• 30.11.2012, 17:50:06
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Erstes MedAustron Symposium war ein voller Erfolg!

Das Organisationsteam von EBG und PEG MedAustron. Im Bild
(v.l.n.r.): Martina Schlögl, DI Ulrike Mandl-Schweiger, Univ.-Prof.
Dr. Ramona Mayer, MSc., Mag. DI Dr. Thomas Schreiner, Ursula
Schindler, Mag. Dr. Ingeborg Zeh

Wiener Neustadt (OTS) - MedAustron, das Zentrum für Ionentherapie und
Forschung, veranstaltete sein erstes Symposium über Neuro-Onkologie
und nichtklinische Forschung. Das Interesse des wissenschaftlichen
Fachpublikums war enorm: Rund 200 Teilnehmer informierten sich am 29.
und 30. November über klinische Möglichkeiten und nichtklinische
Forschungsthemen bei MedAustron.

Öffnung für die Fachwelt und Aufmerksamkeit für MedAustron als
Forschungszentrum hatte man sich im Vorfeld des ersten MedAustron
Symposiums als Ziele gesteckt. Und diese mehr als erreicht: Die
Organisatoren waren überwältigt vom Interesse, das die Einladung
geweckt hatte. "Wir sind zu Beginn von 80 Teilnehmern ausgegangen,
nun sind es mehr als doppelt so viele geworden. Das zeigt uns, dass
MedAustron in der wissenschaftlichen Community bereits gut platziert
ist und der Start des Klinik- und Forschungsbetriebs gespannt
erwartet wird", freuten sich Univ.-Prof. Dr. Ramona Mayer, MSc und
Mag. DI Dr. Thomas Schreiner, die Vorsitzenden des
Organisationskomitees.

Adressaten des Symposiums waren zum einen die österreichische
wissenschaftliche Gemeinschaft in der Strahlentherapie und zum
anderen Wissenschaftler, die die vorhandene Infrastruktur für ihre
Forschungsvorhaben nutzen wollen. Dementsprechend lag auch die
Ausrichtung des Symposiums in der Hand beider
MedAustron-Gesellschaften: der EBG MedAustron GmbH, die für die
Errichtung und den Betrieb der Therapieanlage verantwortlich ist, und
der PEG MedAustron Gesellschaft mbH, deren Zuständigkeit in der
Nutzung des Bereichs der nichtklinischen Forschung liegt.

Am ersten Tag der wissenschaftlichen Konferenz standen vier
Sessions rund um die Neuro-Onkologie am Plan. Zu den Schwerpunkten
"Chirurgie, Chemotherapie und Imaging in der Neuro-Onkologie",
"Konventionelle Radiotherapie und Lebensqualität", "Ionentherapie:
Prinzipien, bisherige Ergebnisse und Ausblick" sowie "Ionentherapie
und das Zentrum MedAustron" erörterten Referenten aus Wissenschaft
und Praxis aktuelle Entwicklungen und Perspektiven. Der zweite Tag
stand im Zeichen der nichtklinischen Forschung und bot dem
Fachpublikum drei Sessions zu den Schwerpunkten "Strahlenbiologie",
"Medizinische Strahlenphysik" und "Experimentalphysik" - gleichzeitig
auch die künftigen Forschungsfelder bei MedAustron.

Die rund 30 Referenten stammten aus unterschiedlichsten Klinik-
und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland: den
Landeskliniken Wiener Neustadt und St. Pölten, der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität, dem Paul Scherrer Institut, dem
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, dem VU University
Medical Centre Amsterdam und den Medizinischen Universitäten Wien und
Graz für den ersten Tag; sowie der TU Wien, dem Austrian Institute of
Technology, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der
Fachhochschule Wiener Neustadt, der Donau-Universität Krems, dem
europäischen Kernforschungsinstituts CERN und der TU Dresden für den
zweiten Tag des Symposiums.

Abseits der Fachbeiträge hatte das Publikum auch die Gelegenheit,
sich vor Ort vom Fortschritt des Zentrums zu überzeugen und sich über
die weiteren technischen Implementierungsarbeiten zu informieren.
Seit der Grundsteinlegung im März 2011 sind die Arbeiten im
Rekordtempo vorangeschritten, die Mitarbeiter von EBG und PEG konnten
mit Oktober 2012 ihre neuen Büros beziehen. Bevor der Strahl für
Therapie und Forschung zur Verfügung steht, gilt es nun, auch die
umfangreichen Installationsarbeiten und intensiven Tests der
Beschleunigeranlage zügig voranzutreiben. Ende 2015 erwartet man bei
MedAustron schließlich die Aufnahme des klinischen Betriebs.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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