• 11.12.2012, 11:58:12
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Bundesheer: Österreichischer Beobachter-Offizier in Syrien nach kurzer Anhaltung wieder frei

Wien (OTS/BMLVS) - Gestern, Montag, wurde eine Patrouille der
Beobachtermission UNTSO angehalten. Insaßen waren zwei Offiziere,
einer davon aus Österreich. Unbekannte zwangen die beiden ihr
Fahrzeug zu verlassen. Anschließend hielten sie die Beobachter für
eine Stunde fest. Danach wurden die Soldaten unversehrt freigelassen
und zu ihrem Fahrzeug zurückgebracht. Der Vorfall ereignete sich in
den frühen Nachmittagsstunden etwa acht Kilometer nördlich der
jordanischen Grenze.

Die Patrouille ist wohlauf wieder zurückgekehrt. Laut Aussagen der
beiden Offiziere sind sie gut behandelt worden. Der Österreicher, ein
37-jähriger Major aus Kärnten, wurde in seiner Einsatzausbildung auf
derartige Vorfälle vorbereitet.

Die beiden Offiziere gehören der militärischen Beobachtermission
UNTSO (United Nations Truce Supervision Organization) an. Die 1948
gegründete Mission ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen
zur Überwachung des Waffenstillstandes im Nahen Osten. Die Mission
erstreckt sich derzeit über Ägypten, Israel, Jordanien, den Libanon
und Syrien. Die 153 Beobachter aus 25 Nationen versehen ihren Dienst
unbewaffnet von Beobachtungsposten aus und führen Patrouillen durch.
Die Mission UNTSO agiert unabhängig von UNDOF, wo rund 370
österreichische Soldaten im Einsatz sind. Bei UNTSO versehen derzeit
sechs Österreicher ihren Dienst. Das Hauptquartier von UNTSO befindet
sich in Jerusalem.

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