- 06.12.2012, 13:18:40
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ÖAAB Wagner: ÖBB mit Pendlerstrom heillos überfordert
Trotz massiver Förderungen der Stadt Wien, des Landes Niederösterreich und des Bundes, gibt es seitens der ÖBB kein koordiniertes Verkehrskonzept für die Ostregion.
Utl.: Trotz massiver Förderungen der Stadt Wien, des Landes
Niederösterreich und des Bundes, gibt es seitens der ÖBB kein
koordiniertes Verkehrskonzept für die Ostregion. =
Wien (OTS) - Pendler mit einer Wegstrecke mit Umstiegsnotwendigkeit
sind besonders von diesem Missstand betroffen. Nachdem die erste
Strecke mit der Bahn zurückgelegt wurde, beginnt das lange Warten auf
den Bus. Es ist unverständlich, dass die Verantwortlichen nicht in
der Lage sind, den Fahrplan besser abzustimmen. Vor allem die
Abstimmung zwischen den ehemaligen Post-Bussen, die von den ÖBB
gekauft wurden, und den Zügen der ÖBB scheint nicht existent zu sein.
Zeit für ein Ende der Scheuklappenpolitik
"Es wird Zeit, dass die Dienstleister ihre Scheuklappen ablegen und
zusammenarbeiten", ärgert sich Arbeiterkammerrat Leopold Wagner "Wenn
der Zug von Retz ab Stockerau bereits voll ist und ab Korneuburg so
überfüllt ist, dass sich nicht einmal eine Sardine mehr wohlfühlen
würde, drängt sich mir die Frage auf, ob die ÖBB erst reagieren, wenn
asiatische Zustände ausbrechen und die Menschen auf dem Dach
mitfahren müssen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen."
"Pendlerinnen und Pendler sind natürlich die Hauptbetroffenen, aber
auch auf die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls an
ihren Schulstandort pendeln muss man Rücksicht nehmen" so Wagner.
Wiener Chaos-Politik verschärft Problematik
"Mitschuld trägt natürlich die Wiener Verkehrsstadträtin Maria
Vassilakou, welche die Pendlerinnen und Pendler planlos vor
vollendete Tatsachen gestellt hat, und bis heute 150.000
Unterschriften ignoriert. Diese Form der Zwangsbeglückung wird dafür
sorgen, dass die Menschen, die bisher ihre Wege mit den Bahnen und
Bussen in Niederösterreich erledigt haben, wieder auf das Auto
umsteigen werden, um den beengten Situationen zu Spitzenzeiten und
den dadurch verlängerten Wartezeiten zu entgehen", ärgert sich
Wagner.
Anreiz statt Zwang
"Die öffentlichen Verkehrsmittel sind für die gebotene Leistung zu
teuer, um die Pendlerinnen und Pendler zum Umsteigen zu bewegen. Es
sind Anreizmodelle die den öffentlichen Verkehr attraktiver machen
könnten und nicht grün-sozialistischer Zwang" so Wagner abschließend.
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