• 06.12.2012, 11:23:26
  • /
  • OTS0125 OTW0125

Studie: Geringes Gesundheitswissen der Bevölkerung - OÖGKK setzt Maßnahmen

Linz (OTS) - Mehr als 50 Prozent der Österreicher haben Probleme,
einfache Gesundheitsinformationen zu finden, richtig zu verstehen, zu
bewerten und geeignete Maßnahmen daraus ableiten: So das
beunruhigende Ergebnis einer europäischen Vergleichsstudie des Ludwig
Boltzmann Instituts in Wien. Die OÖ Gebietskrankenkasse setzt daher
für 2013 einen Arbeitsschwerpunkt gegen den
"Gesundheits-Analphabetismus".

"Die besten Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention
greifen nur dann gut, wenn sie die Menschen auch anwenden können",
gibt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth zu bedenken. Laut Studie haben
16,7 Prozent der Österreicher eine unzureichende bzw. problematische
(38,1 Prozent) Gesundheitskompetenz. Damit erreicht Österreich den
vorletzten Platz unter acht Teilnehmern - knapp vor Schlusslicht
Bulgarien. Die OÖGKK hat unverzüglich diese Ergebnisse analysiert und
eine Initiative zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz gestartet.

OÖGKK: rasches Handeln

Aktuell arbeitet die OÖGKK ein Konzept aus, das Anfang 2013
bereits fertig sein wird. Die OÖGKK hat ihre Leistungen zur
Gesundheitsförderung in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert.
Zielgruppengenaue, verständliche und praktisch umsetzbare
Informationen sind schon heute ein fixes Kommunikationsziel der
OÖGKK. "Aus Kundenbefragungen wissen wir, dass unsere Versicherten
auch gut mit unseren Angeboten zurechtkommen. Trotzdem fühlen wir uns
durch die Studie berufen, an einer Verbesserung der Gesamtsituation
mitzuwirken" so OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer. Allerdings: "Die
Förderung der Gesundheitskompetenz muss breiter in allen
Politikfeldern verankert werden und ist nicht nur eine Aufgabe der
Gesundheitsversorger. Vor allem das Bildungssystem ist jetzt
gefordert - auch hinsichtlich einer gesunden Medienkompetenz."

270 Millionen gesunde Infos?

Tatsächlich zeigt die Studie: Nicht nur ältere oder sozial
schwächere Gruppen haben Probleme mit der Bewertung von
Gesundheitsinformationen. Angesichts der Informationsflut der neuen
Medien bekommen auch gebildete Schichten zusehends Probleme. "Die
Suchmaschine google liefert zur Anfrage "Gesundheit" über 270
Millionen Antworten. Das ist qualitativ wie quantitativ praktisch
nicht mehr bewertbar", so Hinterwirth. Für die OÖGKK steht damit
fest: Das Problem ist nicht an grundsätzlicher Mangel an
Gesundheitsinformationen. Das Problem ist die Selektion von
hochwertigen, verständlichen Informationen mit hohem Nutzwert.

Wettbewerb um Glaubwürdigkeit

Die OÖGKK sieht sich daher nicht in einem Wettbewerb um die
meisten Informationen, sondern um die hochwertigsten. Wesenauer
präzisiert: "Es ist ein Wettbewerb um Glaubwürdigkeit. Unser Ziel
ist, dass die Versicherten in der OÖGKK und ihren Partnern die erste
Adresse für hochwertige Antworten auf persönliche Gesundheitsfragen
sehen." Dabei hat die OÖGKK einen einzigartigen Erfahrungsschatz:
Seit 1869 trägt die soziale Krankenversicherung Verantwortung für die
Gesundheit der oberösterreichischen Bevölkerung. Derzeit schützt die
OÖGKK rund 1,2 Millionen Menschen in unserem Bundesland.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel