Schieder zu Reform der Pendlerpauschale: "Einigung bringt Pendlerinnen und Pendler deutliche Entlastung"

Kilometerzuschlag, Verbesserungen für Teilzeitkräfte, Geringverdienerinnen und Geringverdiener und Jobticket wichtigste Verbesserungen

Wien (OTS/SK) - "Mehr für Teilzeitkräfte, ein steuerfreies Jobticket und zwei Euro mehr für jeden gependelten Kilometer -
das sind die wichtigsten Verbesserungen für die Pendlerinnen und Pendler", fasste Andreas Schieder das Verhandlungsergebnis über die Reform der Pendlerpauschale am Dienstag zusammen. Damit habe die SPÖ wichtige Verbesserungen für die Pendlerinnen und Pendler in Österreich durchgesetzt. ****

Die Regelungen im Detail: Künftig profitieren erstmals auch Teilzeitkräfte von der Pendlerpauschale. Bisher gab es keine Förderung für jene, die weniger als drei Tage die Woche pendeln. Künftig wird die Pendlerpauschale aliquot ausbezahlt. Davon profitieren rund 50.000 Menschen, vor allem Frauen und GeringverdienerInnen. Die zweite große Änderung: Das bisherige System wird um einen Absetzbetrag ergänzt. "Pro gependelten Kilometer gibt es zwei Euro im Jahr zusätzlich. Das bringt eine stärkere Orientierung an der tatsächlichen Länge des Arbeitsweges", so Schieder. Neu ist auch der Pendlerzuschlag für GeringverdienerInnen. Der maximale Pendlerzuschlag wird von 251 auf 400 Euro erhöht. Für Schieder ist ebenso das steuerfreie Jobticket ein wichtiger Verhandlungserfolg. Wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer ein Jobticket kauft, musste dieses bisher als Sachbezug geltend gemacht werden. "Künftig ist das Jobticket steuerfrei, und damit wird der Anreiz, öffentlich zur Arbeit zu fahren, größer. Betroffene ersparen sich im Schnitt dadurch rund 200 Euro im Jahr", so Schieder. (Schluss)ah/sn

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