ÖAMTC Fahrtechnik: L17-Ausbildung - Verbesserungsmöglichkeit durch freiwilliges Praxistraining (Teil 2) (+Fotos)

Fahrtechnik Coaching für Fahrschüler und Begleitperson

Wien (OTS) - Um die L17-Ausbildung zu verbessern, schätzen ÖAMTC-Experten eine vermehrte theoretische Ausbildung als wenig zielführend ein - "Absitzen" heißt dann die Devise besonders bei den Burschen. Mehr Praxis spricht die Jungen eher an. Ein Ansatz ist es, die Begleitpersonen (im Wesentlichen die Eltern) zu stärken, und zwar insbesondere auch methodisch und fahrtechnisch. So wird sichergestellt, dass von Beginn an der positive Ausbildungsverlauf gewährleistet ist. Die ÖAMTC Fahrtechnik bietet daher ein maßgeschneidertes Praxistraining für Fahrschüler und ihre Begleitpersonen an: Die L17-Kurse sind ein praktisches Training in drei 50-minütigen Einheiten für den künftigen Fahrschüler und den Ausbildner, in dem beide gecoacht werden.

Das L17-Training ist ein Kurz-Coaching mit dem Ziel, dem Fahranfänger und seiner Begleitperson Tipps und Tricks für die gemeinsame L17-Fahrt mitzugeben. "Vor allem die Begleiter werden auf das frühzeitige Erkennen möglicher Fahrfehler sowie deren Ursachen trainiert, damit Eingriffe in Lenkung und ggfs. Bremse so wenig wie möglich durchgeführt werden müssen. Sollte es doch soweit kommen, dass Lenkeingriffe bzw. Bremsen notwendig werden, ist es sehr wichtig, rechtzeitig zu reagieren. Die Auswirkungen dieser Eingriffe werden im Rahmen dieses Coachings ebenfalls 'erfahren'", erklärt Gerhard Blümel, Leiter der Berufsfahrer Akademie der ÖAMTC Fahrtechnik. Auch Jugendliche mit 18 Jahren, die eine Ausbildungsfahrt machen, können dieses Training absolvieren.

Spezielle Fahrtechnikübungen für Fahrer und Begleiter

Nach einer Kurz-Info über die Bedeutung der richtigen Sitzposition und Lenkradhaltung geht's ab auf die Trainingspiste: Beim Slalomfahren, am Handlingkurs sowie beim Notbremsen und Ausweichen "erfahren" die Teilnehmer, wie stark man im Notfall auf die Bremse steigen muss und welche Kräfte auf ein Auto wirken. In speziellen Übungen lenkt dabei der Begleiter vom Beifahrersitz aus das Fahrzeug. Dabei wird einerseits klar, dass das nur mit der richtigen Sitzposition möglich ist, und andererseits wird demonstriert, wie schwierig es ist einzugreifen. "Ein Schlüsselerlebnis ist das Stabilisieren des schleudernden Fahrzeugs nach der Fahrt über die Schleuderplatte. Dabei wird vor allem klar, dass ein bereits schleuderndes Fahrzeug vom Beifahrersitz aus nicht mehr zu stabilisieren ist und nur durch vorausschauende Fahrweise bzw. durch die Kenntnisse von Auswirkungen diverser Fahrfehler vermieden werden kann", sagt der ÖAMTC Fahrtechnik Experte.

Im praktischen Training kann man auch individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fahrschüler und Begleitpersonen eingehen. Begleitperson und Fahrschüler lernen bei diesem Training, ob und wie sie reagieren müssen.

Das Coaching wird als Kurzprogramm in Gruppen bis zu acht Teilnehmerfahrzeugen vornehmlich am Abend angeboten. Der L17-Kurs besteht aus drei Einheiten à 50 Minuten und kostet 45 Euro pro teilnehmendem Fahrzeug. Als Kooperations-Partner unterstützt Michelin das L17-Training der ÖAMTC Fahrtechnik.

Nähere Infos über Termine sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.oeamtc.at/fahrtechnik oder telefonisch in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren:

ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf/NÖ: Tel. (02253) 81 700-2100 ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Melk-Wachauring/NÖ: Tel. (02752) 52855 ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk/OÖ: Tel. (07243) 515 20 ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Saalfelden- Brandlhof/S: Tel. (06582) 752 60
ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Innsbruck/T: Tel. (0512) 37 95 02
ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Röthis/V: Tel. (05522) 812 20
ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum St. Veit/Glan/K: Tel. (04212) 331 70 ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Lang-Lebring/St: Tel. (03182) 401 65 ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kalwang/St: Tel. (03846) 200 90

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