BZÖ-Haubner: Die Basiszuwendung für das Bifie ist zu hoch!

"Das Geld muss in den Klassenzimmern ankommen und nicht in einem Institut versickern"

Wien (OTS) - "Die Basiszuwendung für das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) ist zu hoch. Das habe ich schon 2009 gesagt und der Rechnungshof hat nun unsere Kritik bestätigt", sagte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner in ihrem Debattenbeitrag. "Wenn nun die Unterrichtsministerin die Reißleine zieht, dann ist das höchst an der Zeit, denn die RH-Kritik am Bifie ist wirklich vernichtend. Die 48 Empfehlungen vom Rechnungshof sprechen nämlich eine sehr klare Sprache", so Haubner weiter.

"Das BZÖ wird weiterhin dem Bifie sehr kritisch gegenüberstehen -dies aber nicht so sehr wegen der inhaltlichen Arbeit des Instituts, sondern wegen seiner aufgeblähten Strukturen, der Mehrgleisigkeiten, der parteipolitischen Besetzungen und wegen der umfangreichen finanziellen Ausstattung", erklärte Haubner.

"Wir werden daher der Verlängerung der finanziellen Mittel für das Bifie nicht zustimmen. Wir wollen das Geld lieber für die Schulen und Schüler haben. Gerade der Ausbau der Ganztagesbetreuung erfordert für die räumliche Ausstattung viel Geld. Das Geld muss in den Klassenzimmern ankommen und nicht in einem Institut versickern", schloss Haubner.

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