• 23.11.2012, 13:03:50
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Tumpel will verstärkt Berufsinfo und mehr Ausbildungsplätze - FOTO

Besuch der L14 Bildungs- und Berufsinfotage der AK Wien mit Bildungsministerin Schmied, Amtsführender Stadtschulratspräsidenten Brandsteidl

Utl.: Besuch der L14 Bildungs- und Berufsinfotage der AK Wien mit
Bildungsministerin Schmied, Amtsführender
Stadtschulratspräsidenten Brandsteidl=

Wien (OTS/AK) - Bis jetzt bereits knapp 5.000 junge Leute bei den L14
Bildungs- und Berufsinfotagen der AK Wien! "Der Ansturm ist kein
Wunder", sagte AK Präsident Herbert Tumpel heute beim gemeinsamen
L14-Rundgang mit Bildungsministerin Claudia Schmied und Wiens
Amtsführender Stadtschulratspräsidenten Susanne Brandsteidl: "Die
Entscheidung über Bildung und Beruf ist eine der wichtigsten. Aber
oft finden Jugendliche nicht ihre Wunschschule, und die Betriebe
nehmen wieder weniger Lehrlinge neu auf." Bis Samstag werden in Summe
7.000 BesucherInnen erwartet, die wissen wollen, welcher Bildungsweg
am besten zu den eigenen Interessen passt. Eingeladen sind auch die
Eltern. "Wir lassen die Jungen und ihre Eltern mit ihren Sorgen um
die Bildung nicht allein", sagt Tumpel. Auch in den Schulen soll die
Berufs- und Bildungswegorientierung verstärkt werden. Von den
Unternehmen erwartet sich Tumpel, dass sie wieder mehr Lehrstellen
anbieten.

Schwerpunkt an den L14 Bildungs- und Berufsinfotagen ist heuer die
Information von Mädchen über technische Berufe. Denn nur in einem
Viertel der Familien sind technische Berufe für Mädchen ein Thema,
zeigte voriges Jahr eine Umfrage an den Bildungs- und
Berufsinfotagen. "Da wollen wir mit Information ausgleichend helfen",
sagt Tumpel, "nicht zuletzt geht es auch um die späteren
Verdienstchancen."

Einen breiten Überblick über sämtliche Bildungsmöglichkeiten kann
auch die Schule bieten. In den Neuen Mittelschulen ist Berufs- und
Bildungswegorientierung jetzt ein eigenes, verpflichtendes Fach.
"Eine positive Entwicklung", so der AK Präsident, "wir wollen, dass
Berufs- und Bildungsorientierung auch in den Gymnasien als eigenes
Fach kommt." Wichtig wäre auch Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen
in Berufsorientierung.

"Gute Berufsorientierung ist wichtig, damit mehr junge Leute eine
weiterführende Ausbildung abschließen", sagt Tumpel. Notwendig sei
auch, dass die Unternehmen wieder mehr Lehrlinge aufnehmen: "Die
öffentlich finanzierte überbetriebliche Lehrausbildung funktioniert,
aber es fehlen betriebliche Lehrstellen vor allem im Metall- und
Elektrobereich." In den Oberstufenschulen will Tumpel mehr ganztägige
Angebote, damit nicht so viele SchülerInnen wie bisher nach der
ersten Klasse wieder aufgeben müssen.

SERVICE: Pressefoto vom L14-Rundgang unter
http://wien.arbeiterkammer.at

HINWEIS: L14-Bildungs- und Berufsinfotage der Arbeiterkammer Wien,
bis 24. November 2012. Eintritt frei! Familienprogramm Freitag 14 bis
17 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr - im AK Wien Bildungszentrum, 1040,
Theresianumg 16-18, http://www.L14.at

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