• 13.12.2012, 14:25:23
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Nationalparks Austria Jahreskonferenz: Hochkarätige Vorträge und praxisnahe Workshops

Unberührte Natur in den heimischen Schutzgebieten im Blickpunkt

Utl.: Unberührte Natur in den heimischen Schutzgebieten im
Blickpunkt =

Wien (OTS) - Rund 140 Fachleute aus den Bereichen Umwelt- und
Naturschutz, Forstwirtschaft und Tourismus folgten der Einladung zur
ersten Jahreskonferenz von Nationalparks Austria unter dem Titel "Ruf
der Wildnis!", die am 11. und 12. Dezember in der Kulturfabrik
Hainburg über die Bühne ging. Internationale und nationale
ExpertInnen diskutierten gemeinsam mit zahlreichen BesucherInnen das
Thema Wildnis.

Unordnung und Ungeheures ist Teil des Naturgeschehens

"Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Begriff "Wildnis" im
Naturschutz kaum - und schon gar nicht in der Land- und
Forstwirtschaft präsent. Was darunter alles subsumiert wird, wie
erstrebenswert Wildnisgebiete sind, was diese alles können und welche
Initiativen europaweit existieren, wurde im Zuge der zweitägigen
Konferenz ausführlich erörtert", erklärt Reinhard Mang,
Generalsekretär des Lebensministeriums. In den sechs österreichischen
Nationalparks kann sich Natur weitgehend ungestört und möglichst
authentisch entfalten. "Ungeschönte Natur zu ermöglichen, in der
Unvorhersehbares, Unordnung und Ungeheures Platz hat, als Teil des
Naturgeschehens akzeptieren ist ein schönes Ziel. Auch in der
Hinsicht tragen wir Verantwortung für die kommenden Generationen", so
Mang. Auch Carl Manzano, Direktor im Nationalpark Donau-Auen und
damit Gastgeber am Austragungsort, betont die Bedeutung der
aktuellen, internationalen Wildnis-Diskussion: "In den Donau-Auen
begegnen wir drei Ebenen des Wildniskonzeptes: Wildnis als Image, das
wir propagieren, Wildnis als Vision, die wir tatsächlich verfolgen
und reale Wildnis, die mehr und mehr im Nationalpark (wieder)
entsteht."

Fachmagazin "natur.belassen" beleuchtet das Thema Wildnis
facettenreich

Wildnis ist ein spannendes Thema, dem sich nicht nur die
Nationalparks Austria Jahreskonferenz, sondern auch das neue
Fachmagazin "natur.belassen" widmet. "Wir sind dankbar, die
Wildnisdiskussion im Rahmen unserer Initiative anfachen zu können.
Wir wollen harte Tatsachen nicht weich zeichnen und lediglich
Schönwetterthemen bedienen, sondern auch jene Sujets aufgreifen, die
kontrovers und manchmal unangenehm sind. Innovation und Fortschritt
brauchen als Basis einen konstruktiven kommunikativen Austausch. Und
genau dieser konnte mit der Jahreskonferenz geschaffen werden",
betont Diana Gregor, Projektleiterin "Nationalparks Austria
Öffentlichkeitsarbeit 2012 - 2014".

Nationalparks Austria

Die Vielfalt der österreichischen Natur ist zweifelsohne einer der
größten Schätze unseres Landes. Bislang wurden insgesamt sechs der
ökologisch wertvollsten Regionen in Österreich zu Nationalparks
erklärt: Hohe Tauern, Kalkalpen, Gesäuse, Neusiedlersee-Seewinkel,
Donau-Auen und Thayatal. Und obwohl die heimischen Nationalparks seit
mehreren Jahrzehnten Botschafter dieses Naturerbes sind, ist der
Bevölkerung die Bedeutung dieser Kronjuwelen der österreichischen
Natur zu wenig bewusst.

Aus diesem Grunde wurde 2012,auf Impuls des Lebensministeriums,
die dreijährige Informationsoffensive "Nationalparks Austria
Öffentlichkeitsarbeit 2012 - 2014" ins Leben gerufen. Diese soll
durch gezielte Maßnahmen und auf authentische, innovative sowie
dynamische Weise die sechs Schutzgebiete, trotz ihrer großen
landschaftlichen Unterschiede, zu einer starken Einheit machen. Mit
dem Ziel, Bekanntheitsgrad, Bewusstsein und Wertschätzung bei den
ÖsterreicherInnen zu steigern.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nationalparksaustria.at bzw.
www.facebook.com/NationalparksAustria

Rückfragehinweis:
Dr.in Diana Gregor
Umweltdachverband GmbH, Projektleiterin "Nationalparks Austria
Öffentlichkeitsarbeit 2012-2014"
E-Mail: [email protected], Tel. +43 (0)1/401 13-42,
http://www.nationalparksaustria.at
http://www.facebook.com/NationalparksAustria

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