eportal/ep/programView.do/programId/2
4618) ab Seite 66.

Transaktionsgegenstand war in allen CBL-Fällen ausschließlich rollendes Material. Wiener Linien waren und sind zu jederzeit der Eigentümer der Transaktionsgegenstände, also der U-Bahn und Straßenbahn-Garnituren. Die Risiken aus den noch bestehenden US-Lease-Transaktionen stehen unter stetiger Beobachtung.

Kein Zusammenhang

Zwischen dem in der "Presse" dargestellten USD-Kredit und dem Devisentermingeschäft besteht kein Zusammenhang, vielmehr handelt es sich um zwei gänzlich unterschiedliche Geschäftsfälle. Der USD-Kredit wurde im Zusammenhang mit einer der oben angeführten CBL-Transaktionen lediglich zu Kursabsicherungszwecken abgeschlossen. Das Devisentermingeschäft dient im Zusammenhang mit einer anderen CBL-Transaktion ebenso zur Vermeidung jeglicher Spekulation, indem das Währungsrisiko für die Wiener Linien gänzlich ausgeschaltet wurde. Die angeführten 8,2 Mio. USD sind auch zum heutigen Tag voll werthaltig und keinem Risiko ausgesetzt.

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Stadtwerke Holding AG
Mag. Thomas Geiblinger
Konzernpressesprecher
Tel.: +43 (01) 53 123 / 73953
thomas.geiblinger@wienerstadtwerke.at
http://www.wienerstadtwerke.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP0001