- 22.11.2012, 16:51:44
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Steirer wollen die Wirtschaftskammer spalten
Der steirische WK-Präsident Josef Herk sieht wegen der steigenden Zahl an Ein-Personen-Firmen Reformbedarf in der Interessensvertretung
Utl.: Der steirische WK-Präsident Josef Herk sieht wegen der
steigenden Zahl an Ein-Personen-Firmen Reformbedarf in der
Interessensvertretung=
Graz/Wien (OTS) - Das WirtschaftsBlatt berichtet in seiner
Freitag-Ausgabe (23.11.2012):
Die stark steigende Zahl an Ein-Personen-Unternehmen überlasten die
Kammerstrukturen. Diese Ansicht vertritt der steirische
Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk. "Wir müssen uns aufgrund der
bevorstehenden Veränderungen die Frage stellen, ob wir nicht die
Fachgruppenstruktur anpassen müssen, beziehungsweise ob die
Sparteneinteilung so noch zeitgerecht ist", so Herk in dem dem
WirtschaftsBlatt vorliegenden Redetext für das Wirtschaftsparlament
der steirischen Kammer, das Donnerstag Abend in Graz stattfindet. Er
denke da an die vielen selbständigen Tätigkeiten im Bereich der
Gesundheit. Und: "Es kann durchaus sein, dass es hier einige gibt,
die in einer anderen Interessenvertretung besser aufgehoben wären."
Tatsächlich sind 54,6 Prozent der Firmen bereits EPU, Tendenz stark
steigend. Wirtschaftskammer Österreich-Chef Christoph Leitl war der
Wunsch der Steirer bislang unbekannt: "Präsident Herk hat noch nicht
mit mir darüber gesprochen", sagt Leitl gegenüber dem
WirtschaftsBlatt. Gleichzeitig betonte er aber, dass man eine Kammer
für alle Selbstständigen sei.
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