Krismer zu NÖ Veranlagungen: Wer hat von irischem "Augustus Funding" gewusst?

Sobotka gibt wieder keine Antwort auf Spekulationsgeschäfte

St. Pölten (OTS) - Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka lobte heute erneut seine Veranlagungspolitik. Die Grüne Finanzsprecherin Helga Krismer weiß: "Die ÖVP unter Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka zieht keine Lehre aus den aktuellen Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft bei der Hypo NÖ. Statt die politische Aufarbeitung von 'Augustus' und Co. zuzulassen, rühmt sich die ÖVP mit einem Plus von 6 Prozent bei den Spekulationserträgen im letzten Jahr. Was aber nicht gesagt wird: Womit und auf welche Kosten wurde gewonnen?", fordert Krismer Sobotka auf, den Weg für einen Untersuchungsausschuss frei zu machen. Immerhin konnte die "FIBEG" bereits 2009 dem Rechnungshof gegenüber genau die Verluste von "Augustus" und Co. beziffern, erinnern die Grünen.
"Wer hat 'Augustus' in der FIBEG abgenickt? Egal ob Hypo NOE oder FIBEG: Es handelt sich um ein VP-Kartell. Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wollen wissen, wer ihr Steuergeld in irische Steueroasen verfrachtet hat", fordert Krismer. "Ganz abgesehen davon:
Die NÖ Spekulationen haben seit 2001 rund 250 Millionen gekostet! Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher können sich selbst ein Bild davon machen, ob man angesichts dieser Zahlen von einem 'Erfolgsweg' sprechen kann", so die Grüne Finanzsprecherin Helga Krismer.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen Niederösterreich
Mag. Laura Weichselbaum
Tel.: +43/664/88537341
laura.weichselbaum@gruene.at
http://noe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0003