- 11.12.2012, 11:08:10
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Leitner/Steindl: Miteinander reden, miteinander planen - Abschlussevent der SPÖ NÖ-"Zukunftsdiskussion NÖ 2020"
Präsentation der Ergebnisse zahlreicher Diskussionen und Onlineumfragen
Utl.: Präsentation der Ergebnisse zahlreicher Diskussionen und
Onlineumfragen =
St. Pölten/Altlengbach (OTS) - Gestern Abend fand in Altlengbach das
Abschlussevent der "Zukunftsdiskussion NÖ 2020", die von der SPÖ NÖ
initiiert wurde, statt. Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner, SPÖ NÖ
Landesgeschäftsführer Günter Steindl sowie die LeiterInnen der
Arbeitsgruppen, Projektleiter NR a. D. Rudolf Parnigoni und der
Zukunftsforscher Prof. Mag. Peter Zellmann stellten die Ergebnisse
der vielen Diskussionen, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren in
allen Regionen des Landes stattgefunden haben, vor.
"Die heutige Zeit ist von Wandel, Unsicherheiten, Krisen, aber auch
von neuen Chancen geprägt. Auch die SPÖ NÖ macht sich über
Zukunftsfragen Gedanken, darum haben wir die Zukunftsdiskussion 'NÖ
2020' unter dem Motto 'miteinander reden, miteinander planen'
gestartet. Insgesamt haben sich 6.000 Personen an den Diskussionen,
den Arbeitsgruppen und den Onlineumfragen beteiligt -
FunktionärInnen, Mitglieder befreundeter Organisationen, ExpertInnen
und SympathisantInnen. Die Diskussionen haben uns die Wünsche, ihre
Sorgen und Zukunftsperspektiven der NiederösterreicherInnen für ihre
Zukunft aufgezeigt und wir als SPÖ NÖ nehmen diese ernst, denn so
sind wir näher beim Menschen", so LHStv. Dr. Sepp Leitner zur
Entstehung der "Zukunftsdiskussion NÖ 2020".
"Das Leben in unserem schönen Bundesland muss weiterhin so lebenswert
bleiben und gerechter werden. Die zentralen Themen, die uns als
NiederösterreicherInnen beschäftigen, wurden im von Mai 2010 bis
Oktober 2012 im Rahmen der 'Zukunftsdiskussion NÖ 2020' diskutiert,
um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, die grundlegende Wünsche
der niederösterreichischen Bevölkerung auch zu 100 Prozent
widerspiegeln, um eine bessere Zukunft für unser Bundesland zu
erzielen. Die SPÖ NÖ hat sich diesen Ergebnissen angenommen und
setzt sich für deren Umsetzung ein. Gemeinsam können wir nun mehr für
Niederösterreich bewegen, um noch näher beim Menschen zu sein", so
der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ Günter Steindl, für den bei
diesem Projekt auch die Bürgerbeteiligung ein wesentlicher Faktor
ist: "Die direkte Mitsprache der NiederösterreicherInnen ist uns
wichtig. Die Menschen wollen keine abgehobenen PolitikerInnen,
sondern gemeinsam mit diesen entscheiden und Zukunftsperspektiven
formulieren." Andererseits haben auch ExpertInnen in den
verschiedenen Arbeitsgruppen einen entscheidenden Beitrag geleistet,
so Steindl: "Bruno Kreisky, der auf 1.000 ExpertInnen für ein
moderneres Österreich setzte, war hier unser Vorbild: Deshalb haben
wir in diesen Beteiligungsprozess ebenfalls zahlreiche ExpertInnen
eingebunden. Die NiederösterreicherInnen und die ExpertInnen haben
wir eingeladen, gemeinsam mit der SPÖ NÖ ein Stück des Weges
gemeinsam zu gehen!"
Der Projektleiter NR a. D. Rudolf Parnigoni zur Zukunftsdiskussion:
"Es wurden die wesentlichen Themen in fünf Gruppen aufgeteilt:
Arbeitswelt, Solidarität und Gerechtigkeit, soziale Sicherheit,
Wirtschaft und Innovation und Zukunft Jugend. Die Beteiligung fand
auf vier Ebenen statt: Erstens die Beteiligungsevents der
Arbeitsgruppen, zweitens der online Fragebogen, drittens konnten alle
Interessierten über die Homepage ihre Meinungen abgeben und viertens
gab es eine Info-Tour mit Zukunftsforscher Peter Zellmann in alle
Bezirke. Der Prozess war sehr spannend und umfangreich - inhaltlich
haben sich die Ideen, die von den ExpertInnen erarbeitet wurden in
den Umfragen und den Beteiligungsevents bestätigt."
"Was wir durch die Beteiligungsrunden erkennen konnten ist, dass die
durch Finanzspekulation im Jahr 2007 ausgelöste Wirtschaftskrise den
Glauben an das heutige System massiv erschütterte. Sowohl
niederösterreichische ArbeitnehmerInnen als auch ArbeitgeberInnen
haben den Wunsch nach Veränderung und Anpassung der
Wirtschaftsumwelt. Einige wichtige Punkte, die das Vertrauen in die
Wirtschaft wieder herstellen würden sind die Einrichtung eines
Ein-Personen-Unternehmen-Chancenzentrums, Auftrags- und
Förderungskriterien an verbindliche soziale, menschliche und
ökonomische Kriterien binden oder die Implementierung offener
Lernformen im Bildungssystem", erklärt Karl Bauer, Leiter der
Arbeitsgruppe "Wirtschaft und Innovation" und Geschäftsführer der NBG
Holding GmbH in Gmünd zu den Diskussionen seiner Arbeitsgruppe.
Für Prof. Mag. Peter Zellmann seien die Vorstellungen moderner
Menschen von Politik nur dann erfüllbar, wenn "die Politik" ihre
Strategien ändert: "Die Partei- und Wahlprogramme im 21. Jahrhundert
müssen in erster Linie die Bedürfnisse der Menschen wiederspiegeln,
was mit der 'Zukunftsdiskussion NÖ 2020' erfüllt wurde, da die
Wünsche der Bevölkerung hier berücksichtigt werden und erst in
zweiter Linie sollen sie ideologisch argumentiert und ausgerichtet
sein."
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