Ehemaliger Vorstand des Vereins Kunsthalle Wien

Ad Kontrollamtsbericht

Wien (OTS) - Der ehemalige Vorstand des Vereins Kunsthalle Wien sieht sich durch den nunmehr vorliegenden Bericht des Kontrollamtes in der erfolgreichen wirtschaftlichen und künstlerischen Führung der Kunsthalle Wien bestätigt. 2011 bringt mit 195 000 Besuchern und 1 350 000 Euro Einnahmen ein Rekordjahr für die Kunsthalle Wien.

Herausragende Ausstellungen wie Hommage an Salvatore Dali oder Bruce Conner bestärken den international hervorragenden Ruf der Kunsthalle Wien. Darüber hinaus bestätigt auch der Kontrollamtsbericht, dass keine rechtlich relevanten Vorwürfe gegen den ehemaligen Direktor Matt vorliegen. Ebenso bestätigt das Kontrollamt die Zahlen der Kunsthalle Wien .

Der Kontrollamtsbericht stellt fest, dass die Besucherzahlen der Kunsthalle Wien von 130 000 im Jahr 2002 auf 195 000 im Jahr, dh. um 50 % gesteigert wurden. International viel beachtete Ausstellungen wie die Hommage an Salvador Dali oder Bruce Conner bestätigten den Ruf der Kunsthalle Wien. Im Jahr 2011 erzielte der Verein das beste Geschäftsergebnis in der Geschichte der Kunsthalle Wien mit einem Umsatzerlös von 1 350 000 Euro. Gleichzeitig wurde bei inflationär sinkender Subvention der Stadt Wien die Programmvielfalt und - Dichte der Kunsthalle Wien von 20 Projekten 2002 auf 45 bis 50 Projekte 2010/2011 angehoben. Ebenso bestätigt der Bericht des Kontrollamtes, dass der Verein Kunsthalle Wien nicht nur über eine ausgewogene Gebarung verfügte und zu keiner Zeit eine Nachsubventionierung in Anspruch nehmen musste, sondern auch die zur Risikoabdeckung nötigen Rücklagen und Reserven erwirtschaftete.

Diese Daten beweisen, dass die Kunsthalle Wien ein wirtschaftlich effizient und künstlerisch erfolgreich geführtes Unternehmen war. Sämtliche bisher vorliegenden Prüfberichte bestätigen auch das hervorragende Controlling der Kunsthalle Wien.

Der ehemalige Vorstand betont, dass die Nebentätigkeiten des Generalsekretärs im Rahmen eines Vertrages erfolgten, der sowohl national als auch international üblich ist und der sowohl der MA 7 als auch dem Stadtrat für Kultur bekannt war. (So arbeitete etwa auch der Leiter des ZKM Peter Waibel gleichzeitig als leitender Kurator in Graz und übte als Kurator der Biennale Moskau oder Biennalekommissär ebenso wie etwa sein Kollege Edelbert Köb, der als Direktor des mumok Ausstellungen im Belvedere, im Essl Museum und in China sowie im Parlament kuratierte, Nebentätigkeiten aus.) Die Nebentätigkeiten des Generalsekretärs waren mit positiven Vernetzungen und Synergien verbunden, die u.a. auch zu einer künstlerisch und wirtschaftlich bedeutenden Kooperation mit der Ursula Blickle Stiftung führten, die aufgrund des durch die Grünen verursachten Chaos von Ursula Blickle nunmehr beendet wurde.

Was die vielfältigen politischen und medialen Vorwürfe gegen den Generalsekretär angeht, sieht sich der ehemalige Vorstand nach der Kontrollamtsprüfung in seinem Vertrauen zur Arbeit und Person des Direktors und Generalsekretärs bestätigt. Gleichzeitig bedauert der ehemalige Vorstand , dass durch eine Kampagne der Grünen der Kunsthalle Wien und ihrem ehemaligen Direktor unermesslicher Schaden zugefügt wurde, eine Kampagne die trotz völliger Entlastung des ehemaligen Direktors der Kunsthalle durch die Staatsanwaltschaft offenkundig fortgesetzt wird.

Der ehemalige Präsident der Kunsthalle Wien Mag. Thomas Häusle betont, dass die Kunsthalle Wien von einem politisch unabhängigen Verein und ihrem Direktor künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreich geführt wurde und sich einen international hervorragenden Ruf erarbeiten konnte. Es werde geraume Zeit dauern bis der aufgrund der durch politische Intrigen und Profilierungssucht verursachte kulturpolitische Schaden behoben sein wird. Als skandalöse Verschwendung von Steuergeldern bezeichnete der ehemalige Präsident der Kunsthalle Wien die durch die Kampagne der Grünen verursachten Kosten.

Der ehemalige Vorstand des Vereins Kunsthalle Wien wünscht der neuen Kunsthalle Wien GmbH eine glückliche Fortsetzung des bisher erfolgreichen Kurses der Kunsthalle Wien.

Für den ehemaligen Vorstand
Mag. Thomas Häusle

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Mag. Thomas Häusle
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