- 23.11.2012, 11:15:04
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Matznetter: Steirischer WKÖ-Präsident beweist, Wirtschaftbund will sich nicht um EPU kümmern
SWV lässt nicht zu, dass Selbstständige aus der Kammer geworfen werden
Utl.: SWV lässt nicht zu, dass Selbstständige aus der Kammer
geworfen werden=
Wien (OTS) - Als "Schande für eine Interessensvertretung" bezeichnete
der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und
WKÖ-Vizepräsident, Christoph Matznetter, die Aussagen des steirischen
WKÖ-Präsidenten, Herk, im heutigen "Wirtschaftsblatt". "Das zeigt
wieder einmal, dass dem Wirtschaftsbund Einpersonenunternehmen egal
sind, er will sich um diese Gruppe nicht kümmern und sie jetzt sogar
aus der Kammer werfen", ist Matznetter empört. Der SWV werde eine
solche Vorgangsweise in keinem Bundesland zulassen.****
"Mit unseren Forderungen nach Abschaffung des Selbstbehaltes,
weiteren Verbesserungen beim Krankengeld und neuen
Finanzierungmöglichkeiten geben wir den Selbstständigen eine starke
Stimme", betonte Matznetter. Der SWV setze sich mit dieser Gruppe
intensiv auseinander, biete Lösungen an und kämpfe für die Interessen
der EPU. "Die Einführung des Krankengeldes, die Erhöhung des
Wochengeldes, die verbesserte Transparenz bei der SVA, das alles sind
Forderungen des SWV, die durch unsere Arbeit auch durchgesetzt
wurden", betonte Matznetter. Vom Wirtschaftsbund hörte er bisher
wenig dazu, außer jedes Mal in letzter Minute aufzuspringen, bevor es
nicht mehr anders ging. Das entspricht nicht einer ernst zu nehmenden
Interessensvertretung.
"Der SWV wird hingegen weiter für die Anliegen der EPU kämpfen. Die
Abschaffung des Selbstbehaltes und neue Finanzierungsmöglichkeiten
für jene, die keine Kredite bei Banken bekommen, stehen bei uns
täglich auf der Tagesordnung", betonte der SWV-Präsident. Und
abschließend erinnert Matznetter: "Auch die Aufgabe der
Wirtschafskammer ist es, ihren Mitgliedern Lösungen, Service und
Unterstützung anzubieten, sowie ihre Interessen zu vertreten". Wenn
sich der steirische WKÖ-Präsident damit überforderte sehe, möge er
seine Aufgabe jemand anderem übergeben. (Schluss)
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