SJ setzt sich für echte Partizipationsmöglichkeiten bei Parteiprogrammprozess ein

Diskussion über neues SPÖ-Parteiprogramm am 34. Ordentlichen Verbandstag der Sozialistischen Jugend Österreich

Wien (OTS) - Vor rund 200 Delegierten und zahlreichen Gästen ging am Samstag der erste Tag des Verbandstages im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien mit einer Diskussion über das von der SJ erfolgreich eingeforderte neue Parteiprogramm der SPÖ zu Ende. Am Podium konnten Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, der Präsident des Pensionistenverbandes Karl Blecha, und der ehemalige SJ-Verbandsvorsitzende Ludwig Dvorak begrüßt werden. "Ziel der SJ ist es das 1998er Programm zu überarbeiten und durch ein klares Programm mit Ecken und Kanten zu ersetzen. Die Programmfindung soll ein breiter und offener Prozess werden", gab der wiedergewählte SJ-Vorsitzende Wolfgang Moitzi die Marschrute vor.

Auch NR-Präsidentin Barbara Prammer betonte die Wichtigkeit "eines offenen und breiten Dialoges, in dem Jugend und Ältere gleichsam eingebunden sind und über wesentliche Fragen diskutiert wird." "Ein neues Parteiprogramm ist ein wichtiger Impuls für die Sozialdemokratie um wieder in die Offensive zu kommen und Rezepte zur Lösung der Krise vorzulegen", ergänzte Ludwig Dvorak. "Das neue Programm muss die Welt, in der wir leben, erklären können und im zweiten Schritt zeigen wie sie sein sollte. Drittens muss es darlegen, wie wir dorthin kommen", führte PVÖ-Präsident Karl Blecha aus.

"Der Prozess zur Findung eines neuen Parteiprogrammes ist eine riesige Chance um die Partei wieder zu politisieren und der Basis Gehör zu verschaffen. Die Ausarbeitung des Programmes muss von unten nach oben geschehen und vor allem von den Jungen innerhalb der Sozialdemokratie getragen werden", so Moitzi.

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