- 07.12.2012, 14:57:13
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Pendler-Forderungen der AKNÖ erfüllt - Jobticket ist Durchbruch zu mehr öffentlichem Nahverkehr
Wien (OTS/AKNÖ) - "Mit dem Pendlerpaket der Bundesregierung sind alle
Forderungen der AKNÖ, wie sie in der Vollversammlung erst kürzlich
beschlossen wurden, erfüllt", stellte AKNÖ-Präsident Hermann Haneder
mit Genugtuung fest. Vor allem KleinverdienerInnen und
Teilzeitbeschäftigte kommen erstmals in den Genuss von
Steuerbegünstigungen für ihre hohen Fahrkostenausgaben.
Auf die wachsende Zahl der Teilzeitbeschäftigten hatte man viele
Jahre vergessen, wenn es um die Kosten für die - oft weiten - Wege
zur Arbeit gegangen ist. "Endlich hat man auf die
Interessenvertretung der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen
gehört und die Negativsteuer von 250 auf 400 Euro angehoben. Davon
profitiert die Friseurin, die von Laa/Thaya nach Mistelbach pendeln
muss, genau so wie die Krankenschwester aus Gerasdorf, die zwei Mal
pro Woche in ein Wiener Spital zur Arbeit fährt."
Hermann Haneder: "Bei der Umwandlung von einem Freibetrag in einen
Absetzbetrag wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Dass jetzt zwei
Steuervorteile extra ausgerechnet werden müssen, dient sicher nicht
der Vereinfachung des Steuersystems."
Jobticket wird Nachfrage nach S-Bahnen erhöhen
Für Firmen ist es jetzt attraktiv, den MitarbeiterInnen ein
"Jobticket" zur Verfügung zu stellen. Das wird die Nachfrage nach
regionalem Nahverkehr erhöhen. AKNÖ-Verkehrsexperte Thomas Kronister:
"Jetzt muss für die gesamte Ostregion eine deutliche Verdichtung des
S-Bahn-Verkehrs in Angriff genommen werden."
Rückfragen: Dipl.-Geogr. Thomas Kronister, Tel. 05-7171-1602
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