ASFINAG: Vignettensünder seit fünf Jahren im Visier der Automatischen Vignettenkontrolle

Wien (OTS) - Genau am 12.12.2007 wurde die erste Automatische Vignettenkontrolle (kurz AVK genannt) der Öffentlichkeit vorgestellt und in Betrieb genommen. Mit der Einführung der AVK hat die ASFINAG erstmals eine mobile, automatisierte Kontrolle zur Überprüfung der Einhaltung der Vignettenpflicht im Fließverkehr realisiert. Seit Einführung der AVK in Österreich wurden durch dieses Kamerasystem bislang rund 160.000 Pkw-Lenker ohne gültige Vignette erwischt.

Das Kameragehäuse wird über einer festgelegten Fahrbahn montiert und kann von dort eine Fahrspur überprüfen. Zweispurige Fahrzeuge ohne gültige Vignette werden vom Aufnahmesystem erkannt, welches dann ein Überblicksbild mit Kennzeichen sowie ein Detailbild von der Windschutzscheibe aufnimmt. In einem zweiten Schritt sucht das Aufnahmesystem die Vignette(n) und prüft, falls vorhanden, deren Gültigkeit. Und nur im begründeten Verdachtsfall werden die Beweisbilder vom System abgespeichert und zusätzlich im ASFINAG Enforcement Center manuell nachbearbeitet. Es gilt: Im Zweifel für den Kunden! Ist tatsächlich keine gültige Vignette aufgeklebt, so wird an den Fahrzeughalter die Aufforderung zur Zahlung einer Ersatzmaut in Höhe von 120,- Euro versendet.
"Durch den Einsatz der AVK wollen wir die Vignettenmoral bei den Verkehrsteilnehmern heben und so für mehr Fairness bei der Mauteinhebung sorgen. Dies ist auch im Sinne unserer Kunden, die die Vignette kaufen und ordnungsgemäß aufkleben", stellt Bernd Datler, Geschäftsführer der ASFINAG Maut Service Gesellschaft, klar.

Die mobile AVK-Technologie kommt bundesweit an immer wieder wechselnden Standorten (mit wöchentlicher Versetzung) am gesamten Autobahnen- und Schnellstraßennetz zum Einsatz. Aufgrund des sehr effizent arbeitenden Systems wurden in den letzten Jahren weitere Kamerasysteme angeschafft, derzeit sind acht solcher Geräte im Einsatz. Jeder Autolenker muss damit rechnen, jederzeit in eine manuelle oder automatisierte Vignettenkontrolle geraten zu können. Daher ...

-> ... der ASFINAG Tipp: Rechtzeitig eine gültige Vignette besorgen und auch aufkleben! Die neuen Vignetten 2013 sind seit zwei Wochen bei allen 6.000 ASFINAG Vertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich.

Die Vignettenmoral ist in Österreich prinzipiell eine sehr hohe, im Schnitt sind es rund 98 Prozent aller Pkw-Lenker, die eine gültige Vignette auf ihrem Fahrzeug aufgeklebt haben. Es werden in etwa gleich viele In- wie Ausländer ohne "Pickerl" erwischt.

Die automatischen Kontrollen sind als ergänzende bzw. unterstützende Kontrollmaßnahme zur manuellen Vignettenkontrolle durch die ASFINAG Mautaufsichtsorgane zu sehen, sie sind aber kein Ersatz dafür. Dort, wo aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Ausleitung durch die Mautaufsicht möglich ist, kommt die AVK zum Einsatz, so etwa auf mehrspurigen Autobahnen in Ballungsräumen oder auf Autobahnen ohne Pannenstreifen. Die AVK dient damit dem erhöhten Verkehrssicherheitsaspekt zugunsten der Kunden, aber auch der ASFINAG Mitarbeiter, die damit entlastet werden.

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