- 30.11.2012, 12:00:41
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ESF-Innovationsaward 2012: Hundstorfer zeichnet Beschäftigungs- und Bildungsprojekte für Mädchen und Frauen aus
Wien (OTS/BMASK) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat heute im
Rahmen einer Veranstaltung im Ringturm in Wien den "ESF
Innovationsaward 2012" vergeben. Ausgezeichnet wurden innovative
Beschäftigungs- und Bildungsprojekte für Frauen und Mädchen, die aus
nationalen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)
ermöglicht werden. 30 ESF-Projekte aus ganz Österreich wurden
eingereicht. Eine ExpertInnen-Jury wählte die besten fünf aus und
diese stellen sich anschließend einem Internetvoting. Mehr als 3.200
Votes kürten die Plätze eins bis fünf. ****
Den ESF-Innovationsaward gewinnt 2012 das "Netzwerk learn
forever/abz.austria" aus Wien für ihr Projekt "Zukunftswege". Dabei
handelt es sich um ein spielerisch aufbereitetes Lernangebot, das
Frauen, die noch wenig Zugang zu Bildung haben, unterstützen soll.
Das Angebot verknüpft Lernen und Spielen, virtuelle und reale Welt
miteinander. Junge Frauen lösten im Internet verschiedene Aufgaben,
wie zum Beispiel Recherchieren oder bestimmte Orte finden. Über einen
eigenen Internetblog, eine Wissensecke und eine Facebookseite konnten
sich junge Frauen informieren und miteinander kommunizieren. Darüber
hinaus gab es Bildungsarbeit im Park und Workshops im
"Zukunftswege-Café". "Zukunftswege" hat Jury und Publikum vollends
überzeugt. Das Projekt startete im Februar 2010 und endete im Oktober
2012.
Der zweite Platz ging an beruf:pflege, ein Beratungs- und
Coachingangebot des Frauengesundheitszentrums Femail aus Bregenz. Den
dritten Platz belegten ex aeqo die Projekte go.on, ein
Coachingangebot für junge Mädchen und Frauen nach Abschluss einer
Lehre im handwerklich-technischen Bereich mit dem Projektträger:
Verein Sprungbrett aus Wien, sowie das HTL-Kolleg für Frauen aus Graz
mit ihrem Ausbildungskurs Maschineningenieurwesen für arbeitssuchende
Frauen und Mädchen. Platz fünf belegte Melda aus Kärnten, ein
ESF-Projekt zur Berufsorientierung für junge Mädchen und Frauen aus
Migrationsfamilien, Projektträger ist das Mädchenzentrum Klagenfurt.
Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer vergibt seit 2011
den ESF-Innovationsaward für herausragende Projekte, die durch Mittel
des Europäischen Sozialfonds (ESF) ermöglicht werden. 2011 wurden
Jugendprojekte ausgezeichnet, 2012 sind es ESF-Projekte für Mädchen
und Frauen. Das Siegerprojekt erhält neben einer Trophäe von gabarage
- der sozialökonomischen Designmanufaktur aus Wien - ein Preisgeld in
der Höhe von 2.500 Euro. Das zweit- und drittgereihte Projekt wird
mit einer Urkunde und einem Preisgeld in der Höhe von 1.300 bzw.
1.000 Euro ausgezeichnet.
Österreich hat die Wirtschafts- und Finanzkrise besser bewältigt
als andere Länder in Europa. Seit dem Höhepunkt vor drei Jahren
entstanden insgesamt 160.000 neue Arbeitsplätze. "Was wir jetzt
allerdings brauchen, ist eine
europäische Wirtschaft, die wieder zu mehr Wachstum und Beschäftigung
zurückfindet", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer in seiner
Rede bei der Verleihung der ESF-Innovationsawards 2012 im Ringtum in
Wien. "Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Integration
Älterer in die Arbeitswelt sind mir besonders wichtige Anliegen", so
Hundstorfer.
"Mit dem Europäische Sozialfonds haben wir ein wichtiges,
ergänzendes Instrument für die Umsetzung unserer
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
in Österreich", so der Sozialminister. "Gerade die Projekte des ESF
zeichnen sich auch durch eine hohe Innovationskraft aus. Davon konnte
ich mich heute bei den hier Ausgezeichneten wieder einmal
überzeugen!"
Derzeit laufen in Brüssel die Verhandlungen über den neuen
EU-Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020. "Ich bin der festen
Überzeugung, dass es uns gelingen wird, auch für die kommende Periode
eine ähnlich hohe Fördersumme für Österreich zu verhandeln", zeigte
sich der Sozialminister optimistisch. (Schluss)
Pressefoto unter www.esf.at zum Herunterladen
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