• 12.12.2012, 11:16:31
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Radio-Symphonieorchester Wien: Vertragsverlängerung von Chefdirigent Cornelius Meister

Wien (OTS) - Der Vertrag von Cornelius Meister als Chefdirigent und
Künstlerischer Leiter des RSO Wien wurde um zwei Jahre verlängert.
Die höchst erfolgreiche Zusammenarbeit wird damit bis 2016
fortgesetzt.

Die Vertragsverlängerung ist ein Baustein mehr für eine sichere
Zukunft des Orchesters. Diesbezügliche Vereinbarungen sind auch
Gegenstand des neuen Vertrages. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander
Wrabetz: "Unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister hat
das RSO in den vergangenen Jahren einen künstlerisch eigenständigen
und sehr erfolgreichen Weg beschritten. Es freut mich, dass wir mit
der Verlängerung des Vertrags mit Cornelius Meister die Grundlage für
eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte unseres Orchesters geschaffen
haben, das für den ORF von großer Bedeutung ist!"

ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: "Cornelius Meister ist ein
Erfolgsgarant für das ORF-Radio-Symphonieorchester. Seine
Teamfähigkeit und Zusammenarbeit mit den hervorragenden Musikerinnen
und Musikern ist das Fundament dieser Erfolgsgeschichte. Meister
zählt in seiner Generation zu den besten Dirigenten der Welt. Durch
die Vertragsverlängerung ist die Fortschreibung dieser
Erfolgsgeschichte garantiert - sowohl im Konzertleben als auch beim
Ausbau der Kinder- und Jugendprogramme, die Cornelius Meister seit
dem Beginn seiner Arbeit mit dem Orchester mit Nachdruck verfolgt."
Christian Scheib, der künftig den Titel RSO-Intendant trägt, führt
weiter aus: "Es ist schön, dass der seit zwei Jahren andauernde
künstlerische Weg nun weitere Jahre fortgeführt wird."

Cornelius Meister, Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSO:
"Das RSO ist musikalisch und menschlich der beste Partner, den ich
mir wünschen könnte. Noch im Dezember konzertieren wir in China und
im Jänner in zahlreichen großen deutschen Sälen. Drei große
CD-Produktionen erscheinen im Dezember und Jänner. Die
Abonnenten-Zahlen des RSO-Zyklus sind um über 40 Prozent gegenüber
der letzten Saison gestiegen und die Zahl der 'Freundinnen und
Freunde des RSO' wächst beständig. Bevor ich das Angebot einer
Vertragsverlängerung angenommen habe, habe ich als Bedingung einige
schriftliche und verbindliche Formulierungen des ORF zur Zukunft des
RSO verlangt. Die Zukunft des Orchesters ist mit der heutigen
Unterschrift des Generaldirektors gesichert."

Auch die Intendanten von Musikverein, Konzerthaus und Theater an
der Wien äußerten sich hoch erfreut über die Vertragsverlängerung.
Theater an der Wien-Intendant Roland Geyer: "Cornelius Meister hat in
den letzten Jahren mit seinem ORF Radio-Symphonieorchester Wien im
Theater an der Wien außergewöhnliche Projekte erfolgreich realisiert,
und daher freue ich mich sehr, dass diese Zusammenarbeit nun bis 2016
prolongiert wird. Ich finde die Entscheidung beider Seiten, des
Orchesters wie des Dirigenten, zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in
den nächsten Jahren in künstlerischer Hinsicht sehr klug."
Glückwünsche kommen auch vom neuen Konzerthaus-Chef Matthias Naske:
"Ich gratuliere von ganzem Herzen zur Verlängerung! Ich freue mich im
Interesse des Orchesters sehr darüber." Dr. Thomas Angyan, Intendant
des Wiener Musikvereins: "Die Vertragsverlängerung bis 2016 von
Cornelius Meister als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSO
Wien freut mich ganz besonders. Es ist dies sicher die beste
Entscheidung für die neue Ausrichtung des Orchesters. Sie lässt
weiterhin spannende Impulse in der musikalischen Arbeit dieses
exzellenten Klangkörpers erwarten und ermöglicht uns, die vielen
schönen und interessanten Projekte, die wir gemeinsam planen, weiter
zu entwickeln."

Zu den bisherigen großen Erfolgen von Cornelius Meister am Pult
des RSO Wien zählen etwa die Gesamtaufführung der "Spiegel für
Orchester" von Friedrich Cerha, John Cages sehr selten aufgeführte
"Quartets I-VIII for 93 players" im Rahmen von Wien Modern sowie die
konsequente Arbeit am Werk von Komponisten, die in Wien sonst selten
zu hören sind, wie beispielsweise der Symphoniezyklus von Bohuslav
Martinu im Konzerthaus oder die Aufführung maßgeblicher Werke von
Jean Sibelius im Wiener Musikverein. Von Publikum und Presse
besonders gelobt wurden aber auch seine Aufführungen mit Werken von
Dvorak und Brahms. Meister absolvierte mit dem RSO Wien eine äußerst
erfolgreiche Japantournee und wird demnächst die erste
Deutschlandtournee des Orchesters seit langem leiten. Von 29. Jänner
bis 5. Februar gastiert das RSO Wien u.a. in der Berliner
Philharmonie und der Alten Oper in Frankfurt. Am 30. Dezember
debütiert er in der Wiener Staatsoper mit Mozarts Oper "Die
Zauberflöte".

Der 1980 in Hannover geborene Cornelius Meister ist seit September
2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF
Radio-Symphonieorchesters Wien. Von 2005 bis 2012 war Cornelius
Meister Generalmusikdirektor in Heidelberg. In dieser Zeit erhielt er
den "Preis für das beste Konzertprogramm" des Deutschen
Musikverlegerverbandes sowie in den Jahren 2007 und 2010 den "junge
Ohren"-Preis und den Preis des Deutschen Musikrats für seine
Musikvermittlungsarbeit für Kinder und Jugendliche. In Konzerten
dirigierte Cornelius Meister u. a. Het Concertgebouworkest Amsterdam,
das City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra
Manchester, Indianapolis Symphony Orchestra, Baltimore Symphony
Orchestra, Sveriges Radios Symfoniorkester Stockholm, Orchestre de
l'Opéra national de Paris, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin,
das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester
Hamburg und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Bereits
mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen
Staatsoper, gefolgt von Debüts an der Bayerischen Staatsoper München,
der New National Opera Tokyo, der San Francisco Opera, der Deutschen
Oper Berlin, dem Theater an der Wien, der Königlichen Oper Kopenhagen
und der Semperoper Dresden.

Cornelius Meister folgt Wiedereinladungen an die Semperoper
Dresden und an die Deutsche Oper Berlin. Höhepunkte im Frühjahr 2013
sind Meisters Debüt beim Ensemble intercontemporain Paris, Wagners
kompletter "Ring des Nibelungen" an der Lettischen Nationaloper Riga
und die "Salome" an der Oper Zürich. Weiters debütiert Meister in den
Jahren 2013 und 2014 beim Orchestre de Paris, dem Orchestra di Santa
Cecilia Rom und dem Washington Symphony Orchestra sowie am Royal
Opera House Covent Garden.

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