Universitätsgesetz-Reparatur: BZÖ-Widmann: "Ein Pfusch, der keine Verbesserung für die Universitäten bringt"

Wien (OTS) - "Das ist ein großer Murks, ein Pfusch, es bringt keine Verbesserung für die Universitäten", begründete BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Rainer Widmann sein Nein zum Beschluss einer nachträglichen Reparatur des vom VfGH Mitte 2011 aufgehobenen Universitätsgesetzes. "SPÖ und ÖVP setzen damit den Zick-Zack-Kurs weiter fort. Es fehlt ein Gesamtkonzept mit fairen und gerechten Studiengebühren, gekoppelt mit Studienbeihilfen sowie eine entsprechende Ausstattung der Universitäten", sagte Widmann im Zuge der Debatte im Nationalrat.
"In Wahrheit ist diese Reparatur ein Fortschreiben des Wahlgags von 2008. Es wurde nur versucht, die neue Studiengebührenbefreiung an die neuen Studienstrukturen anzupassen - in Wahrheit hat sich nichts geändert. Neu ist aber, dass bei diesem Linksblock von SPÖ und Grünen auch die ÖVP und die FPÖ mit dabei sind", erklärte Widmann. "Zuerst sollten aber die Universitäten für die Österreicher ausgestattet werden. Ich gratuliere dem vereinigten Linksblock von SPÖ, Grüne, ÖVP und FPÖ. Sie verschenken Billigabschlüsse ans Ausland und kümmern sich nicht darum, dass die Studenten in Österreich gute Voraussetzungen finden, weil sie das Geld dafür nicht mehr haben", kritisierte Widmann.
Widmann warf Töchterle vor, im "Linksblock" angekommen zu sein, habe er doch weder die überall sonst üblichen allgemeinen Studiengebühren noch eine entsprechende Studienplatzfinanzierung durchgebracht.

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