- 29.11.2012, 09:00:31
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"Neue Akzente und Initiativen in der Gynäkologie am AKH Wien"
Neuer Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien und der MedUni Wien
Utl.: Neuer Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine
Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie der
Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien und der
MedUni Wien =
Wien (OTS) -
Für einen Ausbau der Spitzenposition der Abteilung, der
Forschung und der Ausbildung im Interesse der Frauengesundheit.
"Ich will eine Ära des konstruktiven Aufbaus zum Wohle der
Frauengesundheit einläuten", Univ. Prof. Dr. Heinz Kölbl, hat sich
nach seiner Berufung ab 1. Oktober als Leiter der Klinischen
Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie der
Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien und der MedUni
Wien, ehrgeizige Ziele gesetzt.
Ausgestattet mit 13 Jahren Erfahrung im Aufbau und in der Führung
von zwei deutschen Spitzenkliniken, der Universitätsfrauenklinik der
Martin-Luther-Universität, Halle Wittenberg und der Klinik und
Poliklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten, Johannes
Gutenberg-Universität Mainz, sowie seiner ausgezeichneten
internationalen Vernetzung will Kölbl die Spitzenposition der
Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische
Onkologie weiter ausbauen. "Ich gehe dabei von der Dreifachschiene
Klinik, Forschung und Lehre aus", so Kölbl.
Gefordert ist ein medizinisches Top-Angebot für Frauen
"Frauen mit den verschiedensten gynäkologischen Erkrankungen und
gynäkologischen Problemen suchen bei uns Heilung. Wir müssen in der
Lage sein, diese Anforderung als Spitzeneinrichtung der Frauenmedizin
in Österreich entweder direkt, oder in Kooperation mit anderen
Kliniken bzw. Zentren in höchster Qualität zu erfüllen", betont
Kölbl. Die Klinische Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und
Gynäkologische Onkologie selbst habe auch Maximalversorgung bei
Krebserkrankungen (Onkologie), bei Harnwegsstörungen
(Urogynäkologie), der operativen Gynäkologie und bei
Brusterkrankungen (Senologie) anzubieten.
Dies erfordere eine passende Abteilungsstruktur, eine ausreichende
Anzahl hochqualifizierter medizinischer MitarbeiterInnen, laufende
Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität sowie den Aufbau
eines Netzwerkes mit den niedergelassenen FrauenärztInnen. Intensiv
verfolgen will Kölbl auch die Bildung von Zentren. Als Beispiel nennt
er die Einbindung der Abteilung in bestehende Zentren, wie das
Brustzentrum am AKH Wien.
Innovation durch eigene Forschung, intensive Kooperationen und
nationale/internationale Repräsentanz
Von einer Spitzeneinrichtung wie der Abteilung für Allgemeine
Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie erwarten Heilung suchende
Frauen, dass ihre Leiden unter Einsatz aller modernsten medizinischen
Verfahren behandelt werden.
"Innovation in der Frauenmedizin ist das Ergebnis eigener
Forschungstätigkeit an der Klinik, aber vor allem auch einer
intensiven nationalen und internationalen Vernetzung mit anderen
Kliniken oder Forschungseinrichtungen. Der Schwerpunkt wird daher auf
der internationalen Ausrichtung liegen."
Verstärken will Kölbl in diesem Zusammenhang auch die
Zusammenarbeit etwa mit der pharmazeutischen Industrie. "Mit dem
Zufluss von Drittmitteln aus Forschungskooperationen wird die
Abteilung auch in der Zukunft in der Lage sein, die internationale
Spitzenposition in der Frauenheilkunde zu halten", ist der
Abteilungsleiter überzeugt.
Nachwuchssicherung: "Wir brauchen mehr Gynäkologen"
Ein besonderes Augenmerk will Kölbl auf den Nachwuchs in der
Gynäkologie legen.
"Wir brauchen neue attraktive Arbeitszeitmodelle für Klinikärzte,
wir müssen auch dem zunehmenden Frauenanteil - 78 Prozent der
Medizinstudierenden sind Frauen - in unserem Fach mit einem
attraktiven Angebot an die Frauen Rechnung tragen", betont Kölbl.
Erreichen will er dies unter anderem durch die Schaffung von
Anreizsystemen in Lehre und Praktika sowie den Ausbau der
"Gender"-Medizin, also einer Medizin, die geschlechtsbedingte
Bedürfnisse berücksichtigt.
Begeistern für das Fach Gynäkologie will er damit nicht nur die
Studentinnen und Studenten der Medizin, sondern schon bereits
AHS-SchülerInnen und kündigt eine Motivations- und
Informationsinitiative "Ich werde Chirurg" an.
Vernetztes Gesundheitssystem
Ein besonderes Anliegen des Klinikchefs ist die intensive
Vernetzung des stationären mit dem niedergelassenen Bereich. "Wir
brauchen die Erfahrungen des extramuralen Bereichs und umgekehrt muss
der/die niedergelassene Ärztin, die erste Anlaufstelle für die Frauen
sind, absolut präzise über das medizinische Angebot der Abteilung für
Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie Bescheid
wissen."
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