Wirbelsäulen-Operationen: Immer mehr, immer ältere Patienten

Wien (OTS) - Auch daran merkt man, wie Österreich altert: Immer mehr und zunehmend ältere Menschen unterziehen sich einer Wirbelsäulen-Operation. Im Orthopädischen Spital Speising ist die älteste Wirbelsäulen-Patientin 100 Jahre alt.

Chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule haben in den letzten zehn Jahren in Österreich deutlich zugenommen und betreffen dabei immer ältere Patienten, berichtet Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon, Wirbelsäulenspezialist am Orthopädischen Spital Speising in Wien, einer Klinik im Verbund der Vinzenz Gruppe.

Ogon, der vor genau zehn Jahren Wiens erste Spezialabteilung für Wirbelsäulen-Operationen im Orthopädischen Spital Speising eröffnet hatte, lässt mit drastischen Zahlen aufhorchen:

Im Jahr 2012 wurden in Speising bislang rund 500 große operative Eingriffe an der Wirbelsäule durchgeführt. Die häufig vorkommenden Eingriffe an Bandscheiben sind hier noch gar nicht eingerechnet. Vor zehn Jahren, 2002, waren es nur 100.

Inklusive Bandscheiben-, Stabilisierungs- sowie schmerztherapeutischen Eingriffen sind heuer sogar 1.050 Operationen an der Wirbelsäule im Orthopädischen Spital Speising zu erwarten.

Über-80-Jährige am Operationstisch

Auch was das Alter der Patienten betrifft, spricht die Statistik eine klare Sprache: Alleine in Speising sei der Anteil der über-80-jährigen Patienten, die sich einer Wirbelsäulen-OP unterziehen, in den letzten zehn Jahren von 7 auf 13 Prozent gestiegen. Der Anteil der älteren Patienten hat sich in diesem Zeitraum also fast verdoppelt.

Und: Das Durchschnittsalter der Patienten (wieder in Speising) sei zwischen 2002 und 2010 von 56 auf 63 Jahre angewachsen. "Meine älteste Patientin ist jetzt immerhin knapp 100 Jahre alt", berichtet der Experte.

Alterspyramide als Ursache Nummer Eins

Was sind die Gründe für diese enormen Veränderungen? "Die Hauptursachen sind unsere alternde Bevölkerung", sagt Ogon, "und die Tatsache, dass immer mehr Menschen im höheren Alter aktiv sein wollen". Sie wollen sportlich bleiben und etwa golfen, wandern, Rad fahren; oder zumindest den Alltag gut bewältigen können.

Am häufigsten sieht Prof. Ogon bei seinen betagten Wirbelsäulen-Patienten eine Kombination von Krankheiten, etwa eine Wirbelkörperverengung, kombiniert mit einem Wirbelgleiten. "Das ist schmerzhaft und schränkt die Mobilität sehr stark ein. Da ist es sinnvoll, zu operieren".

Interessant ist: Während gerade bei den Älteren die Operationen an der Wirbelsäule hoch im Kurs stehen, nimmt die Zahl der Wirbelsäuleneingriffe bei jüngeren Menschen sowie bei kleineren Beschwerden deutlich ab; denn - so Ogon - "oft kann man Wirbelsäulenleiden ja auch konservativ, also ohne Operation, therapieren".

Spezialisten für konservative und operative Behandlungen

Das Orthopädische Spital Speising bietet beides: Wie kaum in einer anderen Klinik sind hier sind sowohl eine operative, als auch eine "konservative" (also nicht-operative) Wirbelsäulenabteilung untergebracht. Die Ärzte analysieren immer sorgfältig, ob oder wann eine Operation notwendig ist. "Ein solches perfekt auf den Patienten abgestimmtes Leistungsangebot von zwei Wirbelsäulenabteilungen in einem Krankenhaus ist österreichweit einzigartig", unterstreicht der Geschäftsführer des Orthopädischen Spitals Speising, David Pötz.

Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management. Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur stehen allen Menschen offen - ohne Ansehen ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung. "Medizin mit Qualität und Seele" heißt dieses Prinzip in unserem Alltag.

Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH verwaltet.

Weiters zählen die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft besteht, sowie das Kur- und Erholungszentrum Marienkron zur Vinzenz Gruppe. Beide sind durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe verbunden.

Das Recht der Patienten und Bewohner auf Zuwendung, Respekt und auf Handeln von Mensch zu Mensch steht in allen Häusern an oberster Stelle. Laufende Initiativen für mehr Qualität in den Spitälern, Pflegehäusern und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur haben immer nur ein Ziel: Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten. In ihren Häusern setzt die Vinzenz Gruppe auf ein einheitliches, effizientes Management. Das sichert die Mittel, um die Menschen auch weiterhin qualitätsvoll betreuen zu können.

Weitere Informationen auf www.vinzenzgruppe.at

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Dr. Pierre Saffarnia - Orthop. Spital Speising - Public Relations - Tel (01) 801 82 - 1205 -
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