ORF III startet mit "Das andere Leben" den "Filmschatz Österreich" und erzählt "Geschichten aus dem Wienerwald"

Am 7. Dezember im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Im wahrsten Wortsinn historische Filmerlebnisse präsentiert ORF III Kultur und Information, wenn am Freitag, dem 7. Dezember 2012, mit "Das andere Leben" die Ausstrahlung der Reihe "Filmschatz Österreich" startet. In einem einzigartigen Kooperationsprojekt von Bank Austria, Filmarchiv Austria und ORF III Kultur und Information wurden prägende österreichische Filme der Nachkriegszeit aus den Lagern des Filmarchivs "ausgegraben" und restauriert. Ernst Pohns 20-minütige Dokumentation "Vergrabenes Filmerbe wiederentdeckt" begleitet um 20.15 Uhr den Weg dieser Filmschätze zurück auf den Bildschirm. Publikumsliebling Christiane Hörbiger übernimmt die Patronanz und führt mit einer persönlichen Anmoderation in Inhalt und Hintergründe der ersten drei Filme ein.

Um 20.40 Uhr gibt ORF III Kultur und Information den Startschuss zum "Filmschatz Österreich" und zeigt mit "Das andere Leben" einen Film unter der Regie von Rudolf Steinboeck aus dem Jahr 1948, der die Geschichte einer jungen Jüdin beschreibt, die in den Jahren des Nationalsozialismus von ihrer Freundin versteckt wurde. Ein spannendes Spiel mit der Identität, aber auch ein erstaunlicher Beweis der Zivilcourage. Der Film ist eines der raren Zeugnisse der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Widerstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf der Leinwand glänzen Aglaja Schmid, Robert Lindner, Gustav Waldau, Vilma Degischer, Leopold Rudolf, Siegfried Breuer, Erik Frey, Erni Mangold und Gerhard Riedmann.

Mit "Geschichten aus dem Wienerwald" erzählt ORF III Kultur und Information um 22.20 Uhr Ödön von Horváths tragikomische und mitunter schockierende Gesellschaftssatire. Im Mittelpunkt steht die junge Marianne, die vergeblich versucht, aus der Bevormundung ihres Vaters und ihres Verlobten auszubrechen.

Um 0.25 Uhr erinnert ORF III Kultur und Information mit "Vineta" in der Reihe "Theater- und Fernsehlegenden" an einen der bedeutendsten politischen Schriftsteller der Vergangenheit: Jura Soyfer, dessen Geburtstag sich am 8. Dezember zum 100. Mal jährt. Das mittelalterliche Vineta ist eine Stadt des Vergessens, in der die Menschen ohne Zeit- und Raumgefühl verharren. Versteckt sich hinter dieser versunkenen Stadt das vom Faschismus verschlungene Wien?

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