- 30.11.2012, 10:15:09
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Universität Wien: Zahl der MINT-StudienbeginnerInnen stark gestiegen
Bundesminister Töchterle besucht Fakultät für Chemie der Universität Wien
Utl.: Bundesminister Töchterle besucht Fakultät für Chemie der
Universität Wien =
Wien (OTS) - Bundesminister Karlheinz Töchterle besucht heute,
Freitag, Nachmittag mit Rektor Heinz W. Engl und Dekan Bernhard
Keppler die neu ausgestatten MINT-Labors an der Fakultät für Chemie
der Universität Wien. Die Universität Wien ist im Bereich der
Naturwissenschaften die größte Forschungs- und Bildungseinrichtung
Österreichs. Ein Drittel aller naturwissenschaftlichen Studien werden
an der Universität Wien betrieben. Auch im Wintersemester 2012/13 ist
die Zahl der StudienbeginnerInnen in den MINT-Studien (Chemie,
Mathematik, Physik, Informatik) stark gestiegen.
Im Studium der Chemie ist die Zahl der StudienbeginnerInnen an der
Universität Wien von 300 auf 380 gestiegen, im Bereich der Mathematik
von 450 auf 510. In der Physik haben heuer 340 Personen neu ein
Studium begonnen, im Vorjahr waren es 250. In der Informatik ist die
Zahl der StudienbeginnerInnen von 270 auf 390 gestiegen.
Die Herausforderung liegt nun darin, die Studienqualität zu halten.
"Platz in Hörsälen und Labors, kleine Arbeitsgruppen sowie raschen
und direkten Kontakt zu den WissenschafterInnen, diese
Rahmenbedingungen sollen nicht nur das Studium der Chemie an der
Universität auszeichnen", so Rektor Heinz W. Engl. Der Universität
Wien ist es in den letzten Jahren gelungen, durch die Berufung von
international renommierten WissenschafterInnen und eine gezielte
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses die Voraussetzungen für
ein qualitativ hochwertiges Studium auch für die nächsten Jahre
sicherzustellen. In den naturwissenschaftlichen Studien sind zudem
modern ausgestattete Labors eine wichtige Voraussetzung, damit die
Qualität des Studiums gewährleistet ist.
Durch die MINT/Masse-Ausschreibung des Wissenschaftsministeriums war
die Universität Wien 2012 in der Lage, die Erneuerung und Ausweitung
der Laborausstattung in den MINT-Fächern weiter voranzutreiben. "Wir
konnten mit dieser gezielten Ausschreibung in Höhe von 40 Millionen
Euro einen wesentlichen Schritt zur Verbesserung der Studien- und
Lehrbedingungen setzen. Davon hat die Universität Wien sichtlich
profitiert", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle bei seinem Besuch. Der MINT-Bereich sei allgemein am
Arbeitsmarkt stark nachgefragt und biete u.a. eine praxisorientierte
Ausbildung.
Jährlich machen rund 30 Prozent aller österreichischen
Universitätsabsolventinnen und -absolventen im Bereich
Naturwissenschaften ihren Studienabschluss an der Universität Wien.
"AbsolventInnen der Chemie haben exzellente Berufschancen in
Industrie, Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle.
Eine Stärkung des Studienstandorts in den MINT-Fächern ist nicht nur
im Interesse der Universität, sondern stärkt auch den Wissenschafts-
und Wirtschaftsstandort insgesamt", ergänzt Dekan Bernhard Keppler.
Es werden auch in den nächsten Jahren gezielte
Investitionsausschreibungen des Bundes notwendig sein, damit der
eingeschlagene Weg weiter fortgesetzt werden kann. Die Chemischen
Institute der Universität Wien sind seit den frühen 1920er Jahren in
der Währinger Straße untergebracht. Die Investitionen in das Gebäude,
in dem schon Hermann Mark, Ernst Spät und Engelbert Broda lehrten und
forschten, haben zum Ziel, den Standort für WissenschafterInnen und
Studierende aus aller Welt nachhaltig attraktiv zu gestalten.
Anmeldung und Fotobestellung: presse@unvie.ac.at
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle an der Fakultät für Chemie
Zeit: Freitag, 30. November 2012, 15.30 Uhr,
Ort: Währinger Straße 42, 1090 Wien
Fakultät für Chemie: http://chemie.univie.ac.at
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