Prokop fordert fairen Umgang mit Asylwerbern

Zustände im Lager Traiskirchen und Prölls Drohung mit dem Zusperren sind menschenunwürdig

Wien (OTS) - "Die leider schon endlose Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen in Österreich darf nicht auf dem Rücken von Asylwerbern ausgetragen werden! Wenn Menschen in Not sind, ist Menschlichkeit gefragt, nicht die Drohung von Landeshauptmann Prölls mit dem Zusperren des Lagers. Das macht den ohnehin traumatisierten Menschen zusätzlich Angst!" Mit diesen Worten forderte heute Karin Prokop, die NÖ-Landesobfrau des Team Stronach, anlässlich des Marschs von Flüchtlingen von Traiskirchen nach Wien einen menschenwürdigen Umgang mit Asylwerbern.

"Es ist unfair", betonte Prokop am Rande der ersten Klausur des Team Stronach heute in Oberwaltersdorf, "dass viele Bundesländer ihren Verpflichtungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen immer noch nicht nachgekommen sind, und diese Belastung allein Niederösterreich überlassen! Ganz im Sinne unserer Partei fordere ich", so Prokop, "von allen Bundesländern eine rasche und ideologiefreie Lösung, die den Flüchtlingen ebenso hilft, wie den Anrainern des Lagers in Traiskirchen!"

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