- 21.11.2012, 12:07:15
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Lehrerausbildung: Katholische Elternvereine loben Reformpläne
Präsidentin Franckenstein sieht "Qualitätsoptimierung des Schulwesens"
Utl.: Präsidentin Franckenstein sieht "Qualitätsoptimierung des
Schulwesens"=
Wien, 21.11.12 (KAP) Der Hauptverband der Katholischen Elternverein
begrüßt die Reformvorhaben der Regierung zur Lehrerausbildung.
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Unterrichtsministerin
Claudia Schmied hätten bei ihrer gemeinsamen Präsentation am
Dienstag unter Beweis gestellt, dass es der Koalition um "die
Qualität der Lehrerausbildung in Österreich geht", so
Hauptverbands-Präsidentin Cornelia Franckenstein.
Die von der Regierungskoalition vorgestellten Pläne, die ab dem
Studienjahr 2014/15 schrittweise umgesetzt werden sollen, sieht
Franckenstein als Maßnahme zur Qualitätsoptimierung des Schulwesens.
Die Ausbildung an den 14 Pädagogischen Hochschulen in Österreich -
vier davon stehen unter kirchlicher Trägerschaft - werde dadurch "in
die richtige Richtung" reformiert.
Die Hauptverbands-Präsidentin lobte die geplante Vermittlung von
Fachwissenschaften mit praxisorientierten Lehrkomponenten: Denn den
Regierungsplänen zufolge sollen alle Lehrer künftig ein vierjähriges
Bachelorstudium als Basisausbildung absolvieren und anschließend
parallel zum zweijährigen Masterstudium bereits - in Begleitung von
berufserfahrenen Pädagogen - an Schulen unterrichten.
Als "überaus begrüßenswert" bezeichnete Franckenstein die geplante
Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.
Derzeit sind die Universitäten für die Ausbildung der AHS- und
BMHS-Lehrer zuständig, die Pädagogischen Hochschulen für
Pflichtschullehrer der Volks-, Haupt-, Sonder-, Berufs- und
Polytechnischen Schulen. Der Reformplan der Regierungskoalition
zielen auf eine Verpflichtung beider Institutionen zur
Zusammenarbeit in der Lehrerausbildung: Universitäten und
Pädagogische Hochschulen sollen demnach gemeinsam Studiengänge
ausarbeiten und anbieten.
Vor Beginn eines Lehramtstudiums müssen Interessierte künftig ein
Eignungs- und Aufnahmeverfahren absolvieren. Dieser österreichweit
einheitliche Eignungstest für Pädagogen wird von den Katholischen
Elternvereinen ausdrücklich begrüßt.
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