- 06.12.2012, 10:36:15
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Wirbelsäulen-Operationen: Immer mehr, immer ältere Patienten
Wien (OTS) - Auch daran merkt man, wie Österreich altert: Immer mehr
und zunehmend ältere Menschen unterziehen sich einer
Wirbelsäulen-Operation. Im Orthopädischen Spital Speising ist die
älteste Wirbelsäulen-Patientin 100 Jahre alt.
Chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule haben in den letzten
zehn Jahren in Österreich deutlich zugenommen und betreffen dabei
immer ältere Patienten, berichtet Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon,
Wirbelsäulenspezialist am Orthopädischen Spital Speising in Wien,
einer Klinik im Verbund der Vinzenz Gruppe.
Ogon, der vor genau zehn Jahren Wiens erste Spezialabteilung für
Wirbelsäulen-Operationen im Orthopädischen Spital Speising eröffnet
hatte, lässt mit drastischen Zahlen aufhorchen:
Im Jahr 2012 wurden in Speising bislang rund 500 große operative
Eingriffe an der Wirbelsäule durchgeführt. Die häufig vorkommenden
Eingriffe an Bandscheiben sind hier noch gar nicht eingerechnet. Vor
zehn Jahren, 2002, waren es nur 100.
Inklusive Bandscheiben-, Stabilisierungs- sowie
schmerztherapeutischen Eingriffen sind heuer sogar 1.050 Operationen
an der Wirbelsäule im Orthopädischen Spital Speising zu erwarten.
Über-80-Jährige am Operationstisch
Auch was das Alter der Patienten betrifft, spricht die Statistik
eine klare Sprache: Alleine in Speising sei der Anteil der
über-80-jährigen Patienten, die sich einer Wirbelsäulen-OP
unterziehen, in den letzten zehn Jahren von 7 auf 13 Prozent
gestiegen. Der Anteil der älteren Patienten hat sich in diesem
Zeitraum also fast verdoppelt.
Und: Das Durchschnittsalter der Patienten (wieder in Speising) sei
zwischen 2002 und 2010 von 56 auf 63 Jahre angewachsen. "Meine
älteste Patientin ist jetzt immerhin knapp 100 Jahre alt", berichtet
der Experte.
Alterspyramide als Ursache Nummer Eins
Was sind die Gründe für diese enormen Veränderungen? "Die
Hauptursachen sind unsere alternde Bevölkerung", sagt Ogon, "und die
Tatsache, dass immer mehr Menschen im höheren Alter aktiv sein
wollen". Sie wollen sportlich bleiben und etwa golfen, wandern, Rad
fahren; oder zumindest den Alltag gut bewältigen können.
Am häufigsten sieht Prof. Ogon bei seinen betagten
Wirbelsäulen-Patienten eine Kombination von Krankheiten, etwa eine
Wirbelkörperverengung, kombiniert mit einem Wirbelgleiten. "Das ist
schmerzhaft und schränkt die Mobilität sehr stark ein. Da ist es
sinnvoll, zu operieren".
Interessant ist: Während gerade bei den Älteren die Operationen an
der Wirbelsäule hoch im Kurs stehen, nimmt die Zahl der
Wirbelsäuleneingriffe bei jüngeren Menschen sowie bei kleineren
Beschwerden deutlich ab; denn - so Ogon - "oft kann man
Wirbelsäulenleiden ja auch konservativ, also ohne Operation,
therapieren".
Spezialisten für konservative und operative Behandlungen
Das Orthopädische Spital Speising bietet beides: Wie kaum in einer
anderen Klinik sind hier sind sowohl eine operative, als auch eine
"konservative" (also nicht-operative) Wirbelsäulenabteilung
untergebracht. Die Ärzte analysieren immer sorgfältig, ob oder wann
eine Operation notwendig ist. "Ein solches perfekt auf den Patienten
abgestimmtes Leistungsangebot von zwei Wirbelsäulenabteilungen in
einem Krankenhaus ist österreichweit einzigartig", unterstreicht der
Geschäftsführer des Orthopädischen Spitals Speising, David Pötz.
Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele
Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und
pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management.
Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser und Einrichtungen für
Rehabilitation und Kur stehen allen Menschen offen - ohne Ansehen
ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung. "Medizin mit Qualität
und Seele" heißt dieses Prinzip in unserem Alltag.
Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der
Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital
Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher
Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die
Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in
Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich
selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen
an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
verwaltet.
Weiters zählen die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame
Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
besteht, sowie das Kur- und Erholungszentrum Marienkron zur Vinzenz
Gruppe. Beide sind durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe
verbunden.
Das Recht der Patienten und Bewohner auf Zuwendung, Respekt und
auf Handeln von Mensch zu Mensch steht in allen Häusern an oberster
Stelle. Laufende Initiativen für mehr Qualität in den Spitälern,
Pflegehäusern und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur haben
immer nur ein Ziel: Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten.
In ihren Häusern setzt die Vinzenz Gruppe auf ein einheitliches,
effizientes Management. Das sichert die Mittel, um die Menschen auch
weiterhin qualitätsvoll betreuen zu können.
Weitere Informationen auf www.vinzenzgruppe.at
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