Gegen den Fluglärm

Wien (OTS) - Am 24. November finden in verschiedenen Europäischen Städten Demonstrationen gegen den Fluglärm statt. Die AFLG (Antifluglärmgemeinschaft), die eine Vereinigung der fluglärmgeplagten Bürger rund um den Flughafen Schwechat ist, erklärt sich damit solidarisch und protestiert gegen den unzumutbaren und krankmachenden Fluglärm in den dicht besiedelten Regionen Niederösterreichs und Wiens.

Die AFLG appelliert an die zuständigen Regierungspolitiker, endlich den Schutz der Bürger vor Lärm gesetzlich zu regeln und dabei besonders die neuen Richtlinien der WHO zu beachten, die besagen, dass ungleichmäßiger (intermittierender) Lärm und Lärm mit tiefen Frequenzen strenger zu beurteilen ist. Beides trifft auf den Fluglärm zu. Dass Fluglärm krank macht und dass besonders unsere Kinder betroffen sind, geht aus den neueren medizinischen Forschungen klar hervor.

Eine 3. Piste in Schwechat ist abzulehnen. Sie würde nur noch mehr Lärm erzeugen, ohne nennenswerten Nutzen für die Region zu bringen, da sie hauptsächlich für Umsteiger gebaut werden soll. In München wurde einer "Umsteige-Piste" von den Bürgern eine Absage erteilt. Wir wollen aber nicht den Transit, den andere schon abgelehnt haben und die Milliarden lieber in notwendigere Projekte investiert sehen.

Rückfragen & Kontakt:

Günther Dieckmann ehrenamtlicher Kassier der AFLG Antifluglärmgemeinschaft
Handy: 0664 214 8 244 oder mail: aflg-kassier@aon.at

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