"MuTh" in ORF-"matinee" am 16. Dezember mit Nadja Bernhard

"Making-of" über neuen Konzertsaal der Wiener Sängerknaben und Eröffnungskonzert, weiters Tenor Herbert Lippert im Studio

Wien (OTS) - Ganz im Zeichen der neuesten Wiener Kulturinstitution -dem "Konzertsaal für Musik und Theater" der Wiener Sängerknaben, kurz "MuTh" genannt, steht die ORF-"matinee" am Sonntag, dem 16. Dezember 2012, zu der Nadja Bernhard ab 9.05 Uhr in ORF 2 begrüßt. Fast hundert Jahre hat es gedauert, bis in Wien - nach dem Konzerthaus -am 9. Dezember 2012 wieder ein Konzertgebäude eröffnet wurde. Der neuen Spielstätte am Augartenspitz ging ein langjähriger, zeitweilig auch sehr heftiger Diskurs voran. Bevor die "matinee" die Highlights des feierlichen Eröffnungskonzerts vom vergangenen Wochenende präsentiert (9.45 Uhr), lässt die Dokumentation "Making of MuTh - Der neue Konzertsaal der Wiener Sängerknaben" die aufregende Entstehungsgeschichte Revue passieren, zeigt die spannenden einzelnen Bauschritte und gibt Einblicke in den Alltag des weltberühmten Bubenchors. Dazwischen spricht Nadja Bernhard mit dem bekannten Tenor und ehemaligen Sängerknaben Herbert Lippert, der bis heute mit seiner musikalischen Heimstätte im Wiener Augarten verbunden ist und auch am Eröffnungskonzert mitwirkte.
In bewährter Manier beschließen die "kulturtipps" (10.35 Uhr) die "matinee" am Sonntag.

"Making of MuTh - Der neue Konzertsaal der Wiener Sängerknaben" (9.05 Uhr)

Noch vor dem ersten Spatenstich hat das Bauprojekt der Wiener Sängerknaben bereits für Aufregung gesorgt. Das "Making of MuTh" von Hermann Aichwalder lässt die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Neubaus Revue passieren, zeigt deutlich den arbeitsintensiven, aber spannenden Weg bis zur Eröffnung und lässt dabei viele Beteiligte zu Wort kommen.
Das neue Haus für Musik und Theater ist ein Ensemble aus barocker Bausubstanz und moderner Architektur. Das Herzstück bildet der neue Konzertsaal mit einem Fassungsraum von 400 Personen. Einzigartig ist vor allem der brillante Raumklang, unterstützt durch Klang-Paneele und Spezialstühle. Der Konzertsaal ist aber nicht nur eine Probe- und Aufführungsstätte für die Wiener Sängerknaben, sondern für eine Vielzahl von Veranstaltern gedacht, deren Programmschwerpunkt auf Kindertheater liegt. Durch das "MuTh" erhält auch der Augarten einen weiteren wichtigen kulturellen Impuls. "MuTh" versteht sich als mutiger Brückenschlag und verbindet nicht nur im Namen, sondern auch im Programm Musik und Theater, Tradition und Experiment, große Künstler und Nachwuchs.

"MuTh - Das Eröffnungskonzert" (9.45 Uhr)

Drei bis vier Kinderoper-Produktionen pro Saison sind ab 2013 im neuen Konzertsaal "MuTh" vorgesehen. Workshops speziell für Kinder und Jugendliche mit Fokus auf Instrumentenkunde oder Gesang soll es ebenso als fixe Programmpunkte geben.
In einem feierlichen Konzert wurden die neuen Räume am 9. Dezember erstmals mit Musik erfüllt. Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker unterstützten die Wiener Sängerknaben dabei ebenso wie Kammersänger Herbert Lippert und der Chorus Viennensis. Der ORF zeigt die Highlights des Eröffnungskonzerts, für die Bildregie zeichnet Agnes Méth verantwortlich.

"kulturtipps" (10.35 Uhr)

In den aktuellen "kulturtipps" geht es diesmal um die Ballettpremiere "Blaubarts Geheimnis" an der Wiener Volksoper, um Ewald Palmetshofers Uraufführung "räuber.schuldengenital" im Akademietheater und um die neuen Arbeiten des Künstlers Georg Salner im Tiroler Landesmuseum.

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