HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck spricht sich gegen Fusionierung und Studiengebühren aus

Innsbruck (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0107 vom 04.12

Fusions-Umfrage:

Eine Umfrage der HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck zum Thema "Fusion der MUI mit der LFU", an welcher 780 der 2.903 Studierenden teilnahmen, ergab, dass sich 75% der Studierenden gegen die Pläne einer Fusion der Innsbrucker Universitäten aussprechen. Somit ist mit den Studierenden auch die letzte Partei der MUI zum Entschluss gekommen, dass eine Zusammenlegung der beiden Universitäten unter den vorgesehenen Konditionen hauptsächlich eine Verschlechterung der Lage darstellen würde. Für die Studierenden wäre durch eine Zusammenlegung der Unis durch gemeinsame Studienplatzfinanzierung, Autonomieverluste und erneute Umstellungen womöglich eine Stagnierung für Jahre zu befürchten.

14% der Umfrageteilnehmer waren in ihrem Standpunkt zur Fusion unentschieden und nur 9 % der Studierenden sprachen sich dafür aus. Die ÖH MUI sieht dieses als ein klares Zeichen, dass auch von Seiten der Studierenden dieses Politikum eindeutig nicht erwünscht ist und wird diese Haltung angemessen vertreten.

Studiengebühren:

Die HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck spricht sich gegen die neue Studiengebühren-Regelung aus, welche in der Regierungsklausur bei Laxenburg beschlossen wurde:
Inga Schöppe, 1.stellvertretende Vorsitzende der HochschülerInnenschaft: "Diese neue Regelung bedeutet eine enorme Verschlechterung für Studierende aus den Drittstaaten und wird auf die Dauer den Universitäten die Internationalität nehmen."

Eine Studiengebührenverdopplung für Nicht-EU-Bürger kann nicht als zielführend angesehen werden, da die ohnehin meist schwierige finanzielle Lebenssituation für Studierende aus Drittstaaten durch diese Maßnahme nur weiter verschärft wird. Um eine Verbesserung des Universitätsbudgets zu erreichen, kann es nicht die Lösung sein, eine finanziell oft schlechter gestellte Minderheit unter den Studierenden auszuwählen und letztlich doppelt zahlen zu lassen.
Die HochschülerInnenschaft an der MUI verurteilt diesen Schritt und fordert die Regierungsparteien zu einer Änderung dieser Novelle auf und wird bei den Protesten zum Bildungsaktionstag am 5. Dezember gegen diese Maßnahmen protestieren.

Gratulation an Frau Prof.in Dr. Helga Fritsch!

Die HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck gratuliert Frau Prof.in Dr. Helga Fritsch zu ihrem Wahlerfolg zur neuen Rektorin und hofft weiterhin auf eine so gute Zusammenarbeit Hannah Schaumann, Vorsitzende der HochschülerInnenschaft: "Wir freuen uns, dass es eine so engagierte und studentennahe Person auf den Rektorsposten geschafft hat."

Rückfragen & Kontakt:

Hannah Schaumann
Vorsitzende der HochschülerInnenschaft an der Medizinischen Universität Innsbruck
Tel.: 0512/9003-70670
sekretariat@skalpell.at

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