Oxonitsch und Brandsteidl zum Ausbau der Ganztagsschule

Wien (OTS) - "Die im gestrigen Ministerrat erzielte Einigung auf einen Ausbau der Ganztagsschule in Österreich ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus bleibt es unser Ziel, die kostenlose Ganztagsschule für alle zur neuen Regelschule bundesweit zu machen", unterstützten Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und die Wiener Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl heute den Ministerratsbeschluss zur Ganztagsschule.

In Wien gibt es bereits jetzt das österreichweit am besten ausgebaute Ganztagsschulwesen. So werden allein im Bereich der Volksschulen 8.282 Kinder in 36 öffentlichen Ganztagsschulen (verschränkte Form) und 8.018 Kinder in 37 offenen Ganztagsschulen betreut. Im privaten Schulwesen in Wien gibt es zudem noch eine weitere Ganztagsvolksschule (verschränkte Form) mit 43 SchülerInnen sowie 30 offene Schulen mit 5.424 SchülerInnen. Im Bereich der Hauptschulen werden an 4 öffentlichen Ganztagsschulen (verschränkte Form) 1.151 und an 39 offenen Schulen 7.048 Kinder betreut. Hierüberhinaus gibt es 2 private Ganztagshauptschulen mit 152 und 17 private offene Hauptschulen mit 1.642 SchülerInnen. Weitere Ganztagsangebote gibt es im Bereich der Sonderschulen und Sonderpädagogischen Zentren (1.083 betreute SchülerInnen) sowie an AHSen (6 öffentliche Schulen mit Ganztagsklassen und 650 betreuten SchülerInnen sowie 58 öffentliche offene Schulen und 18 private öffentliche Schulen mit 5.365 bzw. 2.182 SchülerInnen).

"Die pädagogischen Argumente für die Ganztagsschule liegen auf der Hand. So attestiert die PISA-Studie eine allgemein leistungssteigernde Wirkung von Unterrichts- und Lernstunden in der Schule und die OECD spricht ganz klar aus, dass Leistungen und Kompetenzen der SchülerInnen steigen, wenn sie mehr Lernzeit in der Schule verbringen. Deshalb ist es auch wichtig, dass Österreich den Weg zur modernen Ganztagsschule für alle schnellstmöglich geht. Dabei ist es keine Frage, dass dies besonders in Ballungsräumen eine besondere Herausforderung bedeutet", so Oxonitsch und Brandsteidl abschließend.

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