- 29.11.2012, 10:23:09
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Beachtliche Erfolge beim Programm zur Reduktion von Frühpensionierungen
PVA und AUVA ziehen positive Bilanz über "Fit für die Zukunft"
Utl.: PVA und AUVA ziehen positive Bilanz über "Fit für die Zukunft" =
Wien (OTS) - Zu viele Frühpensionierungen haben die Allgemeine
Unfallversicherung und die Pensionsversicherungsanstalt veranlasst,
2008 neue Wege zu gehen. Mit dem Programm wurden in den letzten in 20
Betrieben mit insgesamt 13.000 Mitarbeitern aus besonders mit
Invalidität und Berufsunfähigkeit belasteten Branchen Methoden zur
Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erprobt und umgesetzt.
466 Maßnahmen zur Reduktion der Frühpensionierungen, wie
Sensibilisierung der Führungsebenen für bessere Kommunikation,
Pausenregelungen, bessere Ergonomie am Arbeitsplatz, flexibleren
Arbeitszeitmodellen, neuen Dienstplänen bis zu Stressbewältigung,
lautet die erfolgreiche Bilanz des fünf-Jahres-Programms "Fit für die
Zukunft- Arbeitsfähigkeit erhalten", das im Dezember abgeschlossen
wird.
Die Generaldirektoren Winfried Pinggera, PVA, und Peter Vavken,
AUVA, die teilnehmenden Unternehmen und die Programmleiterinnen
zeigen sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: In den Betrieben konnten
gute Voraussetzungen geschaffen werden, um die Arbeitsfähigkeit
mittelfristig zu verbessern. Zwei Drittel der umgesetzten Maßnahmen
setzten bei den Arbeitsbedingungen an, ein weiteres Drittel bei der
Flexibilisierung der Arbeitszeit. Insgesamt sind 70% der älteren
Mitarbeiter im Durchschnitt 8 Monate länger im Betrieb geblieben, die
Krankenstandstage haben sich deutlich verringert. Die Produktivität
wurde bis zu 26% gesteigert. Diese Erfahrungen bestätigen auch Werner
Fischl, Geschäftsführer des Krankenhausträgers PremiQaMed und Harald
Schinnerl, Eigentümer der Schinnerl Metallverarbeitung GmbH in Tulln.
Ziel des 5-Jahres-Programms war es, Modelle zur Förderung von
Arbeitsfähigkeit zu entwickeln, um den Verbleib im Arbeitsprozess zu
unterstützen und die Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer in den
Betrieben zu erhöhen.
"Die Arbeitsfähigkeit möglichst vieler zu erhalten ist angesichts
älter werdender Belegschaften, vorzeitigem Ausstieg aus dem
Arbeitsprozess und hoher Anteile an Invaliditäts- und
Berufsunfähigkeitspensionen ein wichtiges betriebswirtschaftliches
Ziel", so PVA-Generaldirektor Winfried Pinggera.
Teilgenommen am Programm, das von Irene Kloimüller und Renate
Czeskleba geleitet wurde, haben Unternehmen aus acht
unterschiedlichen Branchen, darunter Strabag, H&M, Schinnerl
Metallverarbeitung, PremiQaMed, Liebherr, sowie Banken und
Krankenhäuser. Das Programm wurde mit 1,5 Millionen Euro von PVA und
AUVA finanziert, die Umsetzungskosten wurden von den Unternehmen
getragen.
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