- 28.11.2012, 12:28:21
- /
- OTS0176 OTW0176
Berlakovich: Durchbruch bei Almen erzielt
Keine Sanktionen für Bauern bei rechtzeitigen Flächenkorrekturen
Utl.: Keine Sanktionen für Bauern bei rechtzeitigen
Flächenkorrekturen =
Wien (OTS) - Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich konnte für die
Almbauern, die von Flächenabweichungen betroffen waren in einer
entscheidenden Sitzung vorige Woche im Ministerium einen Durchbruch
erzielen. "Damit können tausende betroffene bäuerliche Familien
aufatmen. Eine funktionierende Almbewirtschaftung ist mir ein großes
Anliegen. Die Almbauern arbeiten oft unter schwierigsten Bedingungen.
Das verdient höchste Anerkennung. Daher habe ich mich mit aller Kraft
eingesetzt", betont Minister Berlakovich.
Gemeinsam mit den Agrarreferenten der Länder, angeführt vom
Vorsitzenden LR Anton Steixner, den Landwirtschaftskammerpräsidenten
und der Bauernbundspitze wurde für die noch offenen Fälle Sicherheit
geschaffen. "Seit ich Minister bin, arbeiten wir mit Hochdruck an
diesem Thema. Die drohenden Sanktionen für Almbauern, die ihre
Flächen rechtzeitig korrigiert haben, sind damit vom Tisch", so
Berlakovich.
Das Entscheidende in der Almproblematik war immer eine
rechtskonforme Lösung gegenüber der EU darzustellen. Dazu hat es
schon viele Gespräche und Verhandlungen auf Beamtenebene in Brüssel
gegeben. Die Betriebe, die ihre Flächenangaben im Jahr 2010 richtig
gestellt haben, können dies auch rückwirkend für 2009 und 2008
durchführen. Für die Jahre 2011 und 2012 war das bereits möglich.
Auszahlungsstopp abgewendet
"In den letzten Monaten haben wir große Anstrengungen unternommen.
Wir konnten die Verantwortlichen in Brüssel überzeugen, das Problem
mit den Flächenabweichungen einzugrenzen. Damit haben wir einen
Auszahlungsstopp für die Heimbetriebe von Almauftreibern und allen
anderen Betrieben abgewendet", betont Berlakovich.
Hohe Rechtssicherheit für die Zukunft geschaffen
Um eine Problematik dieser Größenordnung in Zukunft zu vermeiden,
wird ab 2013 die Almfutterfläche zentral durch die AMA festgestellt
werden. Berlakovich: "Damit bekommen die Bauern künftig ein hohes Maß
an Rechtssicherheit für die beantragten Futterflächen".
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MLA






