• 06.12.2012, 20:05:07
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Universitätsgesetz-Reparatur: BZÖ-Widmann: "Ein Pfusch, der keine Verbesserung für die Universitäten bringt"

Wien (OTS) - "Das ist ein großer Murks, ein Pfusch, es bringt keine
Verbesserung für die Universitäten", begründete
BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Rainer Widmann sein Nein zum Beschluss
einer nachträglichen Reparatur des vom VfGH Mitte 2011 aufgehobenen
Universitätsgesetzes. "SPÖ und ÖVP setzen damit den Zick-Zack-Kurs
weiter fort. Es fehlt ein Gesamtkonzept mit fairen und gerechten
Studiengebühren, gekoppelt mit Studienbeihilfen sowie eine
entsprechende Ausstattung der Universitäten", sagte Widmann im Zuge
der Debatte im Nationalrat.
"In Wahrheit ist diese Reparatur ein Fortschreiben des Wahlgags von
2008. Es wurde nur versucht, die neue Studiengebührenbefreiung an die
neuen Studienstrukturen anzupassen - in Wahrheit hat sich nichts
geändert. Neu ist aber, dass bei diesem Linksblock von SPÖ und Grünen
auch die ÖVP und die FPÖ mit dabei sind", erklärte Widmann.
"Zuerst sollten aber die Universitäten für die Österreicher
ausgestattet werden. Ich gratuliere dem vereinigten Linksblock von
SPÖ, Grüne, ÖVP und FPÖ. Sie verschenken Billigabschlüsse ans Ausland
und kümmern sich nicht darum, dass die Studenten in Österreich gute
Voraussetzungen finden, weil sie das Geld dafür nicht mehr haben",
kritisierte Widmann.
Widmann warf Töchterle vor, im "Linksblock" angekommen zu sein, habe
er doch weder die überall sonst üblichen allgemeinen Studiengebühren
noch eine entsprechende Studienplatzfinanzierung durchgebracht.

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