- 09.12.2012, 12:42:37
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Findeis: SPNÖ startet Initiative für Schaffung eines Einsatzfonds für Freiwillige Feuerwehren
Aus Engagement im Freiwilligenwesen dürfen keine Nachteile erwachsen
Utl.: Aus Engagement im Freiwilligenwesen dürfen keine Nachteile
erwachsen =
St. Pölten, (OTS/SPI) - Einen Vorstoß für die Schaffung eines
Einsatzfonds zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren kündigt
SPNÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Hermann Findeis für die letzte Sitzung
des NÖ Landtages in der laufenden Legislaturperiode an. "Viele
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren werden zu Einsätzen während
der Arbeitszeit gerufen. Ihre Unternehmen zeigen zwar bislang dafür
vielfach Verständnis, jedoch wird es für die Betriebe zusehends
schwieriger, die MitarbeiterInnen für Tage unter gleichzeitiger
Lohnfortzahlung freizustellen. Damit künftig Feuerwehrfrauen und
-männern keine Nachteile an ihrem Arbeitsplatz bzw. bei der Jobsuche
aus ihrem Engagement erwachsen, sollte auf Landesebene aus
Katastrophenhilfsmitteln ein Einsatzfonds geschaffen werden, der bei
regionalen wie überregionalen Einsätzen im Bedarfsfall den
Dienstgebern den Aufwand für Löhne und Gehälter abdeckt", erklärt
Findeis die Beweggründe für diese Initiative.
"Um längerfristig keine negativen Auswirkungen auf das
Freiwilligenwesen befürchten zu müssen, sollte in den
arbeitsrechtlichen Bestimmungen auf Bundes- und Landesebene eine
generelle Verpflichtung zur Lohnfortzahlung durch den Dienstgeber im
Einsatzfall festgelegt werden. Im Gegenzug sollte auf Landesebene ein
Einsatzfonds geschaffen werden, der den Dienstgebern über Antrag den
nachgewiesenen Aufwand für Lohnfortzahlungen an Bedienstete, die
einsatzbedingt von ihrem Arbeitsplatz abwesend waren, abdeckt. Dies
brächte einerseits für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren
den Vorteil, dass sie Gewissheit hätten, dass sie - auch wenn sie zum
Zweck eines Feuerwehreinsatzes ihren Arbeitsplatz verlassen müssen -
keine arbeits- oder vermögensrechtlichen Nachteile zu befürchten
haben, andererseits hätten die Unternehmen Garantie, dass ihnen auch
bei der Einstellung von DienstnehmerInnen, die Mitglieder einer
Freiwilligen Feuerwehr sind, keine finanziellen Nachteile erwachsen",
so Findeis.
(Schluss) ha
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