Leitner/Steindl: Miteinander reden, miteinander planen - Abschlussevent der SPÖ NÖ-"Zukunftsdiskussion NÖ 2020"

Präsentation der Ergebnisse zahlreicher Diskussionen und Onlineumfragen

St. Pölten/Altlengbach (OTS) - Gestern Abend fand in Altlengbach das Abschlussevent der "Zukunftsdiskussion NÖ 2020", die von der SPÖ NÖ initiiert wurde, statt. Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner, SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl sowie die LeiterInnen der Arbeitsgruppen, Projektleiter NR a. D. Rudolf Parnigoni und der Zukunftsforscher Prof. Mag. Peter Zellmann stellten die Ergebnisse der vielen Diskussionen, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren in allen Regionen des Landes stattgefunden haben, vor.

"Die heutige Zeit ist von Wandel, Unsicherheiten, Krisen, aber auch von neuen Chancen geprägt. Auch die SPÖ NÖ macht sich über Zukunftsfragen Gedanken, darum haben wir die Zukunftsdiskussion 'NÖ 2020' unter dem Motto 'miteinander reden, miteinander planen' gestartet. Insgesamt haben sich 6.000 Personen an den Diskussionen, den Arbeitsgruppen und den Onlineumfragen beteiligt -FunktionärInnen, Mitglieder befreundeter Organisationen, ExpertInnen und SympathisantInnen. Die Diskussionen haben uns die Wünsche, ihre Sorgen und Zukunftsperspektiven der NiederösterreicherInnen für ihre Zukunft aufgezeigt und wir als SPÖ NÖ nehmen diese ernst, denn so sind wir näher beim Menschen", so LHStv. Dr. Sepp Leitner zur Entstehung der "Zukunftsdiskussion NÖ 2020".

"Das Leben in unserem schönen Bundesland muss weiterhin so lebenswert bleiben und gerechter werden. Die zentralen Themen, die uns als NiederösterreicherInnen beschäftigen, wurden im von Mai 2010 bis Oktober 2012 im Rahmen der 'Zukunftsdiskussion NÖ 2020' diskutiert, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, die grundlegende Wünsche der niederösterreichischen Bevölkerung auch zu 100 Prozent widerspiegeln, um eine bessere Zukunft für unser Bundesland zu erzielen. Die SPÖ NÖ hat sich diesen Ergebnissen angenommen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Gemeinsam können wir nun mehr für Niederösterreich bewegen, um noch näher beim Menschen zu sein", so der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ Günter Steindl, für den bei diesem Projekt auch die Bürgerbeteiligung ein wesentlicher Faktor ist: "Die direkte Mitsprache der NiederösterreicherInnen ist uns wichtig. Die Menschen wollen keine abgehobenen PolitikerInnen, sondern gemeinsam mit diesen entscheiden und Zukunftsperspektiven formulieren." Andererseits haben auch ExpertInnen in den verschiedenen Arbeitsgruppen einen entscheidenden Beitrag geleistet, so Steindl: "Bruno Kreisky, der auf 1.000 ExpertInnen für ein moderneres Österreich setzte, war hier unser Vorbild: Deshalb haben wir in diesen Beteiligungsprozess ebenfalls zahlreiche ExpertInnen eingebunden. Die NiederösterreicherInnen und die ExpertInnen haben wir eingeladen, gemeinsam mit der SPÖ NÖ ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen!"

Der Projektleiter NR a. D. Rudolf Parnigoni zur Zukunftsdiskussion:
"Es wurden die wesentlichen Themen in fünf Gruppen aufgeteilt:
Arbeitswelt, Solidarität und Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, Wirtschaft und Innovation und Zukunft Jugend. Die Beteiligung fand auf vier Ebenen statt: Erstens die Beteiligungsevents der Arbeitsgruppen, zweitens der online Fragebogen, drittens konnten alle Interessierten über die Homepage ihre Meinungen abgeben und viertens gab es eine Info-Tour mit Zukunftsforscher Peter Zellmann in alle Bezirke. Der Prozess war sehr spannend und umfangreich - inhaltlich haben sich die Ideen, die von den ExpertInnen erarbeitet wurden in den Umfragen und den Beteiligungsevents bestätigt."

"Was wir durch die Beteiligungsrunden erkennen konnten ist, dass die durch Finanzspekulation im Jahr 2007 ausgelöste Wirtschaftskrise den Glauben an das heutige System massiv erschütterte. Sowohl niederösterreichische ArbeitnehmerInnen als auch ArbeitgeberInnen haben den Wunsch nach Veränderung und Anpassung der Wirtschaftsumwelt. Einige wichtige Punkte, die das Vertrauen in die Wirtschaft wieder herstellen würden sind die Einrichtung eines Ein-Personen-Unternehmen-Chancenzentrums, Auftrags- und Förderungskriterien an verbindliche soziale, menschliche und ökonomische Kriterien binden oder die Implementierung offener Lernformen im Bildungssystem", erklärt Karl Bauer, Leiter der Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Innovation" und Geschäftsführer der NBG Holding GmbH in Gmünd zu den Diskussionen seiner Arbeitsgruppe.

Für Prof. Mag. Peter Zellmann seien die Vorstellungen moderner Menschen von Politik nur dann erfüllbar, wenn "die Politik" ihre Strategien ändert: "Die Partei- und Wahlprogramme im 21. Jahrhundert müssen in erster Linie die Bedürfnisse der Menschen wiederspiegeln, was mit der 'Zukunftsdiskussion NÖ 2020' erfüllt wurde, da die Wünsche der Bevölkerung hier berücksichtigt werden und erst in zweiter Linie sollen sie ideologisch argumentiert und ausgerichtet sein."

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