- 25.11.2012, 13:33:41
- /
- OTS0036 OTW0036
Spindelegger: "Gemeinsame Anstrengungen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen intensivieren"
Vizekanzler Spindelegger zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.
Utl.: Vizekanzler Spindelegger zum Internationalen Tag zur
Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.=
Wien (OTS) - "Gewalt gegen Frauen und Mädchen zählt zu den weltweit
am meisten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Die Zahlen sind
erschütternd: Gewaltakte gegen Frauen im Alter zwischen 15 und 44
Jahren sind weltweit für mehr Todesfälle und Behinderungen in dieser
Personengruppe verantwortlich, als Krebs, Malaria, Verkehrsunfälle
und Kriege zusammengenommen", so Vizekanzler und Außenminister
Michael Spindelegger anlässlich des Internationalen Tages zur
Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.
"Leider ist derzeit eine negative Tendenz festzustellen, denn die
Anzahl an Frauen, die weltweit misshandelt und ermordet wurden - ob
von ihren Partnern, von Familienmitgliedern, im Zuge einer bewusst
gewählten Kriegstaktik oder von Menschenhändlern - ist in den letzten
Jahren sogar gestiegen," so Spindelegger weiter. "Frauenmorde sind
dabei die extremste Form von Gewalt und schließen sich in vielen
Fällen an bereits vorangegangene Gewaltakte sowie systematische
Diskriminierungen von Frauen in der Gesellschaft an."
"Diese Entwicklungen dürfen nicht einfach hingenommen werden. Sie
müssen uns aufrütteln, unsere gemeinsamen Anstrengungen zur
Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zu intensivieren", betonte der
Vizekanzler. "Österreich unterstützt daher auch das morgen in Wien
stattfindende Symposium zum Thema "Femicide", bei dem Experten der
Vereinten Nationen, der Zivilgesellschaft und
Staatenvertreterzusammentreffen werden, um gemeinsame Strategien zur
Verhinderung von Frauenmorden in den nächsten Jahren zu erarbeiten."
"Frauenmorde und andere Gewalttaten zerstören nicht nur das Leben
von Frauen, sondern auch Familien undGemeinschaften und verhindern
eine nachhaltigeEntwicklung. Die Förderung von Gleichstellung und
dasEmpowerment von Frauen ist daher auch ein Schwerpunkt der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Dabei kommt
derPrävention von Gewalt eine besondere Rolle zu. Seit mehreren
Jahren fördert die OEZA etwa Projekte im Kosovo, die Frauen, die
Opfer häuslicher Gewalt wurden, unterstützt und auch
Aufklärungsarbeit leistet", so der Minister abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






