• 12.12.2012, 10:32:14
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Pereira über Welser-Möst und Abgangsgerüchte nach Mailand

Wien (OTS) - "Ich lege in der nächsten Kuratoriumssitzung am 6. März
mein Konzept vor. Wenn man es mitträgt, gibt es keinen Anlass, zu
gehen. Wenn nicht - wenn z. B. ein Kurator das Einstimmigkeitsprinzip
benützt, um mir eins auszuwischen und alles zu blockieren -, dann
sieht die Sache ganz anders aus." So kommentiert Alexander Pereira,
Intendant der Salzburger Festspiele, in der morgen erscheinenden
NEWS-Ausgabe Gerüchte, er stehe vor dem Abgang an die Mailänder
Scala.

Die Zusammenarbeit mit dem Operndirigenten Franz Welser-Möst, der
ihm soeben den Mozart'schen Da-Ponte-Zyklus abgesagt hat, erklärt
Pereira für beendet: "Er hat Tatsachen geschaffen, und ich stimme ihm
zu: Lieber ein Ende mit Schecken als ein Schrecken ohne Ende. Die
Sache ist für mich klar."

Maestro Zubin Mehta, der in Salzburg zwischen 3. und 7. August
vier "Falstaff"-Vorstellungen und zwei philharmonische Konzerte
dirigieren soll, wäre über die Planung informiert und mit ihr
einverstanden. Auch mit den "Falstaff"-Sängern, die in dieser Zeit an
zweimal zwei aufeinanderfolgenden Tagen auftreten, gebe es keine
Probleme: "Der einzige, der sich beschweren könnte, ist Ambrogio
Maestri, der den Falstaff singt, und dem ist es recht. Den anderen
ist es zumutbar." Wegen vergleichbarer Programmierungsdetails hatte
Welser-Möst seine Salzburger Verpflichtungen zurückgelegt.

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