• 11.12.2012, 12:11:58
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Claudia Wolf-Schöffmann: Bildungs-Test belegt Totalversagen der Politik

Hauptziel bei der Überprüfung der Bildungsstandards ist die Qualitäts-Verbesserung des Unterrichts. Jüngste Studien belegen das Versagen der Politik. Bildungs-Gipfel gefordert

Utl.: Hauptziel bei der Überprüfung der Bildungsstandards ist die
Qualitäts-Verbesserung des Unterrichts. Jüngste Studien
belegen das Versagen der Politik. Bildungs-Gipfel gefordert =

Klagenfurt (OTS) - Heute, Dienstag, wurden die Ergebnisse der ersten
Überprüfung der Bildungsstandards veröffentlicht. "Das traurige
Ergebnis Kärntens, nämlich bei diesem Vergleich unter dem
Österreichschnitt an vorletzter Stelle im Bundesländerranking zu
liegen, ist eindeutig auf ein Totalversagen der Bildungspolitik der
letzten Jahre zurückzuführen", hält heute ÖVP-Bildungssprecherin
Claudia Wolf-Schöffmann fest und fordert zugleich einen raschen
Bildungs-Gipfel. Kärnten hat demnach weniger Spitzenschüler als im
Österreich-Schnitt, dafür aber mehr Risikoschüler.

Auffallend sei, dass die von der ÖVP geführten Bundesländer,
Oberösterreich, Tirol und Niederösterreich die besten
Bildungsstandards aufweisen.

"Die Bildungsstandards sind wesentlich für die Entwicklung und
Job-Zukunft der Kinder und Jugendlichen aber auch entscheidend für
die Entwicklung eines Landes. Bildungsstandards legen fest, über
welche Grundkompetenzen Schüler verfügen sollten", weist
Wolf-Schöffmann hin. Kärnten müsse sich als Wirtschaftsstandort
weiter entwickeln und kämpft gegen eine dramatische Abwanderung
junger Menschen. Es sei ein Umkehren dieser fatalen Entwicklung aber
nur möglich, wenn die nötigen bildungspolitischen
Mindestvoraussetzungen geschaffen werden.

"Die Bildungspolitik in Kärnten beschränkt sich auf das Produzieren
von Schlagzeilen ohne jegliches Konzept im Sinne der besten
Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler. Blaue Bildungspolitiker
träumen von einer Med-Uni und schaffen es nicht einmal, die
Bildungsstandards im Pflichtschulbereich zu erfüllen", so
Wolf-Schöffmann. Außerdem habe man in Kärnten in den letzten Jahren
lediglich die Verwaltung aufgebläht. In keinem anderen Bundesland
gibt es so viele Landes- und Bezirksschulinspektoren wie in Kärnten.
"Wir brauchen Qualität in den Schulen nicht Quantität in der
Verwaltung", fordert Wolf-Schöffmann.

So habe die FPK-Bildungspolitik in den letzten Jahren auch darin
bestanden, das Lehrer-Image zu beschädigen. "Die Lehrer zu
demotivieren und sie gegeneinander auszuspielen, zeugt nicht nur von
Niveaulosigkeit sondern auch von Ahnungslosigkeit. Das Ergebnis der
Überprüfung der Bildungsstandards ist ein Beweis dafür", sagt
Wolf-Schöffmann.

Wolf-Schöffmann fordert daher einen Bildungs-Gipfel auch mit
Schulpartnern, wie Schüler, Eltern und Lehrer. "Ziel ist es, einen
Masterplan zu erstellen, um Kärnten aus der derzeitigen
bildungspolitischen Sackgasse zu führen", (Schluss)

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